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Chicago Boys im hellenischen Chicago

Der skeptisch aufs Prinzip Hoffnung setzende EU-Task-Force-Chef Horst Reichenbach. Bild: W. Aswestopoulos

In Griechenland kommen mafiöse Strukturen, die in die Politik und die Finanz- und Sicherheitsbehörden reichen, ans Licht

Trotz offensichtlichen Scheiterns der bisherigen Pläne soll Griechenland weiterhin streng nach der ökonomischen Theorie der Chicagoer Schule [1] gerettet werden. Wie man in einem Pleiteland trotzdem noch viel Geld verdienen kann, das haben derweil im nordgriechischen Thessaloniki einige Anhänger eines anderen berühmten Einwohners Chicagos bewiesen. Ebenso wie ihr großes Vorbild Al Capone haben sie sich jedoch auch erwischen [2] lassen. Dass Griechenland weiterhin für die Verzögerung der offiziellen Pleiteverkündung kämpft [3] ist dank vielfältiger Wiederholung der Beschreibung des ewigen Chaos schon fast keine Nachricht mehr. Aber dass sich in der Pleite die wahren Machenschaften der Mächtigen zeigen, gibt genügend Material für Kriminalgeschichten und eventuell sogar Drehbuchvorlagen.

In Griechenland wird mit den Privatinvestorenvertretern um Charles Dallara über den dringend notwendigen Schuldenschnitt, das so genannte PSI, verhandelt. Immer wieder werden dabei die Verhandlungen abgebrochen [4]. Tatsächlich handeln jedoch nicht die griechischen Regierungsvertreter. Vielmehr weigert sich die IWF-EZB-EU-Troika, den seitens der Privatinvestoren geforderten Bedingungen ihren Segen zu geben.

Die Troikaführung ist im Lande und gibt in allen Bereichen mit ihren Forderungen den Takt an [5]. Über die gemäß den im November beschlossenen Koalitionsvereinbarungen für den 19. Februar 2012 angesetzten Wahlen wird kaum mehr diskutiert. Es scheint, als habe man sich mit einer Verschiebung in den Herbst abgefunden.

Auch der von der EU zur Rettung des Landes entsandte Task-Force-Chef Horst Reichenbach setzt immer mehr auf das Prinzip Hoffnung [6]. Er hat erkannt, dass die Belastungen der Bürger Griechenlands bereits jetzt, verglichen mit den übrigen Krisenländern, um ein Vielfaches höher sind. Mit diesem von der Regierung immer noch eingehaltenen Kurs sieht er keinen Spielraum für Investitionen.

Mani pulite Thessaloniki

Hohe Zinssätze und Investitionen anderer Art beschäftigen derweil die griechische Öffentlichkeit. Ein politischer Witz besagt, dass die PSI-Verhandlungen ein ums andere Mal scheitern, weil die Privatinvestoren Wind davon bekommen haben, wie viel Geld und Zinsen man den Hellenen abknöpfen könnte.

Mindestens eine Milliarde Euro soll laut Anklage ein mafiöser Geldverleiherring in Nordgriechenland erwirtschaftet haben. Die in vier Untergruppen aufgeteilten Gauner handelten mit Griechenlands knappster Ware: Geld. Sie verlangten von ihren Opfern für ihre Kredite Zinsen zwischen zehn und teilweise mehr als achtzig Prozent pro Jahr. Dabei schreckten sie natürlich auch nicht vor massiver Gewaltanwendung zurück.

Einem Opfer, einer Dame mittleren Alters, kündigte Karamperis persönlich für den Fall des Nichtbegleichens der Rechnung den "Einakter vonThukydides" [7] an. Der berühmte Athener Geschichtsschreiber und Periklesbiograph hatte jedoch nie ein Theaterstück geschrieben. Dies wusste die Angerufene und fragte nach. "Weißt Du, Odysseus war viele Jahre weg und während dieser Zeit sind siebzehn Farbige über seine Penelope hergefallen und haben sie mehrfach vergewaltigt, so dass sie zahlreiche kleine Farbige geboren hatte", war die knappe, eindeutig drohende Antwort, die eben so wie 3.500 weitere Gespräche von Fahndern auf Band aufgezeichnet [8] wurde.

