Wi-Fi 6: Access-Points für den neuen WLAN-Standard

Mit Wi-Fi 6 soll das WLAN schneller, höher, weiter funken. Wir haben an drei WLAN-Basen überprüft, ob Wi-Fi 6 in der Praxis wirklich Vorteile bringt.

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Access-Points für den neuen WLAN-Standard Wi-Fi 6
Von
  • Ernst Ahlers
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Wie ihre Geschwister für Heimnetze sind Wi-Fi-6-Access-Points für Firmen schon seit Längerem zu haben. Im Herbst 2019 konnten wir aber noch keine gravierenden Vorteile gegenüber der Vorgängergeneration mit Wi-Fi 5 feststellen. Inzwischen sind neue Modelle erschienen, von denen wir drei untersucht haben: EnGenius ECW230, Lancom Systems LX-6402 und Zyxel WAX650S.

Alle bieten die in Firmen gewünschten Funktionen an, beispielsweise VLANs für mehrere logisch getrennte Netze, die auch in mehreren logischen Funkzellen verbreitet werden (Multi-SSID) oder individuelle Authentifizierung der WLAN-Nutzer. Sie lassen sich per Cloud-Dienst oder per lokalem WLAN-Controller steuern, wobei letzteres bei Lancom zum Testzeitpunkt noch in Vorbereitung war.

Die Kandidaten beherrschen die verbesserte WLAN-Verschlüsselung WPA3 sowohl im Mixed-Mode (WPA2+WPA3) als auch "pur", beides mit festem Passwort (PSK beziehungsweise SAE) oder individuellen Zugangsdaten (Authentifizierung per IEEE 802.1x/Radius). Die automatische Verschlüsselung Enhanced Open für Hotspots, früher als Opportunistic Wireless Encryption (OWE) bezeichnet, bieten ebenfalls alle Geräte an. Android 10 soll die Technik schon beherrschen, andere, weiter verbreitete Betriebssysteme (Windows 10, iOS/macOS, Linux) aber noch nicht.

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