Die Ursprünge der gegenwärtigen Wirtschaftskrise

Überblick über die systemischen Ursachen und den historischen Verlauf der Krise des spätkapitalistischen Weltsystems

Es scheint mal wieder so weit zu sein: die zunehmenden Turbulenzen an den Finanzmärkten, der einsetzende konjunkturelle Abschwung in den meisten Zentren des Weltsystems, die Währungs- und Schuldenkrisen der Schwellenländer bei einem beständig anschwellenden globalen Schuldenberg - sie deuten auf einen neuen Krisenschub hin. Der große Unterschied zum Crash von 2008 besteht aber darin, dass diesmal das Krisenbewusstsein in der Öffentlichkeit weitaus stärker ausgeprägt ist als beim Platzen der transatlantischen Immobilienblasen in den USA und Westeuropa, auf das der Mainstream bekanntlich nicht vorbereitet war.

Diesmal sieht man selbst in den Chefredaktionen immerhin den Krisenzug mit Volldampf zurasen - freilich ohne auch nur die blasseste Ahnung über dessen eigentliche, systemische Triebkräfte zu haben. Spiegel-Online (SPON) etwa sieht vor allem die Schwellenländer als das Zentrum des künftigen Krisenschubs. Dass China ebenso gegen die Krisendynamik anzukämpfen hat wie die Türkei oder Brasilien, wird durchaus in der Presse wahrgenommen.

Die AfD-nahe Springerzeitung Welt-Online verweist wiederum auf ihrer Internetpräsenz auf die Turbulenzen auf den US-Aktienmärkten, denen der "Treibstoff" für weiteres Kurswachstum auszugehen scheint. Die Investitionsmüdigkeit insbesondere in der Bundesrepublik wird ebenso thematisiert, wie der drohende Abschwung beim Exportweltmeister, der in eine Rezession überzugehen droht.

Einem Gewitter gleich scheint nun abermals eine neue globale Krise aufzuziehen - und es fehlt insbesondere in der Restlinken nicht an Stimmen, die dies als einen "normalen", quasi natürlichen Vorgang der "schöpferischen Zerstörung" anzusehen gewillt sind - während im bürgerlichen Lager schon die große Sündenbocksuche einsetzt. Bevor nun abermals die Absturzangst der Mittelklasse die Sinne trübt, der sich in dieser "Mitte" bereits formierende Mob auf Sündenbocksuche, auf die Jagd nach dem "Ewigen Soros" geht und deutsche Polizisten sowie Sondereinheiten zu faschistischen Todesschwadronen mutieren, könnte ein nüchterner, theoretischer Blick auf das Krisengeschehen eventuell noch nicht gänzlich vergebens sein.

Kapital und Krise als historische Prozesse

Streng genommen handelt es sich bei den nun aufziehenden wirtschaftlichen Verwerfungen nicht um eine "neue" Krise, sondern um einen abermaligen, manifesten Krisenschub eines langfristigen Prozesses zunehmender Widerspruchsentfaltung. Die Krise des kapitalistischen Weltsystems kann nur als ein historischer, jahrzehntelanger Entwicklungsgang begriffen werden, der sich schubweise entfaltet: Perioden des "latenten" Krisengangs, die durch einen global anschwellen Schuldenberg und aufsteigende Spekulationsblasen gekennzeichnet sind, kulminieren in manifesten Krisenschüben, in denen diese Blasen platzen, Währungs- oder Schuldenkrisen ausbrechen und Depressionen ganze Volkswirtschaften verwüsten.

Ein adäquates Verständnis der Krise kann aber ohne ein entsprechendes Verständnis des Kapitalismus selber nicht gewonnen werden - das Kapital ist ebenfalls kein (ewiger) Naturzustand. Nicht nur die Krise muss als ein historischer Prozess begriffen werden, der durch innere Widersprüche angetrieben wird. Auch das kapitalistische System ist keine überhistorische Konstante menschlicher Existenz, sondern eine konkrete, widersprüchliche Gesellschaftsformation, die ihren bluttriefenden Anfang in der frühen Neuzeit nahm - und die nach einer rund 300-jährigen Expansionsgeschichte in der gegenwärtigen Krisenperiode an ihren ökonomischen und ökologischen Widersprüchen zerbricht.

