Apple vs. FBI

Apple widersetzt sich vor einem US-Bundesbezirksgericht in Kalifornien einer gerichtlichen Anordnung, dem FBI bei der Entschlüsselung eines iPhones zu helfen, das einem Tatverdächtigen gehörte. Es ist dank iOS 9 besser vor unbefugten Zugriffen geschützt, als ältere Geräte.

FBI will mehr Passcode-Versuche

Für den Zugriff ist der richtige Passcode nötig. Am Gerät selbst kann aber lediglich zehnmal ein falscher Code eingegeben werden, bevor Sicherheitsmechanismen die Daten unwiderruflich sperren. Apple solle deswegen ein Tool entwickeln, das dieses Limit von zehn Versuchen aufhebt und einem angeschlossenen Computer dieses Durchprobieren verzögerungsfrei ermöglicht.

Apple: Datensicherheit geht vor

Apple weigert sich, weil das Versprechen zur Datensicherheit widersprechen würde. Die Auseinandersetzung könnte jene Debatte über Verschlüsselung (Crypto Wars 3.0) beziehungsweise die Abwägung zwischen Datenschutz und Sicherheit auslösen, die in den USA auch nach Edward Snowden nicht wirklich stattgefunden hat.

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