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Weitwinkel-Objektive für spiegellose Systemkameras im Test

Mehr auf dem Bild: Wir haben uns die weitesten Objektive für sechs Kamerasysteme angeschaut. Ein Fremdhersteller punktet mit überraschend guter Auflösung

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c't Fotografie
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Wer die Dynamik, die Details und die große Schärfentiefe von Weitwinkelobjektiven zu beherrschen versteht, der wird mit einzigartigen Aufnahmen belohnt. Die perspektivische Verzerrung der Optiken lässt alles im Vordergrund groß erscheinen, der Hintergrund wird dagegen zu einer riesigen Weite. Dabei gilt: Je weniger Brennweite, desto größer der Bildwinkel, umso mehr passt aufs Bild – auch hohe Gebäude und weite Landschaften. Bei falscher Ausrichtung entstehen stürzende Linien und Verzerrungen, die besonders in der Architekturfotografie zu viel Nacharbeit führen.

Weitwinkelobjektive, wie hier das Zeiss Touit 12mm F/2.8, eignen sich auch gut für Nachtaufnahmen. Sie fangen den Himmel in seiner Ausdehnung ein und erzeugen durch die stürzenden Linien an den Rändern eine dynamische Bildwirkung.
Fujifilm X-T2 | Zeiss Touit 12 mm F/2.8 | f/2.8 | 30 s | ISO 3200

Auf der Suche nach besonders weitwinkligen Objektiven für spiegellose Kameras mit APS-C- und MFT-Sensoren wird man bei den Originalherstellern meist nicht fündig, zumindest wenn es um Festbrennweiten geht.

Die Micro-Four-Thirds-Vertreter Panasonic und Olympus bieten minimal zwölf Millimeter Brennweite an, was umgerechnet 24 Millimetern bei Kleinbild (KB) entspricht. Die Lücke nach unten schließen Fremdhersteller: Spitzenreiter ist hier Hersteller Laowa. Sein 7,5-Millimeter-Objektiv ist – auch wenn es erst einmal so klingt – keineswegs ein Fisheye, sondern ein Superweitwinkel.

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