Ausgezeichneter Journalismus

"Allgemeingefährlich, unglaubwürdig und selber schuld"

Was unterscheidet Lapps Argumentation und Berichterstattug vom offilziellen Narrativ? Die drei Stränge "allgemeingefährlich, unglaubwürdig und selber schuld" sind die gleichen Stränge, die die ehemalige Justizministerin Merk permanent vertreten hat. Es sind die vereinfachenden Argumentationsmuster der Forensiker und Gutachter, die in den Fall Mollath involviert sind und es ist die Argumentation von Mollaths Exfrau. Die gleiche Argumentation haben in Teilen Leitmedien wie Spiegel, Zeit und Tagesspiegel aufgegriffen. Nur, was ist daran Journalismus? Es ist die Verbreitung der offiziellen Meinung. So verkommt Journalismus zu Public Relation für Institutionen und Behörden. Propaganda für den Machterhalt bzw. für die behauptete Wahrheit.

Was der Soziologe Pierre Bourdieu bereits 1997 über den Journalismus gesagt hat, lässt sich auch auf die vorliegenden Zusammenhänge übertragen.

Da das Wissen dieser Journalisten über die politische Welt im wesentlichen auf persönlichen Kontakten und vertraulichen Mitteilungen beruht (oder sogar auf Klatsch und Gerüchten) und weniger auf der Objektivität einer Beobachtung oder fundierter Recherche, neigen sie dazu, alles auf eine Ebene zu ziehen, auf der sie die Experten sind. Und so interessieren sie sich mehr für das Spiel und die Spieler als für den Spieleinsatz…

Pierre Bourdieu

Es ist keine bezahlte PR, die hier eine Rolle spielt. Es ist die Nähe der Journalisten zu gesellschaftlichen Eliten, die aus Propaganda Nachrichten macht. Die Identifizierung mit Machtstärkeren bei gleichzeitigem Misstrauen gegenüber und mehr oder weniger bewusster Abwertung von Machtschwächeren, führt zu einem Mechanismus, der mit Hofberichterstattung gut umschrieben werden kann. Durch die schiere Unkenntnis gesellschaftlicher Zusammenhänge, fällt es vielen Journalisten nicht einmal auf, dass sie über politische Prozesse gleichsam berichten, wie über Geschichten aus der Nachbarschaft. Alles wird in den Kategorien persönlicher Bekanntschaft und Betroffenheit wahrgenommen. Die vertrauliche Information und der exklusive Kontakt werden zur Währung im Kampf um Auflage und Klicks.

Hass auf Gustl Mollath? "Ganz gewiss nicht", sagt Petra M. Sie ist eine schlanke Frau, macht Sport, fährt Motorrad. Und sie hat Angst. Deswegen möchte sie auch kein Foto von sich in der Zeitung haben.

Nordbayerischer Kurier

Abgesehen von der sehr eigenen Logik - Hass auf Mollath? Nein, sie macht ja Sport?! - soll ein potenzieller Justiz-, Psychiatrie- und Medienskandal auf eine Ebene heruntergezogen werden, die sich ganz dem Human Touch verschrieben hat. Statt Aufklärung gibt es Boulevard: "Sie ist eine schlanke Frau, macht Sport, fährt Motorrad." Geht es hier noch um den Fall Gustl Mollath mit all seiner möglichen Tragweite? Ist die Ebene der "Spieler" (schlanke Frau) dem Spieleinsatz (Grundrechte) angemessen?

Und während man sich beim Nordbayerischen Kurier gegen den "Mainstream" zu wenden glaubt, bemerkt man nicht einmal, dass es eine zentrale Funktion der Propaganda ist, "schnell die Außenseiterposition zu überwinden, sich als eigentliches Zentrum, als Stimme der Vernunft zu definieren und so eine neue Normalität zu fabrizieren".2

Am 18. April 2013 im Beitrag "Anhörung beendet, Patient fast zufrieden" zeigt Lapp, was es bedeutet, die komplexe Geschichte eines Querulanten auszubreiten. Der Anhörungstermin vor dem Landgericht Bayreuth zur Beurteilung Mollaths aktueller allgemeiner Gefährlichkeit gerät, laut Lapp, zu einem "Einzug".