Es gilt somit, der im Spätkapitalismus allgegenwärtigen Verdinglichung des Denkens entgegenzuwirken, die Grundlage aller Krisenideologie samt ihrer Extremformen wie Faschismus und Nationalsozialismus ist. Das dynamische Denken und Wahrnehmen in Prozessen und Entwicklungen - angetrieben von Widersprüchen - muss an die Stelle des statischen Denkens in Zuständen treten. Die Frage lautet somit nicht, wie das spätkapitalistische System oder wie der Mensch nun mal "ist", der in diesem System sozialisiert wurde, sondern wie es geworden ist, wohin es treibt, was die Triebkräfte dieses kapitalistischen Prozesses sind. Ebenso gilt es zu beleuchten, wie die spätkapitalistischen Menschen durch diese blindwütige, fetischistische Kapitaldynamik geformt und verheert werden, die ihnen als eine übermächtige, naturhaft erscheinende Gewalt entgegentritt, obwohl sie sie alltäglich marktvermittelt buchstäblich erarbeiten.

Kapital als prozessierender Widerspruch

Was für ein Widerspruch ist es nun konkret, der seit der historischen Durchsetzung des Kapitals "prozessiert" - im Rahmen der historischen Expansionsbewegung des kapitalistischen Weltsystems? Das Kapital ist bei seinem uferlosen Verwertungskreislauf bemüht, sich seiner eigenen Substanz zu entledigen. Die Lohnarbeit, verwertet im Reduktionsprozess des Kapitals, bildet dessen Substanz. Im Endeffekt ist das Kapital ein realabstrakter Verwertungsprozess, bei dem, durch alle Formwandel von Ware und Geld (G-W-G') immer größere Mengen abstrakter, "toter" Lohnarbeit akkumuliert werden.

Die Instabilität, die Krisenanfälligkeit - aber auch die zerstörerische Dynamik - des kapitalistischen Systems resultiert aus der marktvermittelten Tendenz des Kapitals, den Einsatz von Lohnarbeit im Produktionsprozess zu minimieren. Was für den einzelnen Kapitalisten, der eine neue arbeitssparende Produktionstechnik einführt, zuerst in Extraprofiten resultiert, lässt nach der gesamtwirtschaftlichen Durchsetzung dieser "Innovation" die Gesamtmasse der Lohnarbeit in dem betroffenen Wirtschaftszweig abschmelzen. Somit tendiert das System dazu, die Wertmasse in bestehenden Produktionszweigen abzuschmelzen, sowie ein ökonomisch überflüssiges "Menschenmaterial" hervorzubringen.

Dieser "prozessierende Widerspruch", bei dem das Kapital konkurrenzvermittelt buchstäblich seine "Entsubstantialisierung" betreibt, ist nur in einer Expansionsbewegung, bei Erschließung neuer Märkte, Wachstumsfelder, etc., aufrechtzuerhalten. Das Kapital muss expandieren - oder es zerbricht an sich selbst. Neben der quantitativen Expansion, bei der neue Märkte und Absatzfelder im In- und Ausland erschlossen werden, ist es vor allem die technische Expansion, die es dem Kapital ermöglichte, vor seinen inneren Widerspruch über rund drei Jahrhunderte zu "fliehen". Der technische Fortschritt, der durch konkurrenzvermittelte "Innovationen" zum Abschmelzen der Masse verausgabter Arbeitskraft in etablierten Industriezweigen führt, ließ auch neue Industriezweige entstehen, die wiederum Märkte und Felder für die massenhafte Verwertung von Arbeitskraft eröffneten.

