zurück zum Artikel

Guerilla Open Access und Robin-Hood-PR gegen Marktversagen

Mit der Schattenbibliothek Sci-Hub verbindet sich eine Diskussion über das Geschäftsmodell der Wissenschaftsverlage

Nach dem der Wissenschaftsverlag Elsevier gegen Ende letzten Jahres vor einem New Yorker Gericht die Löschung der Domains der Schattenbibliotheken Sci-Hub, BookFi and LibGen erwirkte [1], dürfte man im niederländischen Firmensitz das Gefühl des Sieges genossen haben. Doch es scheint als sei der Triumph von kurzer Dauer und zudem recht trügerisch.

Schattenbibliotheken sind Online-Datenbanken, über die wissenschaftliche Dokumente zum Download angeboten werden, ohne dass diese Bereitstellung rechtlich erlaubt ist. Genau aus diesem Grund verklagte Elsevier die genannten Dienste auch, denn sie machten Texte zugänglich, an denen Elsevier die exklusiven Rechte der Verbreitung und damit der Kommerzialisierung durch Lizenzierung oder Verkauf hatte.

Die Klage erweist sich aber, obwohl sie erfolgreich war, zusehends als Schlag ins Wasser: Die Websites sind mittlerweile wieder unter neuen Domains zugänglich [2], so dass nur eine kurzfristige Behinderung der wissenschaftlichen Literaturversorgung mittels der Schattenbibliotheken zu konstatieren ist. Zudem konnte keiner der Betreiber als Person identifiziert oder gar juristisch belangt werden - letzteres wäre zudem schwierig, da viele der Betreiber wohl aus Staaten wie Russland stammen, in denen eine erfolgreiche Klage vor einem US-amerikanischen Gericht faktisch keine Handhabe zur Durchsetzung weitergehender rechtlicher Mittel liefert.

Symbol von Sci-Hub: "the first website in the world to provide mass & public access to research papers"

Sci-Hub tritt vom Schatten ins Licht: PR gegen Wissenschaftsverlage

Am schädlichsten für Elsevier und andere kommerzielle Verlage dürfte jedoch sein, dass die Betreiber einer Schattenbibliothek ihre Strategie ändern und geradezu PR für ihren Dienst machen. Während Angebote wie LibGen oder BookFi im Verborgenen existieren und ihre Online-Adressen meist nur in Online-Foren kursieren oder im Vertrauten weitergegeben werden, sucht Sci-Hub [3] seit einiger Zeit regelrecht die Öffentlichkeit und pflegt eine wahre Robin-Hood-Attitüde. Die URL zu Sci-Hub ist über die Google-Suche zu zugänglich, sie findet Erwähnungen in journalistischer Berichterstattung, ja man pflegt gar einen Facebook [4]- und Twitter [5]-Account.

Doch nicht nur über Social Media kommuniziert Sci-Hub mit der Öffentlichkeit, Alexandra Elbakyan kann als Begründerin und Sprecherin des 2011 gestarteten Dienstes angesehen werden, sie steht Journalisten aus aller Welt Rede und Antwort zur Motivation der Sci-Hub-Betreiber, gibt Auskunft zu Verlagsklagen und zur Akzeptanz des Dienstes. Die Kasachin Elbakyan tut dies gern und sie findet Gehör (z.B. in der ZEIT [6], im Spektrum der Wissenschaft [7], in The Atlantic [8] und The Independent [9], Wired [10]) - und genau dies könnte für Elsevier und andere Verleger zu einem Problem werden, denn was es zu erzählen gibt, wirft ein schlechtes Licht auf viele der kommerziellen Wissenschaftsverlage.

Wissenschaftsverlage in der Bedrängnis

Wagte es Elsevier im Zuge der erwähnten Klage des Jahres 2015 (wenn auch mit einiger argumentativen Chuzpe) die Betreiber der Schattenbibliotheken als Schurken zu dämonisieren, die durch die ungehinderte Zugänglichmachung medizinischer Literatur die Gesundheit der Menschen gefährden (Wissenschaftsverlag Elsevier klagt gegen Schattenbibliothek), sieht man sich heute in die Defensive gedrängt.