Die meisten Opfer gerieten aufgrund der Wirtschaftskrise in die Fänge der Wucherer. Denn sofort nach Bekanntwerden der misslichen Lage des griechischen Staatshaushalts drehten die Banken der Privatwirtschaft im Gegensatz zu den weiter munter mit Krediten versehenen Parteien [9] den Geldhahn zu. Deshalb versuchten einige den, wie sie annahmen, kurzfristigen finanziellen Engpass mit einem Privatkredit zu überbrücken. Anderen wurde zum Verhängnis, dass ein Großteil der griechischen Inlandsgeschäfte über Wechsel abläuft. Gerät so ein ausgegebener Wechsel in falsche Hände und besteht zum Beispiel auf Grund des Zahlungsausfalls eines Kunden ein Engpass, dann schnappt die Falle zu.

Ein dicht gestricktes Gangsternetz

Nicht immer wussten die Opfer, worauf sie sich einließen. Eine Angestellte hatte ihrer Meinung nach am Schalter einer Bank ein legales und normal verzinstes Darlehen aufgenommen, fand sich jedoch plötzlich auf der Kundenliste der Wucherer.

Noch dramatischer verlief es für eine Bankangestellte. Die Dame, deren Initialen von der Polizei mit E.F. angegeben wurden, hatte als freie Mitarbeiterin der Piräus-Bank die Aufgabe, für deren Kunden, Herrn Markos Karamperis, den Kopf der Bande, im Ausland einen Kredit zu beantragen. 22.800 Euro verlangte nach Angaben des Opfers die Schweizer Bank für die Antragsbearbeitung. Das Geld wurde gezahlt, der Kredit jedoch nach eingehender Prüfung verweigert. E.F. musste als Strafe an Karamperis 30.000 Euro zahlen. Dies wollte sie nicht einsehen und ging bereits im Oktober 2010 zur Polizei. Damals noch nicht mit dem erwarteten Erfolg. Denn statt wie erwartet Schutz zu erhalten, musste sie daraufhin ihre Eigentumswohnung im Wert von 120.000 Euro an die Wucherer verpfänden. Den notwendigen Papierkram zur Kaschierung der illegalen Aktion erledigten die Mafiosi mit der Panhellenischen Bank und der Probank.

Praktischerweise hatten diese nämlich auch Polizisten, sowie Direktoren und Topmanager der erwähnten Banken in ihren Reihen. Während der Regionalchef der Piräusbank, den nach deren neuesten Angaben [10] keiner seiner Vorgesetzten kannte, gefasst wurde, ist ein Topmanager der Probank noch nicht eindeutig identifiziert worden. Dieser hatte Karamperis kurz vor der Festnahme gewarnt. Dem Banker war aufgefallen [11], dass die Staatanwaltschaft die Kontenbewegungen des Mafioso im Visier hatte . Fast wäre der Boss noch entwischt.

Doch die Fahnder ermittelten über eine mittlerweile sehr oft eingesetzte Telefonabhörtechnik und hatten bereits alles, was sie brauchten, auf Band. Sie wussten, dass mindestens einer der Erpressten, Leonidas Margiolis, ein Restaurantbetreiber, unter dem ungeheuren Druck der Wucherer in den Freitod ging. Margiolis hatte sich 600.000 Euro geliehen und schuldete [12] mit Zinseszinsen nach wenigen Monaten weit mehr als das Doppelte. Karamperis vergoss [13] nach Margiolis Tod Krokodilstränen über den "lieben Freund, dem ich tausendfach mit Hilfe zur Seite stand".

Zahlreiche weitere Selbstmordversuche wurden ebenfalls registriert [14]. Es ist darüber hinaus ein Fall dokumentiert, in dem eines der Bandenmitglieder, ein in Thessaloniki bis dato hoch angesehener Orthopäde und ehemaliger Nationalmannschaftsschwimmer, Vasileios Printzios [15], persönlich in ein Krankenhaus ging, im weißen Kittel ein von der Gruppe zusammengeschlagenes Opfer geradezu kidnappte und in die nahe Thessaloniki gelegene Stadt Serres verschleppte. Dort erwartete das bereits malträtierte Opfer eine weitere Dosis der Prügelstrafe.

