PRISM – der Geheimdienst hört mit

PRISM heißt ein streng geheimes Überwachungsprogramm des US-Geheimdienstes NSA, das der Auswertung von elektronischen Medien und elektronisch gespeicherten Daten dient. Im Sommer 2013 gerät das Programm in die Schlagzeilen, nachdem ein Whistleblower die Medien informiert hatte. Demnach kann der Geheimdienst die Server der großen Internetkonzerne anzapfen und Informationen über jedwede elektronische Kommunikation sammeln.

Zum Schutz vor Überwachung und Datenklau siehe auch das aktuelle Sonderheft, am Kiosk und im Shop:

Eine Übersicht über den NSA-Überwachungsskandal, der sich immer weiter ausweitete, bieten Artikel auf heise online:

Zu den technischen Hintergründen und der Rolle der Provider und Backbone-Betreiber bei der Überwachung durch die Geheimdienste siehe auch:

  • Willfährige Helfer: Provider unterstützen die Geheimdienste beim Datenschnüffeln
  • Globaler Abhörwahn: Wie digitale Kommunikation belauscht wird

Zur Bedeutung der NSA-Enthüllungen siehe:

Das c't Dossier Raus aus der Cloud-Falle zeigt Wege auf, wie Sie sich vor den Schnüfflern schützen können: Deutsche Anbieter unterliegen anders als Apple, Microsoft, Google und Co. nicht dem direkten Zugriff der amerikanischen Geheimdienste. Mit Owncloud bringen Sie Ihre persönlichen Daten unter eigenen Kontrolle, Verschlüsselung schützt Dateien auf Cloud-Speicher wie Dropbox und SkyDrive.

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