Weg in die Cloud: Sechs europäische Cloud-Provider im Vergleich

Es muss nicht immer Amazon sein: Kleinere Cloudprovider bieten für einen schmalen Euro skalierbare Cloudressourcen ohne lange Vertragslaufzeiten.

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Von
  • Holger Bleich
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Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Pay per Use – der Kunde bezahlt für das, was er in Anspruch nimmt. Doch lange Jahre haben sich vor allem bei deutschen Server- und Hosting-Providern Geschäftsmodelle etabliert, die auf langen Vertragslaufzeiten und Angebotspaketen mit vielen wenig genutzten Funktionen beruhen. Gut für den Provider, aber schlecht für seine Kunden.

Das hat sich gründlich geändert. Wer individuell konfigurierbare, skalierbare und vor allem nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnete Server benötigt, steht vor einer stattlichen Angebotsvielfalt. Dank Servervirtualisierung und Optimierungen aufseiten der Hoster sind Cloudserver oft in Sekunden eingerichtet und noch schneller wieder entfernt. Und diese Server stehen nicht mehr nur dem Großkunden zur Verfügung, sondern auch dem freiberuflichen Entwickler, dem Start-up und sogar dem Gelegenheitsdaddler, der ab und an einen Game- oder Teamspeak-Server starten möchte.

Provider, die virtuelle Maschinen (VMs) anbieten, gibt es viele. Einige beschränken sich allerdings darauf, "Virtual Private Server" (VPS) als unflexibles Produkt mit langer Vertragslaufzeit anzubieten. Diese Kategorie kommt hier nicht zur Sprache. Für diese Marktübersicht setzten wir voraus, dass VMs nach Belieben gestartet und gestoppt werden können und der Kunde nur die tatsächliche Betriebszeit bezahlt. Wir geben Ihnen einen Überblick über die sechs Cloudprovider Netcup, Hetzner, OVH, Domainfactory, Strato und Ionos.

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