Dein Staat gehört Dir!

Ein Abschiedsbrief an das Wutbürgertum

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  • Heise Medien
  • ISBN 978-3-944099-01-9
  • 184Seiten
  • (D) 16,90

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  • ISBN (pdf) 978-3-944099-60-6
  • 13,99

Spürst Du auch Deinen Wutbürger? Wie ein böser kleiner Alien lauert er in Dir. Dabei könnte er durch wenige Überlegungen entschärft werden. Denn viele Dinge, die Du dem Staat vorwirfst, kannst Du selbst beeinflussen und gestalten: die Staatsfinanzen zum Beispiel. Deine Gesundheit. Deine Teilnahme an der Wirtschaft. Sicherheit. Energiepolitik. Schule. Sogar die Schlaglöcher kannst Du selbst reparieren lassen. Durch den kategorischen Imperativ, bist Du nämlich längst Gesetzgeber geworden. Du glaubst aber noch, Opfer "des Staates" zu sein. Tatsächlich gehört Dein Staat Dir - aber nur, wenn Du Deine Rechte und Pflichten als Eigentümer ausübst. Immerhin steckt ja im Begriff des Bürgers auch der Bürge. Das ist schmerzhaft, aber vielleicht der einzige Weg aus Staatsverdrossenheit, Staatsverschuldung und dauerhafter Rezession.


An zahlreichen unerwarteten Beispielen zeigt Alexander Dill, der zusammen mit Jochen Hörisch die deutschen Staatsschulden tilgt, wie Bürger in allen Lebensbereichen selbst ihren Staat in die Hand nehmen können. Ein radikales Bekenntnis zu "zivilem Gehorsam" (Dill) im Wahljahr 2013, das in eine für viele unakzeptable Empfehlung mündet: Die Regierung, so Dill, sollte von uns nicht aus ihrem heilsamen Nicht-Tun erweckt werden. Leben wir, ohne es zu wissen, in der bestmöglichen aller Welten? Eine völlig neue Sicht auf Deutschland und die Deutschen ist das auf jeden Fall. Eine Anregung zum radikalen Umdenken im Verhältnis von Bürger und Staat, die Hoffnung macht, gemeinsam den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Inhalt

  1. Deine Straße - Dein Schlagloch

  2. Dein Bürgersteig - Jetzt über Querneigung und Seitenraumbreite abstimmen!

  3. Deine Schule - Tagesaufbewahrung oder Ort der Erkenntnis?

  4. Deine Polizei - Warum du nicht erfährst, wie gering die Kriminalität ist

  5. Deine Bahn - Warum es ihr nicht hilft, wenn du sie verurteilst

  6. Deine Regierung - Warum du sie in Ruhe lassen sollst

  7. Dein Finanzamt - Dein heimlicher Verbündeter

  8. Dein Recht - Was du nicht besitzt, kannst du auch nicht verlieren

  9. Dein Gesundheitswesen - Warum es für alle billiger wird, wenn du dir deine Krankheit selbst aussuchst

  10. Deine Wirtschaft - Warum der mittlere Preis für alle am günstigsten ist

  11. Deine Armee - Warum unsere Diplomaten die Soldaten überflüssig machen

  12. Dein Europa - Wellnessoase oder Bürokratiemonster?

  13. Deine Energie - Unerwarteter Überfluss statt bedrohlicher Knappheit

  14. Deine Natur - Hausbesuch vom Luchs

  15. Dein Fernsehen, dein Radio, dein Nestworking - Hoch lebe die GEZ!

  16. Deine Denker - Anreger statt Lehrer

  17. Stell' dir vor ...

  18. Die Moral zieht um: von den Regierenden zu den Regierten

  19. Wie wäre es mit mehr Bundesländern?

  20. In deinem Staat bist du nicht die Ausnahme, sondern die Regel

  21. Der Nutzen des Gefäßes ist dort, wo es nicht ist

  22. Eine neue Formel für gerechte Altersversorgung: X = Y:2

  23. Der neue Wettbewerb um die niedrigste Rendite

  24. Abschied vom Miserabilismus

  25. Die Postmoderne begann 1799

  26. Für eine neue Bürgerlichkeit

  27. Manifest des Bürgentums: Zwölf Dinge, die du ohne Gesetze und Reformen tun kannst

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