Zu glaubhaft sind die Klagen der Neurowissenschaftlerin Elbakyan, wenn sie schildert, wie sie vergeblich wissenschaftliche Literatur, die sie dringend benötigte, nicht nutzen konnte, da diese - für sie als Privatperson und ihre Universität - unerschwinglich war. Eine Schilderung, der die Verlagslobby schlecht widersprechen kann, weil zahlreiche Wissenschaftler die dargestellte Situation sehr gut aus eigener Erfahrung kennen. Und eine Situation, die vielen Wissenschaftlern und Laien unakzeptabel erscheinen muss, wenn man bedenkt, dass alle wirklich wichtigen Arbeiten beim Publizieren von Journalartikeln von Wissenschaftlern übernommen werden und dass sie diese fast ausnahmslos ohne Entlohnung ausüben: Weder in ihrer Funktion als Autoren oder Gutachter noch als Herausgeber fließt Geld an die Wissenschaftler, wohingegen die großen kommerziellen Wissenschaftsverlage regelmäßig Gewinnmargen von 30 bis 40% erwirtschaften (Wissenschaftsjournale: Konzentration, Karriere und Kommerz) - wohl gemerkt aus Mitteln der öffentlichen Hand, die die Gehälter der Wissenschaftler, die Artikel schreiben, begutachten und herausgeben, genauso finanziert wie die Budgets der Universitätsbibliotheken, die diese Artikel dann von den Verlagen zurückkaufen und so deren Profite schaffen.

Elsevier etwa erwirtschaftet teils Gewinne von über 800 Millionen £ im Jahr (Spenden für die Transparenz an Hochschulen [11]). Elbakyan spricht gern und detailliert über das gewinnbringende, aber von vielen Wissenschaftlern als fragwürdig erachtete Geschäftsmodell der Wissenschaftsverlage und dies dürfte den Verlagen mindestens so unliebsam sein wie die Existenz der Schattenbibliotheken und der durch diese geminderten Einnahmen.

Schließlich stehen urplötzlich die Verlage am Pranger und nicht die Piraten: Durch Sci-Hubs mediale Präsenz werden nun Zahlen diskutiert, die die Frage aufwerfen, warum Wissenschaftsverlage eigentlich mitunter 10.000 bis 20.000 € für die Lizenzierung einer wissenschaftlichen Zeitschrift kassieren und damit in der Summe der Wissenschaft viel Geld entziehen, wenn sie derart deftige Gewinne erwirtschaften - ohne der Wissenschaft oder öffentlichen Hand etwas zurückzugeben.

Auch die Praxis, in die Lizenzierung von Zeitschriftenpaketen bei Vertragsabschluss jährliche Preissteigerungsraten von teils zwischen 5 und 10 % oder mehr fix einzupreisen, dürfte in anderen Branchen unüblich sein und vermutlich wären die Verlage froh, sie würde nicht so breit diskutiert, wie es nun dank Sci-Hub der Fall ist. Diese fixen Steigerungen summieren in wenigen Jahren auf Teuerungen von 50% und mehr und werden schnell zu handfesten Belastungen für Bibliotheksetats.

Unzureichende Verfügbarkeit an Wissenschaftsliteratur als globales Problem

Wer jetzt denkt, nur Wissenschaftler aus finanziell schwachen Nationen wären vom erschwerten Zugang zu wissenschaftlichen Journalartikeln betroffen, täuscht sich. Bereits 2012 befürchtete die Harvard University Versorgungsengpässe wegen der geschilderten Journalkosten und monierte, die Preisgestaltung der Wissenschaftsverlage habe zu einem finanziell nicht tragfähigen und in akademischer Hinsicht restriktiven wissenschaftlichen Kommunikationssystem geführt Wissenschaftsjournale werden für Uni-Bibliothek zu teuer [12].

An der ebenfalls nicht als mittellos anzusehenden Cornell University trennte [13] man sich bereits 2003 auf Kostengründen von zahlreichen Elsevier-Journalen. Dass nicht nur Wissenschaftler wirtschaftlich benachteiligter Regionen Opfer solcher Versorgungsprobleme sind, bestätigt auch die Einschätzung [14] Balázs Bodós, eines Experten in Sachen Schattenbibliotheken, der zufolge die Nutzer der Angebote aus allen erdenklichen Ländern, auch den USA, Deutschland oder den Niederlanden, stammen.

