iRobot Roomba i7+: Saugroboter mit Selbstreinigung

Der Roomba i7+ verspricht saubere Böden mit weniger Arbeit als bei anderen Saugrobotern, denn er leert seinen Staubbehälter in der Ladestation automatisch.

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Saugroboter mit Selbstreinigung
Von
  • Stefan Porteck
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Der größte Clou des iRobot Roomba i7+ ist seine Basisstation: In ihr steckt ein konventionelles Staubsaugergebläse. Sobald der Saugbot zum Laden auf die Basis zurückkehrt, aktiviert sie sich für rund zehn Sekunden und saugt über eine Öffnung an seiner Unterseite dessen Staubbehälter leer. Der Unrat landet in einem herkömmlichen Staubsaugerbeutel in der Basisstation. Er hat ein Fassungsvermögen, das für rund 30 vollständige Leerungen des i7+ ausreicht. Danach lässt er sich mit zwei Handgriffen entfernen und gegen einen frischen Beutel ersetzen.

Da die Basis an der Steckdose hängt, erreicht sie etwa dieselbe Saugleistung wie ein normaler Bodenstaubsauger. Das ist stark genug, dass im Behälter des Roomba nur eine hauchdünne Staubschicht verbleibt und selbst Wollmäuse aus dem Hepa-Filter des Bots herausgesaugt werden. Ganz neu ist die Idee nicht. Auch andere Hersteller hatten schon saugende Basistationen im Programm – durchgesetzt haben sie sich bislang nicht.

Trotzdem sollte man den Behälter des Bots aus hygienischen Gründen gelegentlich von Hand reinigen. Da beim i7+ das Gebläse und der Staubbehälter keine Einheit mehr bilden, lässt sich der Behälter unter klarem Wasser ausspülen. Davon abgesehen braucht der i7+ wenig Wartung: Saugroboter der Konkurrenz haben häufig mit Haaren zu kämpfen, die sich um die Bürsten wickeln und von dort auch in den Bürstenantrieb gezogen werden, wo sie für Verschleiß oder Blockaden sorgen. Da iRobot auf Bürsten verzichtet und stattdessen Gummiwalzen einsetzt, die den Bürstenantrieb überlappen, ist der i7+ für dieses Problem weniger anfällig. Ganz ohne händisches Entfernen einzelner Haare kommt aber auch er nicht aus.