Es war ein langer Tag für Gustl Mollath (56). Einer, wie er ihn mag. Mollath im Blick der Öffentlichkeit. Sechs Kamerateams, Fotografen, Reporter.

Otto Lapp

Der despektierliche Ton, der hier mitschwingt, muss wohl Teil der komplexen Geschichte sein, die man nicht auf Anhieb verstehen kann. Ansonsten würde es doch mehr als naheliegend sein, dass jemand, dem man sieben Jahre lang nicht zugehört und deswegen weggesperrt hat, selbstverständlich und nachvollziehbar zufrieden ist, dass ihm endlich Aufmerksamkeit zuteil wird. Es ist offensichtlich nicht die Tatsache, die Otto Lapp mitteilen will, sondern es soll vor allem die negative Bewertung vermittelt werden.

Diese Abwertung ist keine Fehlinterpretation, sondern sie ist eingebettet in den Tenor dieses, wie vieler anderer Artikel des Nordbayerischen Kuriers zum Fall Mollath. Im selben Beitrag unter der Zwischenüberschrift "Kaum Interessen" lässt Lapp wieder einmal "die Gegenseite" unhinterfragt zu Wort kommen. So gestalte Mollath seinen Alltag in der Pychiatrie "ritualisiert".

Daneben beschäftige er sich "nahezu ausschließlich" mit dem Thema seiner Unterbringung. Andere Interessen? Außer "Nahrungsaufnahme, Fernsehen, Schlafen, Korrespondenz mit Medienvertretern, Anwälten, Unterstützerkreisen und Akten lesen" - gäbe es keine, sagen die Ärzte. Unverändert sei auch, dass Mollath an keiner Therapie teilnehme; ganz aufgegeben habe er auch gelegentlichen Sport.

Otto Lapp

Außer? Mollath korrespondiert also mit Medien, Anwälten und Unterstützern und darüber hinaus liest er seine zahlreichen Akten. Was soll er denn laut "Ärzten" und Lapp noch tun? Dies ist also das Bild des Querulanten, welches Otto Lapp ausbreitet: Ein Mann, dessen einziges Interesse seine Freiheit ist.

Es ist ein Qualitätsmerkmal des modernen Journalismus, dass nicht mehr versucht wird, dem irrigen Ideal des Objektivismus hinterher zu rennen. Objektivität existiert nicht und kann auch gar nicht existieren. Menschen nehmen die Welt aufgrund ihrer Einstellungen und Werte wahr. Diese richten die Wahrnehmung. Insofern ist es nicht möglich Geschehenszusammenhänge objektiv zu beschreiben. Vielmehr ist es sogar notwendig das Beschriebene auch zu bewerten.

Otto Lapp enthüllt am 15. Juni 2013 im Artikel "Ein Ortsbesuch im Bezirkskrankenhaus Bayreuth" (Paywall), was der Journalismus dadurch gewinnen kann.

Gustl Mollath erhebt schwere Vorwürfe gegen das Bezirksklinikum Bayreuth: Schlafentzug, Kaltduschen, Schikanen, Anfeindungen. Das bringt nicht nur die Klinik in Verruf, sondern auch die ganze Psychiatrie. Zu Unrecht.

Otto Lapp

Zu Unrecht. Hier wird gar nicht erst beschrieben und dann bewertet. Hier steht das Ergebnis gleich am Anfang. Lapp besucht eine Klinik und kann völlig unbedarft schlussfolgern, dass die Vorwürfe an "der" Psychiatrie haltlos sind. Sehr weitsichtig. Dabei ist diese viel zu weitreichende Bewertung nicht einmal das Problem - wird doch pars-pro-toto auch noch als gutes Stilmittel im Journalismus angesehen. Viel fragwürdiger ist Aufgabe und Selbstwahrnehmung Lapps.