Im kaum beleuchteten winterlichen Athen versuchen Obdachlose auf den Entlüftungsschächten der Athener Metro etwas Wärme zu finden. Bild: W. Aswestopoulos

Prominente Opfer der nordgriechischen Camorra

Unter den Opfern der Wucherer befindet sich mit dem im Gießen geborenen Demis Nikolaidis ein prominenter Ex-Fußballeuropameister und Sportfunktionär [16]. Für geliehene 350.000 Euro retournierte [17] das ehemalige Sportidol den Mafiosi insgesamt 620.000 Euro. Ob Ehefrau Despina Vandi [18], eine von Griechenlands kommerziell erfolgreichsten Sängerinnen, davon wusste und was genau der Multiunternehmer mit dem Geld machen wollte, ist noch nicht bekannt.

Zur Angebotspalette der Gangster gehörte nicht nur der Geldverleih. Um sich frisches Bargeld zu verschaffen, erpressten sie Schutzgeld von Geschäftsinhabern der Region. Auch Antonis Kanakis [19], ein erfolgreicher Fernsehsatiriker und Strandbarbesitzer, musste zahlen.

Prominente Köpfe aus bester Gesellschaft

Noch erschreckender als die Details der Taten lesen sich die Namenslisten der nun angeklagten Gangster. Als Kopf der Bande wurde Markos Karamperis identifiziert. Sein Name tauchte bereits 2008 im Zusammenhang mit den klösterlichen Vatopedion- Immobiliendeals mehrfach auf (Griechenland: Korruption ohne Korrumpierte [20]). Offiziell betrieb der gute Mann Nachtlokale, vermietete Immobilien, darunter pikanterweise auch an Finanzämter und das Justizministerium und machte mit seinem operativen Geschäft hochoffiziell andauernd Verluste.

Trotzdem hatte der Mann Geld, viel Geld. Diese Millionen, so behauptete [21] er, habe er bei Fußballwetten gewonnen. Mehr als 2.200 eigens für diese Geldwäsche gekaufte Wettscheinbelege wies er dafür gegenüber dem Finanzamt vor. Erst jetzt fiel auf, dass mit den Scheinen etwas nicht stimmt. Denn um sie alle aufzugeben, hätte der smarte Karamperis in Lichtgeschwindigkeit kreuz und quer durch Hellas düsen müssen und dabei – als darbender Geschäftsmann – hunderttausende Euros in der Tasche haben müssen.

Offensichtlich war er mit dieser legalen Fassade würdig genug für die Politik. Denn bei den Regionalwahlen 2010 wurde er von der an der aktuellen Regierung beteiligten LAOS-Partei als Vizegouverneur vorgeschlagen. Die Partei distanzierte sich am Wochenende unter dem Eindruck der mafiösen Aktionen ihres Wahlkandidaten von ihm. Man habe seinerzeit nichts über den Mann gewusst, denn schließlich habe er ein reines polizeiliches Führungszeugnis vorweisen können, heißt es in einer Erklärung [22].

In Thessaloniki findet sich jedoch kaum ein Bewohner, der nicht schon längst wusste, dass Karamperis zumindest ein verschlagener Hallodri ist. Zur Entlastung der Parteiverantwortlichen könnte dienen, dass Karamperis im Besitz eines Waffenscheins ist, somit also theoretisch durchaus eingehend polizeilich überprüft wurde. Allerdings liegen in der Praxis die Hürden für so einen Schein in Hellas nicht besonders hoch (Ist die EU eine "Hochsicherheitszone"? [23]).

Trauzeuge und eng befreundet war Karamperis auch mit dem Politiker Panagiotis Psomiadis, dem aufgrund einer Verurteilung wegen Amtsmissbrauch suspendierten Gouverneur Thessalonikis [24]. Dass Psomiadis, der sich im Winter 2009-2010 um den Vorsitz der Nea Dimokratia bewarb und dabei einen Achtungserfolg erzielen konnte, mit der ersten Frau des Selbstmordopfers Margiolis vermählt ist, ist ebenso nur ein weiteres interessantes Detail am Rande wie die Tatsache, dass die Nea Dimokratia aktuell auch an der Regierung beteiligt ist.

Al Capone stolperte über die Steuererklärung …

Karamperis hatte außer guten Verbindungen in die Politik offenbar auch studiert, woran das große Vorbild Al Capone scheiterte. Die Geldwäsche konnte nur funktionieren, wenn außer den willigen Polizisten das Finanzamt mitspielte. Praktischerweise holte sich der Gauner mit Christos Papachatzis den Regionalleiter und hochrangigen nationalen Amtsträger der Steuerfahndung [25] ins Boot. Die abgehörten Dialoge der beiden verbreiteten sich als Abschriftprotokoll [26] in Windeseile über das Internet. Jeder kann sich nun davon überzeugen, wie vertraulich Anzeigen bei griechischen Steuerbehörden behandelt wurden. Über das weitere Schicksal der Anzeigensteller wurde noch nichts bekannt.