Das Scheitern des industriellen Strukturwandels

Die bürgerliche Volkswirtschaftslehre bezeichnet diesen in seiner inneren Widersprüchlichkeit unverstandenen historischen Prozess zunehmender Widerspruchsentfaltung als "industriellen Strukturwandel": Alte Industrien, die eine Zeit lang als Leitsektoren dienten, verschwinden, um neuen, moderneren Wirtschaftszweigen Platz zu machen. Historisch betrachtet waren es die Textilbranche, die Schwerindustrie, die Chemie, die Elektrobranche, zuletzt der Fahrzeugbau, die als solche "Leitsektoren" dienten, die massenhaft Lohnarbeit verwerteten - wobei das ideologische Dogma der Volkswirtschaftslehre hierbei aus der Annahme besteht, dass letztendlich, allen Friktionen zum Trotz, die neuen Sektoren immer genügend neue "Arbeitsplätze" schaffen würden, um den Wegfall der Lohnarbeit in der alten Industrien zu kompensieren.

Dies genau funktioniert aber schon seit etlichen Dekaden nicht mehr. Wollte man nun die Ursache der gegenwärtigen Systemkrise möglichst allgemeinverständlich in einem Satz auf den Punkt bringen, so könnte er in etwa folgendermaßen formuliert werden: Die Krise ist Folge des Scheiterns des industriellen Strukturwandels seit den 80er Jahren des 20. Jahrhundert. Die Rationalisierungsschübe der mikroelektronischen Revolution führen schon damals dazu, dass erstmals die neuen IT-Industrien nicht mehr genügend neue Arbeitsplätze und Verwertungsmöglichkeiten schaffen können, um die Masse der abschmelzenden Arbeitskraft in den alten Industrien zu kompensieren. Es gibt seit den 80ern, seit dem Auslaufen des langen Nachkriegsbooms, keinen industriellen Leitsektor mehr, in dem massenhaft Lohnarbeit verwertet würde.

Die Krise frisst sich somit seit Jahrzehnten schubweise von der Peripherie in die Zentren des Weltsystems - die Wirtschaftszusammenbrüche in Schuldenkrisen der Dritten Welt in den 80er und 90er Jahren bildeten praktisch gesehen den Vorlauf zu den Verheerungen wie zuletzt in Südeuropa. Die Reaktion des Systems bestand in einer abermaligen Flucht nach vorn, die den ökonomischen Kern des Neoliberalismus bildete: Entrechtung der Lohnabhängigen, Entfesslung der Finanzmärkte, Globalisierung des Schuldenturmbaus vermittels Defizitkreisläufen.

Neoliberalismus und Finanzialisierung als "Flucht nach vorn"

Im Rahmen der globalen "Finanzialisierung" des Kapitalismus, bei der die Finanzbranche zum dominanten Volkswirtschaftssektor aufstieg, schien somit die Finanzsphäre die Funktion eines Leitsektors, eines "Motors" der Ökonomie zu übernehmen. Dass dies über längere Zeiträume nicht funktionieren kann, da in der Finanzsphäre keine Verwertung von wertbildender Lohnarbeit abläuft, machten die zunehmenden Finanzmarktbeben klar, die das Weltfinanzsystem seit den 90er Jahren erschüttern.

Nach einer Reihe von regionalen Finanzkrisen in den 90ern, wie der Asienkrise und der Russlandpleite, etablierte sich ab der zweiten Hälfte der 90er Jahre eine regelrechte globale Finanzblasenökonomie. An Umfang zunehmende Spekulationsblasen, die beim Platzen immer größere Finanzmarktbeben hervorrufen, lösen einander ab: Von der im Jahr 2000 platzenden Dot-Com-Spekulation mit Hightech-Aktien, über die Immobilienblase von 2007/08, bis zur gegenwärtigen gigantischen Liquiditätsblase, die nun offenbar ihren Reifegrad erreicht hat - wobei die Politik zu einem Getriebenen dieser Dynamik wurde und mit immer extremeren Mitteln die Folgen der geplatzten Blasen auffangen musste.

