Das Internet und China

Digital sein, digitales Sein im Reich der Mitte

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  • Heise Medien
  • ISBN 978-3-936931-20-4
  • 188Seiten
  • (D) 16,00
  • (A) 16,50

Ende 2003 nutzen etwa 80 Millionen Menschen in China das Internet, was 6,2 % seiner Gesamtbevölkerung entspricht. Das Internet befindet sich damit in China immer noch in einer Art "Anfangsphase" und spielte bisher eine eher periphere Rolle im chinesischen Alltag. Aber Internetwirtschaft und -kultur erleben derzeit einen rasanten Fortschritt.

Das Buch behandelt die Entwicklung der Digitalisierung in China sowie deren Auswirkungen, also die "digitale Realität" im Reich der Mitte. Die verschiedenen Beiträge beschäftigen sich in erster Linie mit der Schnittstelle von Mensch und Bildschirm, mit einer starken Fokussierung auf Internetnutzer in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld.

Der Autor erfasst das chinesische Internet durch das Auffächern von Einzelperspektiven szenarisch und gesamtheitlich. Er geht dabei vom Erkenntnisinteresse eines Teilnehmers an der innerchinesischen Debatte aus, der mit kritischem Blick die Durchsetzung des Internets in China sowie deren Konsequenzen verfolgt - und er legt in seiner Kritik oft nur verhalten ironisch den Finger auf Wunden, da es ihm vor allem um die positiven, produktiven Effekte der Entwicklung geht.

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