Es ist richtig und wichtig, den Anschuldigungen Mollaths nachzugehen. Es ist eben auch guter Journalismus, die andere Seite in einem Konflikt anzuhören. Insofern ist es geradezu vorbildlich, dass Lapp sich vor Ort erkundet. Nur was bringt es, wenn der gesamte Bericht dann rein affirmativ ausfällt. Keine Nachfrage, kein kritisches Wort. Ganz im Gegenteil. In der völligen Verkennung der Ernsthaftigkeit der Vorwürfe und der Aufgabe des kritischen Journalismus versteigt sich Lapp zu unfassbaren Bildern: "Ein Zimmer mit einem Schrank, einem Bett, einem Tisch, einem Regal, einer Nasszelle. Sie sehen alle gleich aus, ein bisschen wie in einem einfachen Hotel." Es gibt Foltervorwürfe und Lapp kontert ganz im Sinne der Klinik mit dem Bild des gutversorgten Urlaubers.

"Sie können alles sehen." Er zeigt die Musik-, Sport- oder Arbeitstherapie, den Raum mit dem Brennofen für Töpfersachen, die kleine Turnhalle, selbst den kleinsten Abstellraum. Nächstes Jahr wird der Anbau fertig, in dem alles größer sein wird. "Keine Schläuche für Kaltduschen", sagt ein anderer. Und das klingt bitter. Das Sozialministerium reagiert auf die Foltervorwürfe - gar nicht. Dafür sei der Bezirk zuständig. Geht es den Vorwürfen nach? Ein Sprecher verweist darauf, dass die Einrichtungen durch unabhängige Besuchskommissionen besucht würden. Und von der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter und dem Europäischen Ausschuss zur Verhütung von Folter (CPT).

Otto Lapp

Und wenn Lapp alles gesehen hat, warum gibt es kein Wort zu Fixierungen? Kein Wort zu Isolationszimmern? Kein Wort zu medikamentös ruhig gestellten "Patienten". Kein Wort zu Selbstmorden in der Klinik.

Wozu dann der Ortsbesuch, wenn doch gar kein Vorwurf überprüft wird? So hätte Lapp auch schlichtweg die Pressemitteilung der Klinik verarbeiten können. Public Relation statt Journalismus. Auch die Aussagen des ominösen Sprechers des Sozialministeriums werden nicht überprüft, sondern als wahre Aussage qua Autorität akzeptiert und verbreitet. Wie "unabhängig" ist eine Besuchskommission, deren "Kommissionsmitglieder und die erforderliche Anzahl von Stellvertretern [.] vom Staatsministerium des Innern, das richterliche Mitglied im Einvernehmen mit dem Staatsministerium der Justiz auf die Dauer von vier Jahren bestellt" werden? Was nützt eine Besuchskommission deren Erkenntnisse und Ergebnisse ausschließlich dem Staatsministerium des Innern berichtet werden. "Im übrigen unterliegen die Mitglieder der Besuchskommission hinsichtlich der erlangten Kenntnisse der Schweigepflicht."

Und haben die "Nationale Stelle zur Verhütung von Folter" oder das "Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT)" das Klinikum jemals besucht? Christina Hof, Koordinatorin der Nationalen Stelle, schreibt auf Anfrage: "Die Nationale Stelle hat das Bezirksklinikum Bayreuth bislang noch nicht besucht und es ist auch derzeit kein Besuch geplant." Und laut den Webseiten des CPT wurde Bayreuth ebenfalls nie besucht.

Die Aussagen "der anderen Seite" einzuholen, ist ein Verdienst Otto Lapps. Diese jedoch lediglich affirmativ zu verbreiten, ist wohl kaum der Qualitätsjournalismus der ausgezeichnet werden sollte.

