Was Android 11 bringt: Bessere Smart-Home-Funktionen und Benachrichtigungen

Android 11 verbessert die Benachrichtigungen und macht Google Pay sowie Smart-Home-Funktionen zugänglicher. Zudem bekommen App-Berechtigungen ein Verfallsdatum.

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  • Stefan Porteck
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Die Entwicklung von Android 11 dürfte wohl die schwerste Geburt seit Bestehen des Smartphone-Betriebssystems gewesen sein: Zunächst hatte Corona zur Absage der für Mai geplanten Entwickler-Konferenz Google I/O geführt – traditionell das Event, bei dem Google einen ersten Ausblick auf die kommende Version gibt. Kurz darauf verordnete der Konzern allen Mitarbeitern bis Mitte 2021 Heimarbeit, was die arbeitsteilige Programmierung sicher nicht erleichtert haben dürfte.

Trotzdem ist Google dem selbst gesteckten Zeitplan treu geblieben, die erste Developer Preview von Android 11 erschien sogar früher als erwartet. Drei weitere folgten, bis im Sommer 2020 der Feature Freeze eingeläutet wurde und dem System in drei Beta-Versionen die Bugs ausgetrieben wurden. Wie geplant ist die Version mit dem Codenamen R Anfang September veröffentlicht worden. Seit Android 1.5 mit dem Codenamen Cupcake 2009 erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wurde, hat sich das System deutlich gemausert. Doch sowohl für iOS als auch für Android gilt mittlerweile das Credo "Evolution statt Revolution": Viele Änderungen stecken unter der Haube oder fallen erst auf den zweiten Blick auf.

Die größte sichtbare Neuerung ist das neu gestaltete Power-Menü, das sich durch einen längeren Druck auf den Ausschaltknopf öffnet. Von hier ließ sich das Gerät bislang ausschalten, neu starten oder ein Screenshot erstellen – und unter Android 10 seit einem Update vor ein paar Monaten verschiedene Zahlungsmethoden für Google Pay auswählen.

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