Sci-Hub als größte wissenschaftliche Bibliothek der Welt?

Sci-Hubs Dokumentkorpus ist beachtlich, es können via Sci-Hub mehr als 48 Millionen Texte [15] bezogen werden, sicher mehr als in den IP-Ranges der bestausgestatteten Universität.

Sucht ein Nutzer in Sci-Hub nach einem Dokument, kann dies meist aus Sci-Hub- oder LibGen-Servern geladen werden, andernfalls findet im Hintergrund eine Verfügbarkeitsrecherche in offiziellen Verlagsdatenbanken ab. Findet der Dienst dort das Dokument, legt er automatisch eine Kopie in LibGen ab, so dass es zukünftig direkt ohne Zugriff auf den Verlagsserver abgerufen werden kann, und liefert die Datei dem Suchenden aus.

Diese Verfügbarkeitsrecherche gelingt nur, weil Wissenschaftler ihre Zugangsdaten zu den Verlagsdiensten den Sci-Hub-Betreibern mitteilen. Die beachtliche Zahl verfügbarer Dokumente deutet folglich auf einen nicht unbedingt kleinen Unterstützerkreis hin.

Spenden sichern den Betrieb

Anders als andere Schattenbibliotheken, die teils geringe Gebühren im Flat-Modell zur Sicherung ihrer Kosten einstreichen oder eine solche Finanzierung überdenken, verfolgt Sci-Hub konsequent das Spendenmodell und gibt sich als soziales Projekt: Da eine Flat oder eine andere Gebühr Nutzer aus finanziell schlecht ausgestatten Regionen oder Standorten - zwar in wesentlich geringerem Maß, jedoch prinzipiell vergleichbar den durch Wissenschaftsverlage erhobenen Nutzungsentgelten - benachteilige, setzt man darauf, dass User, die Geld erübrigen können, für Sci-Hub spenden.

Diese Spenden können übrigens nur mittels Bitcoins getätigt werden, allerdings kann man sicher auch das Weiterreichen von Login-Daten zu Zeitschriftenhosts als willkommene Spende erachten.

Storytelling zugunsten der Aktivisten

Beachtet man die Tonlage der Berichte zu Sci-Hub wird deutlich, dass diese mit einer Sympathie für die Aktivisten gefärbt sind, wohingegen die Wissenschaftsverlage meist eher schlecht wegkommen und bisweilen als raffgierige Konzerne erscheinen, die dem Wissenschaftssystem Geld entziehen ohne nennenswerte Gegenleistungen zu erbringen.

Die kommerziellen Verlagen riskieren dabei achtlos eine weitere Verschlechterung ihres Images, wenn sie wie Elsevier verkünden [16], pro illegal bereitgestelltem Werk entstünde dem Haus ein Schaden von 750 bis 150.000 US-$ - eine Summe, bei der sich, eingedenk der beschriebenen Produktionsbedingungen der Texte, die Frage aufdrängt, warum Elsevier derart gut an mit öffentlichen Mitteln finanzierten Texten verdienen solle.

Genau diese mediale Darstellung könnte für Elsevier und andere Verlage riskant werden, denn die Verluste durch Sci-Hub dürften zwar relevant sein, mehr schmerzen und dauerhaft schädigender könnte jedoch die Diskussion über das Geschäftsmodell der Verlage sein.

Damit wäre die Situation vergleichbar mit dem medialen Echo auf den Elsevierboykott (Mobilmachung gegen Elsevier?): 2012 riefen die Mathematiker Timothy Gowers und Tyler Neylon Wissenschaftler dazu auf den Verlag Elsevier zu boykottieren, indem sie bei Elsevier zukünftig weder Artikel einreichen, noch als Reviewer oder Herausgeber für den Verlag tätig werden. Auf der Website thecostofknowlegde.com [17] unterzeichneten bislang weiter über 15.000 Wissenschaftler den Aufruf.

Der Verlust an potentiellen Reviewern, Herausgebern und Autoren dürfte aber, verglichen mit dem erlittenen Imageschaden durch den Boykottaufruf, glimpflich gewesen sein, denn damals wie heute war das mediale Echo beeindruckend (s. u.a. Süddeutsche [18] oder Spiegel online [19]).

