Eine kleine Zeitreise

Chronik - 15 Jahre Telepolis

Winter 1995/1996: Gründung. Hervorgegangen ist Telepolis aus einem gleichnamigen Ausstellungsprojekt für die Kulturhauptstadt Luxemburg im Jahr 1995, zu der ein Online-Magazin erschienen war.

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Das erste Logo

März 1996: Telepolis - Das Magazin der Netzkultur geht online. Zum Kern der in München ansässigen Redaktion gehören Jürgen Fey, Armin Medosch und Florian Rötzer.

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Stanislaw Lem

Dezember 1996: Die Redaktion gewinnt internationale und renommierte Autoren als Kolumnisten: u. a. den bekannten Science-Fiction-Autoren und Futurologen Stanislaw Lem, die Autoren Mark Amerika, Douglas Rushkoff, Michael Goldhaber (Theorie der Aufmerksamkeitsökonomie) sowie den Architekturtheoretiker Martin Pawley. Zusammen mit dem Bollmann-Verlag erscheinen Specials in Printform, beginnend mit der legendären Nullnummer im September und der Frage: "Ist das ein Internet ein Mythos?"

Juli 1997: Telepolis-Redakteur Armin Medosch wechselt in die Kulturmetropole London. Christiane Schulzki-Hadoutti beginnt ihre Tätigkeit als Korrespondentin für das Online-Magazin.

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Juli 1997: Relaunch mit neuem Logo und überarbeitetem Design. Außerdem werden Foren eingerichtet, in denen die Leser zu den einzelnen Artikeln Stellung beziehen können.

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August 1998: Beginn der Rubrik Weltraum, die sich seitdem großer Beliebtheit erfreut. September 1998 "Infowar"-Special

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November 1998: In einer Aufsehen erregenden Artikelserie enthüllt die Redaktion die Pläne der Europäischen Union (Enfopol) zur flächendeckenden Überwachung von TK-Systemen.

März 1999: Die Redaktion startet gemeinsam mit der Netzinitiative "Freedom for Links" die Online-Kampagne "Stoppt Enfopol!".

Juli 2000: Das Netzmagazin Telepolis erhält für seine Enfopol-Berichterstattung den Europäischen Preis für Online-Journalismus der Medien-Konferenz Net-Media 2000 in der Kategorie "Investigative Reporting".

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Oktober 2000: Der erste Band einer neuen Telepolis-Buchreihe erscheint im Verlag Heinz Heise. Der Titel "Vom Ende der Anonymität. Die Globalisierung der Überwachung" wird von Christiane Schulzki-Haddouti herausgegeben.

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Juli 2001: Kunst im World Wide Web

September 2001 Unter dem Eindruck der Anschläge wird Telepolis politischer, wodurch die Pageviews sich verdoppeln

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März 2002: Special "The WTC-Conspiracy-Theory" - Die legendäre Serie von Mathias Bröckers über die ungeklärten Hintergründe der Anschläge vom 11.9.2001.

Juni 2002: Der Grimme Online Award 2002 geht an Telepolis. Das Magazin der Netzkultur wird in der Kategorie Medien-Journalismus ausgezeichnet.

Dezember 2002: Im Vorfeld des Irak-Kriegs wird die Rubrik "Irak-Konflikt" eingerichtet.

2003 erscheinen sechs Telepolis-Bücher. Darunter "Freie Netze", in dem sich Armin Medosch mit der Kultur offener WLAN-Netze beschäftigt und "Mix, Burn & R.I.P.", in dem Autor Janko Röttgers das Ende der Musikindustrie prophezeit.

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Juni 2003: In einer eigenen Artikelreihe "Wenn die Gehirne tanzen" beschäftigt sich Telepolis mit der gerade sich erste entwickelnden Jedermann-Enzyklopädie Wikipedia. Mit der neuen Rubrik "Orient" sollen die vielen Konflikte in der muslimischen Welt größere Beachtung finden.

5. März 2004 Telepolis wird mit dem begehrten LeadAward ausgezeichnet. In der Kategorie "Special-Interest-Online-Magazine" belegte das Online-Magazin den dritten Platz hinter den Online-Angeboten der Zeitschriften Hörzu und Kicker.

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Juni 2004: Telepolis bietet zwei seiner Bücher zum kostenlosen Herunterladen an. Unter den Bedingungen einer Creative-Commons- Urheberrechtslizenz können die Titel "Freie Netze" und "Mix, Burn & R.I.P." kostenlos als PDF heruntergeladen, kopiert, veröffentlicht und weitergegeben werden.

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November 2004: Telepolis gibt erstmals ein Print-Sonderheft inklusive einer Foto-CD-ROM heraus. Unter dem Titel "Aliens" begibt sich die Redaktion auf die wissenschaftliche Suche nach außerirdischem Leben. 2004 wird in Zusammenarbeit mit Craig Morris die Rubrik "Energie & Klima" eingerichtet, die immer wichtiger werden wird.

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Sommer 2006: Zum 10-jährigen Jubiläum findet bereits zum vierten mal ein Telepolis-Rätsel statt.

Juni 2006: Telepolis beteiligt sich am Bürgerrechte-Schreibwettbewerb

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November 2006: Telepolis-Leser entscheiden über Publikumspreis beim Science-Fiction Autorenwettbewerb "what if"

Januar 2007: Zweites Sonderheft "Kosmologie" erscheint. Im März sind die 25.000 Hefte ausverkauft, der Verlag lässt 10.000 Exemplare nachdrucken.

2007 beginnt Telepolis, um die Aktualität zu erhöhen, mit News und Autorenblogs. Im Juni 2007 starten die Energie- und Klima-News.

Dezember 2007: Harald Taglinger beginnt unter dem Titel "Neben der Spur" mit seinen zweimal wöchentlich erscheinenden News auf interessante und skurrile Entwicklungen in der Medienwelt. Die Rubrik "Übermensch" fasst Kurzmeldungen aus den Bereichen Medizin, Robotik, Hirnforschung und Gentechnik zusammen.

Januar 2008: Bettina Hammer (Twister) beginnt ihren Blog "Außer Kontrolle".

Februar 2008: Im dritten Sonderheft widmet sich Telepolis dem Thema Energien.

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Dezember 2008: Viel beachtetes Telepolis-Buch "Subprime-Krise" erscheint und berichtet über die Erschütterung des globalen Finanzsystems.

Januar 2009: Mit dem Buch "Das Google Copy and Paste-Syndrom" von Stefan Weber beleuchtet Telepolis die Betrugskultur an Schulen und Universitäten.

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Februar 2009: Im neuen Telepolis-Sonderheft "Zukunft" beschreiben renommierte Wissenschaftler ihre spannenden Visionen.

Februar 2010: Auf der Suche nach außerirdischen Intelligenzen begibt sich Telepolis im fünften Sonderheft "Kosmologie".

März 2011: Um auch im Bereich der Wissenschaft mehr zu bieten, werden die Science News gestartet.

April 2011: Zum 15-jährigen Bestehen erscheint Telepolis im neuen Design. Mit 19.215.320 PageImpressions (laut IVW) verzeichnet Telepolis einen neuen Zugriffsrekord. Und es gibt neben dem App nun auch eine Mobilversion.

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