Happy End für Karl Marx

Das Tabu, über eine Zukunft nach dem Kapitalismus nachzudenken, scheint zu fallen. Politische Fantasie wird gefragt. Die brütet der Kapitalismus aber eigentlich selber aus

Am 19. April, Karfreitag Abend, fand im 3000 Personen fassenden Sony Center in Toronto ein "Philosophen-Duell" statt, das mitzuerleben die Menschen so begierig waren, dass die Tickets binnen Stunden ausverkauft waren und auf Ebay zuletzt zu Preisen jenseits von 1000 Dollar gehandelt wurden. Weitere 6000 Menschen verfolgten das Ereignis per Livestream im Internet und ließen sich das Vergnügen 15 Dollar kosten.

Wie der Titel der Veranstaltung versprach, würden die beiden Duellanten über "Happiness" sprechen, und zwar jeweils im Vorzeichen des Kapitalismus und des Marxismus: "Happiness: Capitalism vs. Marxism". Die Aufgabe, über das Glück im Marxismus zu sprechen übernahm der linke Star-Philosoph Slavoy Zizek, und das Glück im Kapitalismus zu verteidigen hatte der als konservativ-marktliberal bekannte Psychologie-Professor Jordan Peterson.

Neben all dem Anderen, was zu diesem Ereignis zu sagen ist und in einer Vielzahl von Kommentaren dazu schon gesagt worden ist, ist besonders dies zu bemerken: Das Interesse an solcherlei Fragestellungen ist offenbar stark gewachsen. Ältere Semester mögen sich erinnern an ein Gespräch zwischen Herbert Marcuse, Kurt Biedenkopf, Alexander Mitscherlich und Kurt Sontheimer, das in dieser Art von "Schaukampf" vor 1800 Zuschauern ausgetragen wurde und ähnliches Interesse weckte. Das war im September 1976. Damals fiel Marcuse die Aufgabe zu, die Möglichkeit von Happiness - es ging um die Vision einer "Gesellschaft ohne Angst" jenseits kapitalistischer "Zwangs-Verhältnisse" - zu verteidigen.

Diese Themen waren damals, nach dem Revolutionsjahr 1968, noch immer allgegenwärtig und nahezu pausenlos in der Diskussion. Dann verblasste das Interesse, bis endlich mit dem Fall der Mauer 1989 und dem Zusammenbruch des Sowjetreiches auch die letzten Verfechter irgendwie anti- oder nichtkapitalistischer Konzepte verstummten und der Parole Margaret Thatchers "TINA - there is no alternative" resigniert die Deutungshoheit überließen.

Aber nun steigt das Interesse wieder an, wie wohl auch die aufgeregte Reaktion auf die Denkanstöße des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert zeigt. Verantwortlich sind dafür mehrere, sehr disparate Gründe: Auf der einen Seite die innerökonomischen Phänomene, die spätestens seit der letzten großen Finanz- oder Hypothekenkrise 2007 die Spalten füllten, und die nun durch eine mögliche nächste und vielleicht schon kurz bevorstehende Krise befeuert werden.

"Hatte Marx doch Recht?", fragt angesichts dessen etwa der Spiegel-Kolumnist Hendrik Müller, unter Verweis auf jüngste Forschungsergebnisse des IWF, die zusammen mit anderen Befunden etwa zu Kapitalkonzentration und schwindender Durchsetzungsmacht des Faktors Arbeit die Prognosen Marx' zur Zukunft des Kapitalismus schlussendlich doch zu bestätigen scheinen. Auf der anderen Seite sind es außerökonomische Phänomene wie vor allem der durch die "Fridays-for-Future"-Bewegung demonstrierender Schüler in den Focus gerückte Klimawandel, die sekundär auch die Frage nach der offensichtlich nicht-nachhaltigen Lebens- und Wirtschaftsweise unter kapitalistischen Vorzeichen nach sich ziehen.