Die Grenzen zwischen Public Relation und Journalismus

Auch im Artikel "Klinik Bayreuth geht gegen ARD vor" vom 3. Juli 2013 lässt sich der Chefreporter des Nordbayerischen Kuriers als Lautsprecher des in die Kritik geratenen Bayreuther Bezirkskrankenhauses benutzen. Das wird auch gar nicht verschwiegen, vielmehr wird dies sogar unkritisch hervorgehoben. Man sieht sich dadurch ganz offenbar sogar als die einzige wahrheitsgetreu berichtende Instanz: "Der Schlag gegen den Sender ist Teil einer Strategie, mittels derer die Klinik sich nach dem Sperrfeuer an Vorwürfen wieder 'aufrichten' will, sagt Leipziger." Da fährt also der schwer in die Kritik geratene Leiter der Psychiatrie Dr. Leipziger eine PR-Strategie und Otto Lapp lässt sich die zu vermittelnde Botschaft in die Tasten diktieren. Aber wozu bedarf es dazu noch eines Jorunalisten? Alles was im Artikel steht, steht ausführlicher in der Pressemitteilung des Bezirksklinimkums, die einen Tag früher veröffentlicht wurde. Es scheint Lapp nie in den Sinn zu kommen, dass Leipziger, gegen den Rechtsanwalt Strate Strafanzeige wegen des Verdachts der schweren Freiheitsberaubung gestellt hat, zu Schutzbehauptungen greifen könnte. Zu den Vorwürfen, dass Insassen der Psychiatrie Schikanen der Angestellten ausgesetzt seien, schafft es Lapp sogar den Zynismus der Klinik unkommentiert zu übernehmen: Mollath "könne sich im Rahmen des Maßregelvollzugs 'selbst verwirklichen'".

Ist das der Qualitätsjournalismus, der es schafft, Preise zu erhalten? Ein Zwangspsychiatrisierter könne sich im Rahmen des Maßregelvollzugs "selbst verwirklichen"? Man bedenke, zu diesem Zeitpunkt steht schon lange zur Diskussion, dass es sich um ein Fehlurteil handeln könnte. Daraus ließe sich durchaus schlussfolgern, dass hier möglicherweise jemand zu Unrecht seit sieben Jahren der Freiheit beraubt wird. Ist es also vorbildliche journalistische Tugend, darauf zu verweisen, dass man zwar möglicherweise Opfer eines Justizskandals ist, sich aber doch immerhin selbst verwirklichen könne? Abgesehen davon, dass ein ausgezeichneter Journalist nachgefragt hätte, was das denn im Konkreten bedeutet, sich in der Forensischen Psychiatrie "selbst zu verwirklichen", bleibt die Frage: Wo ist die journalistische Leistung von Otto Lapp? Unhinterfragt und unkommentiert die Meinung einer Institution zu verbreiten, ist Public Relation. Und genau das ist einer der Gründe für die Krise des Journalismus. Die Verflechtung von PR und Journalismus. Das medium magazin kürt also einen Reporter des Jahres, der mit seiner Arbeit für die Probleme des Journalismus und ganz sicher nicht für die Lösung steht.

Aufgabe des Journalismus ist nicht als affirmativer Lautsprecher der Herrschaftsmeinung zu fungieren. Ganz im Gegenteil. Der Publizist und Juror Bernd Gäbler bringt es im Porträt der "Journalisten des Jahres" im aktuellen medium magazin auf den Punkt.

Es geht um den elementaren Sinn aller Publizistik: Öffentlichkeit herzustellen gegen nackte Macht.