Politik in der Krisenfalle

Und es waren diese "Rettungsmaßnahmen" der Politik nach dem Platzen einer Blase, mit denen ein wirtschaftlicher Zusammenbruch kurzfristig verhindert wurde - und die zugleich den Grundstein für die nächste, noch größere Spekulationsdynamik legen. Die Politik kann somit aus dieser Finanzblasenökonomie nicht herausbrechen, da dies zum ökonomischen Kollaps führen würde, wie die jüngste Krisengeschichte illustriert.

Die Weltwirtschaftskrise von 2009 resultierte gerade daraus, dass die US-Administration unter George W. Bush die Finanzmärkte nicht "auffangen" und "retten" wollte, sondern die Investmentbank Lehmann Brothers als abschreckendes Beispiel für alle Finanzmarktaktuere - pleitegehen ließ. Die Folgen dieses Versuchs, aus der Finanzblasenökonomie auszubrechen, sind bekannt: Die Finanzmärkte froren ein, die Kreditvergabe kam zum Erliegen, die Weltwirtschaft versank 2009 in der Rezession.

Um den 2009 einsetzenden Absturz der Weltwirtschaft samt der Kernschmelze des Weltfinanzsystems zu verhindern, tat die Politik das systemimmanent einzig Mögliche: Sie legte massive Konjunkturprogramme auf und öffnete die Geldschleusen. In einer historisch beispiellosen, global koordinierten "Abfangaktion" wurde der freie Fall der Konjunktur revidiert und die eingefrorenen Finanzmärkte wieder "aufgetaut". Die ab 2008/09 aufgelegten Konjunkturprogramme (hier vor allem in China und - abgeschwächt - den USA) umfassten nahezu fünf Prozent der Weltwirtschaftsleistung des Jahres 2009.

Zugleich gingen die Notenbanken in allen Zentren des Weltsystems zu einer Nullzinspolitik über, die dazu beitragen sollte, die Konjunktur zu beleben und Finanzmärkte "aufzutauen", die sich nach dem Platzen der Immobilienblasen und der Pleite von Lehmann Brothers in Schockstarre befanden. Doch diese geldpolitische Maßnahme - die von der Fed auch nach dem Platzen der Dot-Com-Blase im Jahr 2000 kurzfristig mit einem Leitzins von einem Prozent angewendet wurde - reichte nicht aus. Zusätzlich wurde massiv Liquidität in die Finanzmärkte gepumpt, indem die Notenbanken all den Finanzmarktschrott aufkauften, der im Gefolge der geplatzten Immobilienblasen die Finanzsphäre verstopfte. Die "Verbriefungen" von faulen Hypotheken, die während der Immobilienbonanza das Weltfinanzsystem fluteten, belasten nun die Bilanzen der Notenbanken.

Die Liquiditätsblase

Mit dem Aufkauf von Schrottpapieren oder - dies vor allem von der EZB - von Anleihen krisengebeutelter Euroländer konnte ab 2010 die konjunkturelle und finanzielle Kehrtwende tatsächlich erreicht werden. Das Weltsystem stabilisierte sich in den Zentren zumindest, auch wenn die Aufwärtsbewegung bei der Konjunktur und auf den Finanzmärkten mit Verelendungsschüben in Südeuropa und dem Abschmelzen der US-Mittelschicht einherging. Diese historisch einmaligen Maßnahmen waren also gewissermaßen "erfolgreich" - doch initiierten sie die gegenwärtige Liquiditätsblase, die nun zu platzen droht.

