Ein bisschen Tatort, Musikvideos ohne Musik und Netflix' Dinner for One

YouTube und Co. - unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

Mit dem letzten Horrorclown des Jahres starten wir heute ins Neujahr-Wochenende. Und Horrorclowns gab es 2016 ja mehr als genug, leider blieben die meisten unbestraft oder machten sogar politisch Karriere. Dagegen reagiert dieser so harmlos ausschauende Tanzbär sofort gnadenlos auf eine Provokation. Und selbst mit Fröschen sollte man sich nicht anlegen, die können nämlich ganz schön beißen. Es gibt zuweilen eben doch noch Gerechtigkeit auf dieser Welt.

Apropos Gerechtigkeit. Um die geht es ja irgendwie im ARD-"Tatort", der populärsten Krimireihe der Nation. Und zum Jahreswechsel haben die akribischen Leichenzähler der Netzseite Tatort-Fundus eine Liste "Bodycount aus 1000 Folgen" veröffentlicht. Demnach gab es insgesamt 2280 Leichen, das sind also 2,3 pro Folge. Und der mörderischste "Tatort" aller Zeit ist "Im Schmerz geboren" mit dem Wiesbadner Ermittler Felix Murot. Diesen 2014 gedrehten und tatsächlich sehenswerten Film kann man auch auf YouTube sehen. In dieser veröffentlichten Statistik belegt Haudrauf Nick Tschiller mit "Der große Schmerz" tatsächlich nur Rang 4 trotz der 19 Film-Leichen. Und überraschenderweise gab es sogar 21 Filme ohne Tote. Auch mit so etwas müssen Fernsehzuschauer leben.

Aber es gibt ja auch Musikvideos ohne Musik (Musicless Musicvideo) und mit ausgedacht hat sich diesen hübschen Spaß Mario Wienerroither. Dazu nur drei Beispiele: Elvis Presley, Mungo Jerry und Depeche Mode.

Und jetzt haben wir auch hier: Breaking News. Von diesem Schreck erholen wir uns mit France Gall und dem guten Conan, der einen Sprachkurs Armenisch belegt hat. Damit sind wir bei der Leserpost. Empfohlen werden: Kirchenpanne, Knife vs. Pepsi, sexloses Japan, tolle Drohne, lustige AfD und Kurzfilm "Alarm".

Zum Schluss unser Schnelldurchlauf: lustige Affen, japanischer Prank, Family Guy: Uber, Dildarts, Vortrag "König der Löwen und Matrix", Abschlepp-Panne, veganer Stripclub, Hundetest, Unboxing teures Smartphone, Telefon-Prank, lustige AfD, Sigmar vs. Susanne, nette TV-Panne. Und den Schlusspunkt setzt Netflix' "Dinner for One".

Kommentare lesen (9 Beiträge)
Anzeige