So lässt sich zwar immer mehr Konsens bezüglich der Frage herstellen, ob der Kapitalismus, wie wir ihn kennen, vielleicht per Saldo doch deutlich mehr Schaden anrichtet, als Nutzen stiftet und er darum vielleicht zu "stürzen" ist, womit aber eben noch lange nicht die Schlüsselfrage beantwortet ist, worauf auch Jordan Peterson im genannten Philosophen-Duell hinwies: Welches denn nun das bessere "System" ist unter all den noch schlechteren, die als Alternative zum Kapitalismus zur Verfügung stehen. Diese Frage konnte auch Slavoy Zizek nicht schlüssig beantworten.

Future of Work

Auf der diesjährigen Hannover-Messe Industrie fand ein Kongress zur Zukunft der Arbeit statt, wo neben anderen Teilnehmern der Fernsehphilosoph R. D. Precht und der Betriebsratsvorsitzende von VW Bernd Osterloh eben diese diskutierten. Es wird niemanden überraschen, dass die beiden sich über die Zukunft der Arbeit nicht einig wurden. Während Precht den Menschen ein Leben jenseits der Erwerbsarbeit ermöglichen möchte, indem man ihnen ein bedingungsloses Grundeinkommen gewährt, glaubt Osterloh die Interessen der 650.000 Beschäftigten bei VW dadurch gewahrt, dass ihre Arbeitsplätze möglichst erhalten bleiben. Und dies geschieht trivialerweise nicht anders als dadurch, dass möglichst viele Autos gebaut und verkauft werden.

Während die aufgewachte Schülergeneration ihre Zukunft also eher dadurch gesichert sehen würde, dass Mobilität mit möglichst geringem Naturverbrauch hergestellt wird, sehen die Beschäftigten von VW ihre Zukunft als VW-Gehaltsbezieher dadurch gesichert, dass VW möglichst viele, große und teure Autos baut, und dies auch noch in immer kürzeren Modellzyklen, wodurch sich der Ressourcenverbrauch pro gefahrenem Kilometer entsprechend drastisch erhöht.

Und damit ist das grundsätzliche Problem industriekapitalistischer Ökonomien am Ende ihrer Expansionsmöglichkeiten benannt: Wo die Theoretiker des freien Marktes die individuelle Verfolgung der Einzelinteressen mit dem Resultat der Schaffung des so vergrößerten Allgemeinwohls gerechtfertigt und die Einzelinteressen harmonisiert sahen, kann davon unter den Vorzeichen der drohenden Klimakatastrophe nicht mehr die Rede sein.

Auch der alljährlich auf der HMI vor Augen geführte Trend zur autonomen "Smart Factory" kann, gesteuert durch die sanfte invisible hand des Marktes, das Allgemeinwohl nicht mehr befördern, wenn der gewaltige Output, den z. B. die 650.000 Menschen mit ihren maschinellen Kollegen bei VW gemeinsam in die Märkte drücken, nicht mehr abgesetzt werden kann bzw. eben nur auf diese letztlich die Lebensgrundlagen dieses Planeten gefährdende Weise.

Transformationsgesellschaften

So werden die erfolgreichen frühindustrialisierten Gesellschaften des Westens auf eine Weise zu Transformationsgesellschaften, wie sie etwa von Marcuse und Adorno, und, was den Klimawandel als Motor der Transformation angeht, auch von Marx nicht vorausgesehen worden ist. Adornos Motiv mit seiner "Mimesis" war eher ästhetisch inspiriert, Marcuse ging es um die Utopie einer besseren angst- und repressionsfreien Gesellschaft, und Marx um die klassenlose Gesellschaft frei assoziierter Individuen. Aber heute geht es eben auch ums Ganze: um die Erhaltung der physischen Lebensgrundlagen künftiger Generationen.