Die frische Liquidität, die mit Nullzinsen und dem Aufkauf von Schrottpapieren in die Finanzsphäre gepumpt wurde, legte den Grundstein für den kreditfinanzierten Boom in den Schwellenländern (China, Brasilien, Türkei, etc.), wie für das abermalige Abheben der Aktienmärkte in den Zentren, hier vor allem in den USA. Die kapitalistische Krisenpolitik vollführte somit de facto einen Spekulationsblasentransfer. Der gemeinsame Krisennenner all der disparat erscheinenden gegenwärtigen Krisenphänomene in den Zentren und der Semiperipherie besteht gerade aus der "erfolgreichen" Krisenpolitik, die vor rund einem Jahrzehnt es letztendlich nur vermochte, die ökonomischen Folgen der geplatzten Immobilienblasen durch eine neue Spekulationsbewegung abzufangen.

Ab 2009/10 strömte die in die Märkte gepumpte Liquidität sowohl in die Schwellenländer, die ihre Defizitkonjunkturen erfuhren (hier vor allem China mit den charakteristischen Immobilien und Aktienblasen), wie in die Aktienmärkte der Zentren des Weltsystems, die sich in einem geisterhaften, hauptsächlich durch Großaktionäre angefachten Aktienboom befanden.

Die Politik befindet sich somit in einer Krisenfalle: Sie kann den manifesten Ausbruch der Überproduktionskrise nur durch Initiierung weiterer Spekulationsdynamiken hinauszögern - um den Preis immer größerer Blasenbildung. Es ist letztendlich ein Krisenaufschub von einer knappen Dekade, der mittels der Öffnung der Geldschleusen ab 2009 erreicht worden ist. Die Kosten für einen solchen Blasentransfer steigen aber mit dem Platzen einer jeden Blase.

Die Entwertung des Werts

Inzwischen hat die Politik ihr systemimmanentes "Pulver" verschossen - es stehen den Politeliten kaum noch Optionen zur Verfügung, um den katastrophalen Kollaps des Weltfinanzsystems und der Weltwirtschaft zu verhindern: Am Vorabend des kommenden Krisenschubs sind die Zinsen immer noch größtenteils im Keller, die Bilanzen der Notenbanken sind immer noch mit Schrottpapieren vollgestopft, die wichtigsten Metropolenstaaten - insbesondere die USA und weite Teile der EU - sind weitaus höher verschuldet als 2008, die Schwellenländer, allen voran China, befinden sich in Schulden- oder Währungskrisen.

Zusammenfassung: Die Finanzmarktexzesse der letzten Jahrzehnte sind nicht die Ursache, sondern die Folge der Systemkrise des Kapitals. Die Ursachen sind in den Widersprüchen der Warenproduktion zu verorten, die immer mehr Lohnarbeit durch Rationalisierungsschübe überflüssig macht: Das kapitalistische Weltsystem ist längst zu produktiv für sich selbst geworden. Es produziert eine ökonomisch überflüssige Menschheit, wie es etwa die Flüchtlingskrise evident macht.

Letztendlich läuft das System nur noch auf Pump. Die globalen Schulden wachsen seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts schneller als die Weltwirtschaftsleistung - und es ist dieser Prozess der globalen Defizitbildung, der die Massennachfrage für eine hyperproduktive Industrie generiert, die an ihrer eigenen Produktivität zu ersticken droht. Die wuchernde Finanzsphäre bildete somit den Transmissionsriemen, der mittels immer größerer Blasenbildung den beständig anwachsenden, globalen Schuldenberg anhäufte, unter dem der Spätkapitalismus nun zusammenzubrechen droht. Der kommende Krisenschub mit einer Entwertung des Werts einhergehen wird.

Demnächst, gleiche Welle, gleiche Stelle: Im zweiten Teil von "Krise kompakt" wird das Verhältnis zwischen objektiven Krisenprozess und den Subjekten als Akteuren in diesem über sie ablaufenden Krisenprozess behandelt: es geht dann um (Krisen-) Schuld, die Spielräume der Politik, den Fetischismus des Kapitals und den Klassenkampf, der eine Renaissance zu erleben schient.

Der Autor veröffentlichte zu diesem Thema die Ebooks "Politik in der Krisenfalle" und "Krisenideologie", sowie das Buch "Kapitalkollaps".

(Tomasz Konicz)

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