Ein Rattenhirn, eine Luftgeherin und ein voller Bus

YouTube und Co. - unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

Mit einem wirklich klasse Zaubertrick der Nachwuchsmagier Michel und Sven starten wir heute ins Wochenende: Bitteschön! Danach sehen wohl alle anderen Videos ziemlich alt aus, vielleicht mit einer Ausnahme, die einen tragikomischen Unfall dokumentiert. Aber dieser coole Biker ist ja auch nicht schlecht.

Heiter geht’s heute nicht weiter, sondern nun kümmern wir uns um die Wissenschaften: Um einen Roboter, der angeblich von einem Rattenhirn gesteuert wird. Und dann geht es ab an die Uni Hannover, die – wie uns ein Leser schrieb - seit März diesen Jahres auf ihrer Homepage wöchentlich einen neuen Clip mit Experimenten aus fast allen Themengebieten der Universität veröffentlicht. Dazu gibt es inzwischen auch einen Channel bei YouTube, auf dem Fragen beantworten werden wie: Kann ein Auto allein fahren?

Wer die kommenden Tage richtig Zeit hat, kann sich auf YouTube ja mal Orgazmo, einen gut 90-minütigen Spielfilm aus dem Jahre 1997 anschauen. Bei imdb.com bekommt der Streifen immerhin sechs von zehn Sternen. Ungewöhnlich viele Lesertipps gab es die letzte Woche. Natürlich auch wieder von unserem treuen Tippgeber Andreas Bergmann, der uns tatsächlich dieses Video vorgeschlagen hat. Von ihm kommt aber auch dieser wirklich schöne Tipp: Eine Art von Wasserdrucker in einer U-Bahn-Station von Osaka.

Auch nicht schlecht sind dieses japanische Anti-Atomkraft-Video, der Song über die Fast-Drei-Prozent-Partei, der Lehrfilm für geschlechtsreife Zeitgenossen. Und I love you so gleich in drei Versionen: Eins, zwei und drei.

Wer darf in unserer Wochenschau nicht fehlen? Genau, unser Mann am Klavier, der diesmal Chopin eingespielt hat - unter dem provokanten Titel „sentimentale Kacke“. Schon folgt unser finaler Schnelldurchlauf: Er startet mit einer Luftgeherin. Es folgen ein gar seltsames Schwein, ein chinesischer Schulbus, ein netter Film-Sketch, eine Schneeballschlacht aus dem Jahre 1896, ein hocherotischer Kurzfilm und ein 3D-Experiment. Den Schlusspunkt setzen ganz private Aufnahmen vom 11.9. in New York. (Ernst Corinth )

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