Der Bin-Laden-Zombie und andere Mythen in Tüten

YouTube und Co. - unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

Mit einem Kinobesuch eröffnen wir heute das Wochenende. Eine nette Werbeidee eines Bierproduzenten, die wohl fast jeden von uns verunsichert hätte, obwohl soviel Rocker auf einem Haufen doch eher unwahrscheinlich sind.

Noch aufregender ist dieser Freizeitspaß auf dem 533 Meter hohen Fernsehturm in Toronto. Ob es sich bei der Gruppe wagemutiger Leute um eine Selbsthilfegruppe von Menschen handelt, die unter Höhenangst leiden, das lässt sich nur vermuten.

Egal. Oder: Andere Länder andere Sitten. Beispielsweise Somalia, wo die kindlichen Teilnehmer eines Koran-Rezitierwettbewerbs als Preis ein Schnellfeuergewehr gewinnen können - berichtet der Guardian. Oder die USA, wo ebenfalls Kinder in sogenannten Jesus Camps das Gehirn gewaschen wird - wie dieses Video zeigt.

Als kleine Entspannung nach diesem Irrsinn nun Cookie, der lachende Pinguin. Nun wird Musik gemacht mit einer Frau und einem Mann am Klavier, mit einem Floppy music Duo und drei talentierten Kindern.

Dazu passen dieser Auftritt des Tänzers Marquese Scott und der Tipp unseres treuen Lesers Andreas Bergmann: Ten years in the saddle.

Es gibt Dinge, die haben wir immer schon geahnt, aber nie gewagt auszusprechen - beispielsweise das schwedische Gangsta-Rapper die gefährlichsten überhaupt sind. Wer daran Zweifel hat, sollte sich dieses Video anschauen. Gefährlich ist übrigens auch der Umgang mit der New Yorker Polizei, traut man diesem Film. Da hat wohl nicht nur Erwin Pelzig Fragen.

Schon sind wir bei unserem Schnelldurchlauf, der eröffnet wird von Bin Laden als Zombie. Weiter geht’s mit einem Lach-Coach, mit dem Song Unter Geiern, der rosigen Zukunft unserer Banken, dem angeblich neuen iPhone, Mister Iron Man, einer Schiedsrichter-Schwalbe, Batmans Parkplatz-Theorie, ein bisschen Lippenlesen. Und den Schlusspunkt setzt heute eine Eule. (Ernst Corinth)

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