Gefährlicher Tunnelblick auf Gesellschaft und Welt

Die Zukunft von Telepolis

Einige Zuschriften haben uns in Reaktion auf die letzte Kolumne erreicht, in der ich um Meinungen und Vorschläge zum künftigen Profil von Telepolis gebeten habe. Leserinnen und Leser haben Themen genannt und Vorschläge gemacht. Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Komplex Geopolitik, aber auch Medienkritik und schwelende Konflikte um Freiheitsrechte wurden genannt.

"Ich finde die Debattenkultur bei Telepolis erfrischend. Wenn man sich ansieht, wie an vielen Stellen bei ehemals linken Medien und Organisationen Propaganda eine solche Kultur schon verdrängt hat", schrieb ein Leser,

Ein anderer Leser liest Telepolis gerne, "weil meiner Meinung nach hier viele Themen aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet werden". Deshalb solle Telepolis "weiterhin kritisch bleiben, recherchieren, verschiedene Blickwinkel einnehmen, hinterfragen und auch das Forum so beibehalten".

Wir werden diese Einschätzungen und Wünsche - die Sie auch weiterhin an tpred@heise.de senden können - aufmerksam lesen und in unsere Überlegungen einfließen lassen.

Derweil steht uns eine weitere Woche der Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene bevor, die wir weiter beobachten werden. Fortgeführt wird unsere Debatte über die Folgen der Bundestagswahl und die Auswirkungen auf Parteien. Der größte Wahlverlierer, die Linkspartei, ist Gegenstand einer Artikelserie, die mit einem Aufruf mehrere Vertreter der Friedensbewegung und einer Replik von Telepolis-Autor Stephan Schleim begonnen hatte und am morgigen Mittwoch fortgesetzt wird.

Die G-2-Strategie auf Bundesebene und die Folgen für Nichtgeimpfte werden uns weiter befassen, ebenso wie die Risiken Künstlicher Intelligenz und die Frage, wie man sich zwischen Wahrheit und Verschwörungstheorien noch zurechtfindet. Und was Verschwörungstheorien überhaupt sind.

Bleiben Sie also dabei. Und vor allem, bleiben Sie uns gewogen, Ihr

Harald Neuber