Das aber macht die Frage nach möglichen Formationen von Transformationsgesellschaften bzw. nach einer anzustrebenden Zielformation, die den heute bestehenden bzw. sich bietenden Rahmenbedingungen angemessen ist, nicht obsolet. Offenbar ist dabei eine Reihe von Restriktionen zu beachten: etwa die Grundprinzipien der Vertragsfreiheit, der Freiheit des Güterverkehrs mit freier Preisbildung und auch die Konsumentensouveränität wird niemand gerne opfern wollen. Ferner sollte das Prinzip der Pareto-Optimalität, also der Vermeidung von Ineffizienzen in Produktion und Verteilung beibehalten werden. Innerhalb dieser Regularien scheint zur Rettung des Klimas bzw. zur Steuerung des ökonomischen Geschehens mit dem Ziel der Einhaltung ökologisch gebotener Begrenzungen zunächst wenig Anderes möglich als all das, was bisher - leider recht erfolglos - versucht worden ist, also der Versuch der Zähmung und Umlenkung des Individualinteresses durch allerlei steuerliche oder sonstige finanzielle Incentives.

Der grundsätzliche Konflikt zwischen dem individuellen Ziel erfolgreicher wirtschaftlicher Selbstbehauptung unter Wettbewerbsbedingungen und dem kollektiven Ziel der Minimierung von Schadstoffeinträgen und des Verbrauchs endlicher Ressourcen bleibt so natürlich bestehen.

Aufheben ließe sich dieser Konflikt prinzipiell dann, wenn gewissermaßen das "Kollektiv", die Gesellschaft oder deren Interessen wahrnehmende Organe selber die produzierenden wirtschaftlichen Akteure sind. Das würde offenbar nichts anderes als "Vergesellschaftung der Produktionsmittel" bedeuten - und natürlich sofort die Erinnerung an all das wachrufen, was die Menschen unter Gefahr des Verlustes von Freiheit und Leben zur Flucht durch Minenfelder, Selbstschussanlagen und Todeszonen getrieben hat. Im erwähnten Duell zwischen Zizek und Peterson würde das Argument Jordan Peterson einen fulminanten Treffer bescheren.

Aber es kommt vielleicht auf die Proportionen an bei der Aufgabenverteilung zwischen öffentlich und privat, auch auf die Art der Produkte, deren Produktion öffentlich organisiert sein sollte bzw. könnte, und auch auf die gesamtökonomischen wie auch technischen Rahmenbedingungen. Die haben sich nämlich geändert seit dem Fall der Mauer, und zwar erheblich.

Unzweifelhaft konnten Post, Bahn, die Lufthansa, Wasserbetriebe, Gesundheit, Energieerzeugung, zeitweilig auch Bergbau und Stahlerzeugung oder kommunale Wohnungsunternehmen und zeitweilig sogar VW über Jahrzehnte ganz ohne Schaden für die umgebende Wirtschaftsentwicklung von der öffentlichen Hand betrieben werden, und die Tatsache ihrer gesellschaftlichen Betriebsweise hat niemanden in die Flucht getrieben.

Der so erzielbare Effekt, der in den Zeiten hochdynamischer Nachkriegsentwicklung mit starken Parlamenten und Gewerkschaften noch kaum ins Gewicht fiel: Es entsteht so politisches Steuerungsvermögen. Der an der Universität Frankfurt lehrende Sozialwissenschaftler Tim Engartner, der sich nachdrücklich für eine Renaissance des Staates einsetzt, brachte es kürzlich auf die Formel: "Wer politisch steuern will, braucht Gemeineigentum."

So kann z. B. kommunaler Besitz von Wohnungen die Mietpreise deckeln, wenn er groß genug ist, was am oft genannten Beispiel der Stadt Wien mit ihren 62 Prozent öffentlichen Wohnungsbestandes schön zu studieren ist. Generell gilt für in Gemeineigentum produzierte Produkte und Dienstleistungen: Sie können zu reinen Herstellungskosten produziert und angeboten werden; spekulative oder Monopolstellungen und Marktmacht nutzende Renteneinkommen können so verhindert werden.

