macOS-Launcher: Spotlight und seine Alternativen im Test

Den Mac mit Tasteneingaben zu steuern, erweist sich bei Routineaufgaben als unschlagbar schnell. Wir haben vier alternative Programme zu Spotlight ausprobiert.

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  • Immo Junghärtchen
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Spotlight, die systemweite Suche von macOS, stöbert Programme, Dokumente und Webseiten auf, wenn Anwender Cmd+Leertaste drücken und einen Suchbegriff eingeben. Die Resultate umfassen auch den Inhalt von Textdokumenten und PDFs, Webseiten aus dem Netz und neuerdings sogar Texte aus Bildern.

Weil Spotlight auf so viele Datenquellen zugreift, benötigt die macOS-Suchmaschine einen umfangreichen Index. Bei der Eingabe einer Suchanfrage durchforstet Spotlight diesen nach Treffern und sortiert die Resultate nach Kategorien und potenzieller Wichtigkeit. Weil der Anwender dabei nicht gezielt Dateitypen, Speicherorte oder Quellen ausklammern kann, kostet die Suche manchmal unnötig viel Zeit.

Ungeduldige Anwender präferieren darum alternative Launcher – vor allem für Routineaufgaben. Die Launcher finden Ergebnisse nicht nur schneller, sie warten auch mit einem Bouquet zusätzlicher Funktionen auf, die Spotlight fehlen. So erweitern Launcher die Zwischenablage, bieten Zugriff auf Textvorlagen (Snippets) und offerieren alternative Browser zum Öffnen einer URL. Herunterladbare Erweiterungen ergänzen Funktionen wie den Zugriff auf Spotify-Musik oder Versionsverwaltungen wie GitHub. Wir haben die Kandidaten Alfred, LaunchBar, Raycast und Quicksilver unter die Lupe genommen und auf einem MacBook Pro 2018 mit macOS 12.6 sowie 13 verglichen. Alle sind zumindest in der Basisversion kostenlos. Der plattformübergreifende Launcher Cerebro blieb außen vor, da die Mac-Version bei uns nicht startete.