DisplayPort - der Stecker- und Verbindungsstandard

Der DisplayPort (DP) regelt den Datentransport zum Monitor. Mitte 2006 hat die Industrie-Vereinigung VESA Version 1.0 des Standards veröffentlicht und damit ein digitales Übertragungsverfahren für Bild- und Tonsignale sowie die dazugehörigen Stecker, Buchsen und Kabel definiert. Danach wurde der Standard unter anderem um die Verfahren HDCP 1.3 für die Verschlüsselung kopiergeschützter Inhalte, um Richtlinien für Kabeladapter zu DVI- und HDMI-Geräten und um Multi Stream Transport (MST) erweitert. DisplayPort 1.3 wird um Ultra-HD-Kompatibilität in der 8k-Auflösung ergänzt.

Die DisplayPort-Stecker und -Buchsen ähneln USB-Verbindern und sind mit ihren 20 Kontakten ähnlich kompakt wie die von HDMI. Die Spezifikation sieht zudem eine mechanische Verriegelung für den DisplayPort-Stecker vor. Die VESA trug damit der Kritik an den wenig stabil sitzenden HDMI-Steckern Rechnung.

Mit den schlanken Bauformen kommt der DisplayPort den Erfordernissen von kompakten Geräten entgegen. Bei Notebooks lassen sich beispielsweise leicht zwei Monitorausgänge unterbringen und auf ein Standard-ATX/BTX-Slotblech passen vier DisplayPort-Buchsen.

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