Dieser Faktor bekommt mit zunehmender Kapitalkonzentration und den immer weiter anschwellenden Seen aus weltweit anlagesuchendem Vermögen immer weiter zunehmendes Gewicht. Es muss also dringend verhindert werden, dass das Kapital Vater Staat weiter die Hosen auszuzieht, indem man das über Jahrzehnte sorgsam angesparte Tafelsilber des öffentlichen Gemeineigentums teilweise zu Schleuderpreisen an Privat verscherbelt.

Von oppositionellen Bewegungen zur propositionellen Bewegung

Eine Renaissance des Staates alleine ergibt allerdings noch keine Transformationsgesellschaft. Dazu müssten die Aufgaben und Befugnisse von Vater Staat größer sein, als sie es bisher sein konnten, aber auch nicht so groß wie z. B in der zentralplanwirtschaftlich gesteuerten früheren DDR. Wie wäre das möglich? Offenbar kommen die sich wandelnden Produktionsmittel hier ins Spiel. Es war eine der zentralen Marxschen Einsichten, dass es die Arbeitsmittel sind, "die Mittel zur Bearbeitung des Naturstoffs", die die Epochen bestimmen, wovon In obigem Philosophen-Duell erstaunlicherweise wenig zu hören war. Wie könnte die digitalisierte Produktion, dieses neueste Mittel zur Bearbeitung des Naturstoffs, in diesem Sinne von Bedeutung sein?

Vor einigen Jahren, auf dem Höhepunkt der Euphorie um die additive Fertigung und den 3D-Druck, sagten Zukunftsinstitute voraus, dass die Markenhersteller sich zu Markendesignern wandeln werden und keine eigene Produktion mehr besitzen müssen, weil die digitale Produktion das Design, also die Produktentwicklung, von der Fertigung getrennt ist. Fertiger werden also tendenziell zu Universalfertigern, statt wie bisher Spezialfertiger zu sein, mit Bindung an bestimmte Produkte und Marken.

Der 3D-Drucker ist nun zwar in die Reihen der vielen anderen digital gesteuerten Maschinen in der "Digital Factory" getreten, und die Aufmerksamkeit der Messebesucher wird statt seiner nun von der "smarten", digitalen und möglichst autonomen Fabrik der Zukunft angezogen. Die aber zeichnet sich durch genau dieses Feature aus, das auch den 3D-Drucker so interessant machte: durch die Fähigkeit, "Dinge aus Daten" machen zu können. Man schickt CAD-Daten hinein in diese Fabrik, die eine "Blackbox" ist, und die macht daraus das fertige Produkt; das Produkt steuert dabei seine eigene Produktion.

Das erzeugte Produkt kann also theoretisch ein beliebiges sein: Damenbluse, Turnschuh oder e-Mobil. Die digitale Fabrik wird so flexibel und leistungsfähig sein, dass zum Beispiel verschiedene Automobilhersteller sich ein Werk teilen können, wie dieser Trend auf der diesjährigen HMI von einem Aussteller illustriert worden ist.

Die Zukunftsinstitute oder auch Unternehmensberatungen sahen spezielle "Dienstleister" entstehen, die Markendesignern Fertigungskapazitäten anbieten. Die Beratung Barkawi Management hat zum Beispiel in einer Studie prophezeit, das VW-Werk in Wolfsburg werde sich in ein Museum verwandeln, weil man die Fertigung in viele dezentrale Kleinfabriken auslagert; der ganze VW-Konzern werde im Wesentlichen nur noch aus seiner Design-Abteilung bestehen. Wem sollen diese hochflexiblen Produktionsmittel aber nun idealerweise gehören? Sollten solche dezentralen Fertiger mit ihren autonomen smarten Fabriken dann vielleicht besser von der öffentlichen Hand betrieben werden, statt als Privatunternehmen früher oder später der Renditegier des globalisierten Kapitals ausgeliefert zu sein?

Von Lohnabhängigen zu Automatennutzern

Im Kern bedeutet die vieldiskutierte Digitalisierung ja Folgendes: Wir entfernen uns von einer Industriegesellschaft, in der abhängig beschäftigte Menschen zusammen mit industriellen Maschinen (dem Kapital) im kapitalistischen Wettbewerb das Sozialprodukt erzeugen, und bewegen uns zu auf eine Gesellschaft von Automatennutzern. Was bedeutet das?

