OpenOffice – die plattformunabhängige freie Office-Suite

OpenOffice ist eine Open-Source-Office-Suite aus der Textverarbeitung Writer, der Tabellenkalkulation Calc, dem Präsentationsprogramm Impress, der Zeichensoftware Draw und der Datenbank Base. OpenOffice steht für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit und wird von der Apache Software Foundation (ASF) weiterentwickelt.

Die OpenOffice-Programme bieten den Funktionsumfang einer ausgewachsenen Office-Suite. Als Dateiformat verwendet OpenOffice das als Standard anerkannte OpenDocument-Format (ODF), liest aber auch Dateien in Microsofts Dokumentformaten. Mit Hilfe sogenannter Extensions lässt sich der Funktionsumfang erweitern.

Die erste OpenOffice-Version ist im Jahr 2002 erschienen. Die Software beruht aber auf StarOffice des früheren Hamburger Software-Herstellers Star Division. Im Jahr 1999 kaufte der US-amerikanische Hard- und Software-Hersteller Sun Microsystems das Hamburger Unternehmen und stellte StarOffice zum kostenlosen Download bereit und gab den Quelltext schließlich im Oktober 2000 als Open Source frei.

Nach der Übernahme von Sun durch den Datenbankhersteller Oracle spaltete sich im Jahr 2010 ein Teil der OpenOffice-Community vom Projekt ab, um das Büropaket unabhängig eines einzelnen Herstellers weiterzuentwickeln. Mit Hilfe diverser Linux-Distributoren wie Red Hat und Suse gründeten sie die Stiftung The Document Foundation, die seitdem das auf OpenOffice beruhende LibreOffice herausgibt. Oracle schlug die Einladung der Document Foundation aus, sich an diesem neuen Projekt zu beteiligen und übergab OpenOffice im Sommer 2011 der Apache Software Foundation (ASF). Mit Hilfe von IBM wird das Projekt weitergeführt und Neuerungen finden sich kurz darauf auch in LibreOffice wieder, darunter die in OpenOffice 4.1 eingeführte Seitenleiste.

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