Guerilla Open Access stellt den Verkauf wissenschaftlicher Literatur und legalen Open Access auf den Prüfstand

Sci-Hub bringt aber nicht nur das Finanzierungsmodell von Wissenschaftsverlagen und die damit produzierte Unterversorgung mit wissenschaftlicher Literatur zurück auf die Agenda, der Dienst verweist - wie die anderen, verborgenen Schattenbibliotheken auch - zudem darauf, dass legaler Open Access (Die Farbenlehre des Open Access [20]) die Informationsengpässe in der Wissenschaft aktuell nicht behebt.

Open Access ist ein Modus wissenschaftlichen Publizierens, der dem oben geschilderten Verfahren, in dem Wissenschaftler oder Universitätsbibliotheken für die Nutzung wissenschaftlicher Literatur zahlen müssen, entgegengesetzt ist: Open-Access-Literatur kann entgeltfrei genutzt werden. War Open Access in seinen Anfängen noch ein durch und durch idealistisches Unterfangen, das auf der freien Verfügbarkeit wissenschaftlicher Literatur beruhte, wird es zusehends ein Geschäftsmodell, in dem kommerzielle Verlage von Autoren teils hohe Gebühren für die Veröffentlichung eines Open-Access-Artikels verlangen (Open Access unter Ausschluss der Öffentlichkeit? [21]).

Die Existenz von Schattenbibliotheken zeigt für den Verkauf und die Lizenzierung wissenschaftlicher Texte ganz sicher, dass es den Verlagen nicht gelingt, die Nachfrage nach wissenschaftlicher Literatur zu befriedigen - dies gelänge ihnen wohl besser, wenn die Lizenzgebühren moderater wären. Andererseits könnte sich für den Open Access die Frage stellen, ob Wissenschaftler nicht einfach lieber ihre Artikel via Sci-Hub mit Kollegen teilen, die an ihrer Universität keinen Zugriff darauf haben, als ihn wie im Fall von Publikationen der American Geophysical Union für 3.500 US-$ [22] oder des Journals Leukemia and Lymphoma für satte 4.667,83 € [23] im Open Access publizieren zu dürfen.

Andere Verleger langen für Open-Access-Publikationen gar noch mehr hin: Nature Communication veranschlagt bis zu 5.200 US-$ [24]. Auch Wissenschaftler betrachten die mitunter hohen Publikationsgebühren mit Sorge: So beklagen [25] aktuell Autoren die Gebührenhöhe von 2.150 US-$ für Open-Access-Publikationen im Elsevier-Journal Cognition.

Dank Sci-Hub findet sich unvermittelt der von kommerziellen Verlagen verabscheute Guerilla Open Access [26] in den Feuilletons. Diese von Aaron Swartz begründetet Open-Access-Variante schert sich anders als der legale Open Access nicht um Copyright Transfers und stellt wissenschaftliche Dokumente unter Ignoranz möglicher rechtlicher Implikationen Open Access. Vertreter des Guerilla Open Access betrachten das althergebrachte System des Verkaufens wissenschaftlicher zwar mitunter als rechtens, aber als ungerecht und nicht-reformierbar, weswegen man sich über Copyright und Verwertungsrechte schlicht hinweg setzt.

Das Open Access Guerilla Manifesto macht die Rechteverletzung fast zur moralischen Pflicht, in dem es postuliert "sharing isn't immoral — it's a moral imperative" [27].

Der Guerilla Open Access könnte für Wissenschaftler auch einen Ausweg aus der Prestige-Falle des legalen Open Access bieten. Zwar existieren je nach Fach angesehene und hochzitierte Open-Access-Journale, die für Wissenschaftler attraktive Publikationsangebote sind, in anderen Fächern oder Subdisziplinen sind diese Journale aber entweder selten oder vermitteln den Autoren nicht genug Reputation, so dass sie im Zweifelsfall bei aller womöglich vorhandenen Sympathie für Open Access doch lieber traditionell publizieren.

Ein unkomplizierter Ausweg aus diesem Dilemma könnte es für Wissenschaftler sein, um der Karriere willen nicht im legalen Open Access zu publizieren, aber um der Verfügbarkeit willen Dokumente oder Login-Daten an Sci-Hub zu spenden und den Guerilla Open Access zu fördern.