Jeder benutzt heute im Laufe des Tages Automaten zu den verschiedensten Zwecken und Gelegenheiten, zum Beispiel um Wäsche zu waschen, Geschirr zu spülen oder vielleicht um den Rasen zu mähen. Oder auch um Emails zu schreiben, oder - um Automobile zu bauen. Was ist der Unterschied zwischen dem Roboter-Automaten, der Karosserien schweißt, und der vollautomatischen Waschmaschine? Beide erledigen Arbeit, die sonst ein Mensch erledigen müsste, in beiden Fällen wird der Mensch also entlastet. Ein gewichtiger Unterschied ist der: Wenn die Wäsche gewaschen ist, hört die Waschmaschine auf zu arbeiten. Der Roboter, der Karosserien schweißt in einem Automobilwerk, soll aber möglichst nie aufhören zu arbeiten. Der Roboter ist Kapital und soll Tauschwert und Rendite erzeugen, und zwar möglichst viel davon.

Die Waschmaschine erzeugt aber nur einen Gebrauchswert, nämlich saubere Wäsche, davon aber nur so viel, wie eben gewaschen werden muss. Wenn die Waschmaschine im privaten Haushalt arbeitet, dem sie gehört, entsteht gewissermaßen Reichtum ohne Geld: Der Reichtum besteht in der sauberen Wäsche, und die erhält der Haushalt zu den reinen Herstellungskosten, also Strom, Wasserverbrauch, Waschmittel und Abnutzung der Waschmaschine. Der Roboter soll aber maximale Rendite generieren, die dann früher oder später magisch angezogen wird von der Masse der um den Globus vagabundierenden renditesuchenden Geldseen.

Digitalfabriken in öffentlicher Hand

Aus diesem Grund spricht vieles dafür, dass die entstehenden hochflexiblen Digitalfabriken sich in öffentlichem Eigentum befinden, statt in privatem. Denn dann können sie von der Öffentlichkeit gewissermaßen genutzt werden wie eine Waschmaschine von einem privaten Haushalt. Bei einem öffentlichen Elektrizitätswerk zum Beispiel ist genau dies der Fall, und es erzeugt Elektrizität zu den reinen Herstellungskosten. Im Falle von Konsumgütern würde das bedeuten: Man kauft ein Produkt nicht als fertig erzeugten Artikel, der auf Vorrat produziert und auf Lager gelegt worden ist, sondern man kauft ein immaterielles Design bei einem Markendesigner und lässt dieses Design dann von einer dezentral und lokal angesiedelten öffentlichen Digital Factory fertigen.

Vermutlich wäre dies die intelligenteste, effizienteste und rationalste Weise, Produktionsmittel zu vergesellschaften, und zwar so viele wie nötig, um politisch hinreichend steuerungsfähig zu sein. Dann wäre es möglich, den "Value of Everything" zu mehren, der in der Erhaltung der Lebensgrundlagen und der Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen besteht, und vom überreifen Kapitalismus, der Werte nur als BIP messen kann, gerade aufgefressen wird. So ließe sich verhindern, was der Comic-Zeichner Robert Mankoff in einem Cartoon für den New Yorker einmal in beißender Ironie ausgemalt hat: "So unvorstellbare Schrecken das Weltuntergangs-Szenario auch birgt, für die prä-apokalyptische Zeitspanne gehen wir von beispiellosen Gewinnmöglichkeiten aus."

Von Ludger Eversmann ist gerade im Rotpunktverlag das Buch zum Thema erschienen: "Marx' Reise ins digitale Athen. Eine kleine Geschichte von Kapital, Arbeit, Waren und ihrer Zukunft".

In der Telepolis-eBook-Reihe gibt es von Ludger Eversamenn: Projekt Post-Kapitalismus Blueprint für die nächste Gesellschaft.

(Ludger Eversmann)

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