Zerlegbare Fräse Yeti Tool SmartBench im Test

Die große Fräse des englischen Herstellers Yeti Tool wendet sich vornehmlich an Tischlereien, Messe- und Küchenbauer, eignet sich aber auch für Fablabs.

Lesezeit: 6 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag

Für die Yeti Tool SmartBench sollte genügend Platz in der Werkstatt sein: Die CNC-Fräse ist rund 2,70m lang.

Von
  • Carsten Meyer
Inhaltsverzeichnis

Das in Deutschland von Sauter (www.sautershop.de) vertriebene Gerät ist spezialisiert auf die 2,5D-Bearbeitung von Plattenware wie etwa Küchenarbeitsplatten oder auch ganzer Türen – der Arbeitsbereich umfasst dank der raffinierten Auflage-Vorrichtung 2500mm × 1250mm.

Tatsächlich lässt sich die Fräse im Handumdrehen zusammen- und auseinanderbauen und kann platzsparend im Lieferwagen transportiert werden; für den Aufbau sind allerdings zwei Personen ratsam.

Die CNC-Fräse besteht aus einem stabilen Aluminium-Untergestell in der Größe eines Tapeziertisches und einer X-Traverse, die in die Linearführungen des Tisches eingehängt wird. Der Antrieb erfolgt durch zwei große Nema-23-Schrittmotoren pro Achse über Zahnstangen; als Wiederholgenauigkeit gibt der Hersteller 0,125 mm an. Die höhenverstellbare X-Traverse gleitet mit Rollen über das Werkstück und unterstützt dieses auch von unten, sodass es seitlich überhängen darf und gleichzeitig auf den Arbeitstisch gedrückt wird.