Idealismus, Recht und Unrecht

Aaron Swartz wurde sein Idealismus übrigens zum Verhängnis, er kopierte angeblich knapp fünf Millionen wissenschaftliche Artikel aus der Datenbank JSTOR und stand deswegen 2011 unter Anklage. Die JSTOR-Anbieter legten ihre Klage nieder, da Swartz die Dateien nicht veröffentlicht und zudem JSTOR wieder ausgehändigt hatte.

Allerdings verfolgte der Staatsanwalt Stephen Heymann die Angelegenheit weiter, Swartz drohte unter anderem eine 35-jährige Gefängnisstrafe sowie eine Geldstrafe in Höhe von 1 Million US-$. 2013 beging der als depressiv geschilderte Swartz Selbstmord.

Elbakyan will derlei Unbill meiden und verlässt Russland aus Angst vor einer Strafverfolgung durch US-amerikanische Behörden lieber nicht. Im Übrigen bestreitet sie die Illegalität des Dienstes und beruft sich dabei auf das Prinzip des Fair Use [28] der US-amerikanischen Rechtsprechung, das besagt: "reproduction (…) for purposes such as (…) teaching (…), scholarship, or research, is not an infringement of copyright." Und sie beruft sich auf Artikel 27 [29] der Menschrechtserklärung der Vereinten Nationen, der ausführt: "Jeder Mensch hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich der Künste zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Wohltaten teilzuhaben."


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-3378648

Links in diesem Artikel:
[1] http://torrentfreak.com/court-orders-shutdown-of-libgen-bookfi-and-sci-hub-151102/
[2] https://torrentfreak.com/sci-hub-and-libgen-resurface-after-being-shut-down-151121/
[3] http://sci-hub.io/
[4] https://www.facebook.com/sci.hub.org/
[5] https://twitter.com/Sci_Hub
[6] http://www.zeit.de/digital/internet/2016-02/sci-hub-open-access-wissenschaft-paper-gratis
[7] http://www.spektrum.de/news/sci-hub-millionen-fachartikel-illegal-im-netz-verfuegbar/1399718
[8] http://www.theatlantic.com/technology/archive/2016/02/the-research-pirates-of-the-dark-web/461829/
[9] http://www.independent.co.uk/news/science/pirate-website-offering-millions-of-academic-papers-for-free-refuses-to-close-despite-law-suit-a6875001.html
[10] https://www.wired.de/collection/latest/sci-hub-gruenderin-alexandra-elbakyan-laedt-teure-wissenschaftliche-aufsaetze
[11] https://www.heise.de/tp/features/Spenden-fuer-die-Transparenz-an-Hochschulen-3370160.html
[12] https://www.heise.de/tp/features/Am-Puls-der-Roentgenstrahlung-3453302.html
[13] http://www.nature.com/nature/journal/v426/n6964/full/426217a.html
[14] http://irights.info/artikel/schattenbibliotheken-piraterie-oder-notwendigkeit/24058
[15] http://bigthink.com/neurobonkers/a-pirate-bay-for-science
[16] http://bigthink.com/neurobonkers/a-pirate-bay-for-science
[17] http://thecostofknowlegde.com
[18] http://www.sueddeutsche.de/wissen/boykott-eines-wissenschafts-verlags-erkenntnis-fuer-alle-1.1483438
[19] http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/forscher-boykottieren-elsevier-verlag-a-820819.html
[20] https://www.heise.de/tp/features/Die-Farbenlehre-des-Open-Access-3408163.html
[21] http://www.heise.de/tp/features/Open-Access-unter-Ausschluss-der-Oeffentlichkeit-3377603.html
[22] http://sites.agu.org/publications/files/2014/08/pubfeetablefinalAug2014.pdf
[23] https://figshare.com/articles/Austrian_Science_Fund_FWF_Publication_Cost_Data_2014/1378610
[24] http://www.nature.com/ncomms/open_access/index.html#apc
[25] http://petitions.moveon.org/sign/support-fair-open-access
[26] https://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla_Open_Access_Manifest
[27] https://archive.org/stream/GuerillaOpenAccessManifesto/Goamjuly2008_djvu.txt
[28] http://www.law.cornell.edu/uscode/text/17/107
[29] http://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/aemr/text/artikel-27-aemr-freiheit-kulturlebens