Auch Papachatzis ist in Thessaloniki kein Unbekannter. Er gehört(e) zu den profiliertesten Gewerkschaftlern und lokalen Funktionären der Regierungspartei PASOK. Schlimmer noch, er wird von bösen Zungen sowohl mit dem aktuellen [27] als auch dem vorherigen Finanzminister Griechenlands in Verbindung gebracht. Finanzminister Evangelos Venizelos sah sich gezwungen, im Parlament Stellung zum Thema zu nehmen. Er hatte zwar Papachatzis auf den aktuellen Topposten gehievt, konnte aber nach eigenen Angaben den kriminellen Hintergrund des Funktionärs nicht erkennen. Er hätte jedoch bei sorgfältiger Prüfung herausfinden können, dass sich Papachatzis in der Vergangenheit auch dann noch als Entlastungszeuge für überführte korrupte Steuerfahnder anbot und geradezu aufdrängte, als diese mit den markierten Scheinen des Schmiergeldes von der Staatsanwaltschaft erwischt wurden.

Eventuell hätte auch die selektive Strenge Papachatzis auffallen müssen. Dem Steuerfahnder kam offenbar außer der Schutzfunktion für Karamperis noch eine weitere Schlüsselrolle zu. Wer nicht an die Gangster zahlte, war schnell im Visier fiskalischer Willkür.

Politik, Banken, Polizei, Finanzamt… was fehlt noch?

Offenbar plante Karamperis die Zusammensetzung der Banden sorgfältig. Unter den dreiundfünfzig bisher festgenommen Verdächtigen befinden sich prominente Exfußballer und Schauspieler, aber auch der kurz vor der Rente stehende bisherige Nachrichtenchef des staatlichen ET3 Fernsehens, Giorgos Feretis. Feretis Rolle im Drama beschränkt sich offenbar auf den Posten des Kassenwarts. Der Journalist beteuerte seine Unschuld und konnte sich selbst nicht erklären, wieso immer so viel Geld auf seinem Konto war. Offensichtlich wurde ihm jedoch auch Geld in Einkaufstüten ins Fernsehbüro gebracht [28]. Nach Zahlung einer Kaution von 200.000 Euro wurde er am Samstag aus der Haft entlassen. Im Internet bildeten sich derweil satirisch gemeinte "free Feretis"-Gruppen [29].

Der Journalist war bisher vor allem als Kommentator von Paraden und Fußballspielen aufgefallen. Feretis war bis 2004 Sprecher des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel. Warum der stets bis zur Grenze der Langweiligkeit auftretende Pressesprecher diesen Posten verlor, ist nicht bekannt. Kaum ein großes Geheimnis ist jedoch Feretis Hang zum Glücksspiel.

Die Justiz beginnt zu arbeiten

Fast könnte man bei all diesen Festnahmen und Räuberpistolen über sich auf magische Weise füllende Konten vergessen, dass auch in der offiziellen Politik aufgeräumt [30] wird. Thessalonikis Exbürgermeister Vassilis Papageorgopoulos muss bald ebenso wie sein ehemaliger Stadtkämmerer Michalis Zorpidis durch schwedische Gardinen gefilterte Luft atmen. Auch der amtierende Bürgermeister der mit Thessaloniki benachbarten Stadt Kilkis, Evangelos Balaskas, ist derzeit vom Dienst suspendiert. Gegen ihn laufen Ermittlungsverfahren wegen finanziellen Unregelmäßigkeiten, die er in seinem früheren Amt als Präfekt zu verantworten hatte. Was sonst, möchte man fragen.

Selbst vor Ex-Ministerpräsident Giorgos Papandreou macht die Justiz nicht (mehr) halt. Finanzstaatsanwalt Grigoris Peponis ermittelt wegen vorsätzlicher Bilanzfälschung [31]. Offenbar befindet sich ein Teil der Justiz im Clinch mit der Politik. Denn Peponis und sein Mitstreiter Spyros Mouzakitis, die als oberste Finanzstaatsanwälte erst vor wenigen Monaten eingesetzt wurden, werden von amtierenden Regierungsmitgliedern regelmäßig angegriffen [32]. Die Staatsanwälte hingegen behaupten regelmäßig, dass sie seitens der Politik unter Druck gesetzt werden.