Bernd Gäbler

Schade nur, dass das medium magazin mit Otto Lapp einen Reporter des Jahres auszeichnet, der vor allem eines getan hat, die nackte Macht zu stützen und zu schützen. Immer dann, wenn es möglich war, der Gegenseite Gehör zu verschaffen, war Otto Lapp zur Stelle. Die Gegenseite ist es allerdings, die es zu hinterfragen gilt. Es bedarf keiner Journalisten, um die Pressemitteilungen der Psychiatrien, der Gerichte oder Ministerien zu veröffentlichen. Interviews, die mit der Gegenseite geführt werden, aber nicht eine einzige kritische Frage enthalten, klären nicht auf, sondern sind Desinformation. Es verschwimmt die Grenze zwischen Public Relation und Journalismus. Gerade dies sind die Kritikpunkte am gegenwärtigen Journalismus. Propaganda von Unternehmen und Behörden verpackt als Journalismus untergraben dessen Integrität und damit Glaubwürdigkeit. Vielleicht ist es immer noch nicht bei allen Medienschaffenden angekommen, aber es ist die Glaubwürdigkeit der Nachrichten, Meldungen und Kommentare, die die monetäre Verwertung im Pressewesen ausmachen. Alles andere ist Boulevard: Personalisierung und Aggression.

Das medium magazin zeichnet mit Otto Lapp einen Vertreter der Krise des Journalismus aus und nicht ein leuchtendes Gegenbeispiel. Warum das so ist, mag am Wahlverfahren des Magazins liegen. Vielleicht liegt es aber auch an der Zusammensetzung der Jury. Und nicht zuletzt könnte man darüber diskutieren, ob nicht einige der Jurymitglieder selbst Teil der Krise des Journalismus sind und deswegen Otto Lapp nicht als Problem, sondern als Vorbild wahrnehmen.

Journalismus ist jedenfalls weit mehr als bloße Berichterstattung. Journalismus kann Kontrolle der Mächtigen sein. Journalismus kann aber auch zur Kontrolle der Mehrheitsmeinung verkommen. Journalismus ist eine Waffe im Kampf verschiedener gesellschaftlicher Formationen. Und aktuell ist zu beobachten, wie sich Journalisten immer wieder der Macht andienen. Einige Medienschaffende versuchen etwas vom Charisma (auch scheinbar) mächtiger Menschen abzugreifen und sich den primären Eliten anzubiedern. Das muss nicht einmal bewusst geschehen. Häufig ist es schlichtweg die gesellschaftliche Schicht, mit der sich Journalisten identifizieren. Deutschland galt im letzten Jahrhundert als Nation der autoritären Charaktere. Die Liebe zur Elite, die Anbetung von Stärke und Macht, die Unterwerfung unter eine herrschende Klasse mit gleichzeitiger Neigung alles "Schwache" abzuwerten, wird im Bild des Radfahrers eingefangen: nach oben buckeln, nach unten treten. Vielleicht hat sich weniger geändert als es behauptet wird.

In einer Zeit, in der die Gesellschaft zum Gegenstand eines betriebswirtschaftlichen Geländespiels geworden ist, in dem die Demonstration von Stärke und Macht einen zentralen Wert darstellt, wird der andere Pol dieses Kontinuums, der Umgang mit Ohnmächtigen und Schwachen, zum Gradmesser der Zustände in einem Land.

Wilhelm Heitmeyer

Hinweis: Auch wenn Otto Lapp in diesem Artikel kritisiert wird, ist es nicht die Person Otto Lapp, die Ziel meiner Kritik ist, sondern es ist der affirmative Journalismus, der sich in Lapps Berichterstattung zum Fall Mollath in eklatanter Weise zur Schau stellt. Ganz im Gegenteil habe ich auch gute Artikel von Lapp zu anderen Themen auf den Seiten des Nordbayerischen Kurier gelesen. Warum Lapp im Fall Mollath solch eine Position eingenommen hat, mag viele Gründe haben. Nicht alles mag seiner freien Entscheidung zugänglich gewesen sein. (Sascha Pommrenke)

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