Paypal: Wie sicher ist das Bezahlen im Internet?

Online-Shopping wird immer beliebter und auch das Bezahlen geht mittlerweile ganz bequem über das Internet. Vor allem der Anbieter PayPal wird genutzt, um Online-Zahlungen zu tätigen. Dort hinterlegst du deine Konto- oder Kreditkarten-Daten und schon kannst du weltweit einkaufen. Doch ist das wirklich sicher? Wir haben für dich die Pros und Contras aufgelistet:

Pro Paypal:

  1. PayPal Käuferschutz: PayPal wirbt mit dem sogenannten Käuferschutz. Das bedeutet, dass du dein Geld unkompliziert zurückbekommst, falls du auf einen Betrüger hereingefallen bist oder einen falschen Artikel geliefert bekommen hast. Du hast bis zu 180 Tage Zeit, um PayPal das Problem zu melden und dein Geld zurückzubekommen.
  2. Datenschutz: Ein großer Vorteil der Bezahlung mit PayPal ist, dass deine Kontodaten nicht an den Verkäufer weitergeleitet werden. Dieser sieht ausschließlich deine E-Mail-Adresse. Sollte es sich bei dem Verkäufer also um einen Betrüger handeln, kann dieser wenigstens nicht mehr als den überwiesenen Betrag von deinem Konto abheben.
  3. Sicherheitsschlüssel: PayPal bietet seinen Kunden einen Sicherheitsschlüssel an, um das Zahlen mit dem Online-Dienst sicherer zu machen. Der Sicherheitsschlüssel ist ein kleines Gerät, das bei jeder Anmeldung einen sechsstelligen Code erzeugt, der zusammen mit Nutzernamen und Passwort angegeben werden muss. Nach der Anmeldung wird der Code sofort ungültig, sodass sich niemand anderes damit Zugriff auf deine Bankdaten verschaffen kann. Dieses zusätzliche Sicherheitstool kostet allerdings einmalig 23 Euro.

Contra PayPal:

  1. Käuferschutz greift nicht immer: Obwohl PayPal mit seinem Käuferschutz wirbt, greift dieser nicht immer. Denn PayPal entscheidet im Streitfall selbst, ob dem Käufer oder dem Verkäufer rechtgegeben wird. Es ist also nicht sicher, dass du als Käufer im Fall einer Beschwerde auf jeden Fall dein Geld zurückbekommst. Außerdem gilt der Käuferschutz nicht für Tickets, Dienstleistungen, Autos und digitale Güter.
  2. Phishing-Mails: Betrüger missbrauchen PayPal häufig in sogenannten Phishing-Mails. In diesen Mails geben sie sich als PayPal aus und fordern den Empfänger auf, auf einen Link zu klicken oder die PayPal-Zugangsdaten einzugeben. Diese Mails sehen oft täuschend echt aus und wenn du ein PayPal-Konto hast, könntest du reflexartig verleitet werden, einen Link anzuklicken. Dort wartet dann ein Virus oder du übermittelst deine Daten an Betrüger. Wachsamkeit ist also bei E-Mails von PayPal immer angebracht – besonders dann, wenn die Absender-Adresse nicht auf @paypal.de oder @paypal.com endet und du nicht mit deinem vollständigen, bei Paypal hinterlegten Namen angeredet wirst.
  3. Vorwurf: PayPal friert ungerechtfertigt Konten ein: Es wird immer wieder von Fällen berichtet, in denen PayPal Konten seiner Nutzer ungerechtfertigt eingefroren hat. Das heißt, dass du im Ernstfall nicht an dein Geld auf deinem PayPal-Konto herankommst. Ob PayPal in den berichteten Fällen jedoch tatsächlich unwillkürlich gehandelt hat oder doch Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen hatte, können wir leider nicht nachprüfen.