Auffällig ist jedoch, dass erst seit Dienstantritt der beiden gehäuft Festnahmen von Prominenten stattfinden. Im Land werden die überaus regen und als streng, aber gerecht bekannten Justizbeamten bereits jetzt mit dem italienischen Staatsanwalt Antonio di Pietro [33] und dem ermordeten Richter Giovanni Falcone [34] verglichen. Insider munkeln, dass sich nun die Politiker ärgern, die im Sommer für die Schaffung des Finanzstaatsanwaltsamtes getrommelt hatten. Denn seinerzeit erregte Staatsanwältin Eleni Raikou durch intensive Untersuchungen politischer Skandale Aufsehen.

Es bleibt abzuwarten, ob es mit einer politischen Entscheidung zur griechischen Schuldenfrage noch ein Happy End in buchstäblich letzter Minute gibt. Sollte das Aufräumen der Justiz im Korruptionssumpf langfristig Erfolg haben, dann ist zumindest ein Grundstein für einen besseren Neuanfang gelegt. Ohne Säuberung kranker Strukturen bleibt das Staatssystem ein Fass ohne Boden, in dem alle Kredite versickern.


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[1] http://www.businessdictionary.com/definition/Chicago-school-of-economics.html
[2] http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite1_1_20/01/2012_423479
[3] http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite3_1_20/01/2012_423478
[4] http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite2_1_21/01/2012_423534
[5] http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite1_1_20/01/2012_423487
[6] http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite2_1_21/01/2012_423502
[7] http://de.wikipedia.org/wiki/Thukydides
[8] http://www.youtube.com/watch?v=K_srfhYoqYY
[9] http://www.focus.de/politik/deutschland/focussiert-boecke-als-sanierer_aid_690483.html
[10] http://fimotro.blogspot.com/2012/01/blog-post_8241.html
[11] http://www.zougla.gr/page.ashx?pid=2&aid=455908&cid=4
[12] http://fimotro.blogspot.com/2012/01/blog-post_4390.html
[13] http://www.protothema.gr/greece/article/?aid=172298
[14] http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite1_1_20/01/2012_423479
[15] http://www.xo.gr/profile/profile-907406230/en/
[16] http://www.transfermarkt.co.uk/en/nikolaidis/profil/spieler_7365.html
[17] http://www.epikaira.gr/epikairo.php?id=37345&category_id=86
[18] http://despinavandi.com/
[19] http://www.youtube.com/watch?v=1ejFzv-NXok
[20] https://www.heise.de/tp/features/Griechenland-Korruption-ohne-Korrumpierte-3392539.html
[21] http://www.sentragoal.gr/article.asp?catid=10770&subid=2&pubid=128928775
[22] http://www.protothema.gr/politics/article/?aid=172272
[23] https://www.heise.de/tp/features/Ist-die-EU-eine-Hochsicherheitszone-3438973.html
[24] http://www.grreporter.info/en/panagiotis_psomiadis_could_be_imprisoned_year_excused_fine/4346
[25] http://et.diavgeia.gov.gr/f/minfin/find/ypogid:21093
[26] http://www.difernews.gr/articles/1/ellada/30655/ti-elege-o-xristos-papaxatzis-ston-marko-karamperi/
[27] http://paraskhnio.gr/index.php?option=com_k2&view=item&id=28084:%CE%BA%CE%B1%CE%AF%CE%B5%CE%B9-%CE%BF-%CF%80%CE%B1%CF%80%CE%B1%CF%87%CE%B1%CF%84%CE%B6%CE%AE%CF%82-%CF%84%CE%BF%CE%BD-%CE%B2%CE%B5%CE%BD%CE%B9%CE%B6%CE%AD%CE%BB%CE%BF&Itemid=121
[28] http://fimotro.blogspot.com/2012/01/3.html
[29] http://www.youtube.com/watch?v=shrxEGlVOiY
[30] http://www.phantis.us/news/prosecutor-recommends-arrest-ex-mayor-thessaloniki
[31] http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite1_1_20/01/2012_423474
[32] http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite1_8_20/01/2012_423457
[33] http://en.wikipedia.org/wiki/Antonio_Di_Pietro
[34] http://en.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Falcone