Hineingetrieben in die Entfremdung

Die Einbahnstraße des Fortschritts - Teil 3

Städte verändern die Menschen, die sie bewohnen. Und die bekommen das gar nicht mit. Georg Simmel hat es in seinem kleinen Essay: Die Großstädte und das Geistesleben bereits 1903 eindrucksvoll beschrieben. Großstädte - das ist eine Entwicklung der Industrialisierung, des verdichteten Handels, des Verkehrs und vor allem der Geldwirtschaft; dazu der Bildung, der Wissenschaften, auch der Medizin, einschließlich des Spitalwesens, sowie der Staatsverwaltung. Hier verhungert man nicht, da es Arbeitsplätze gibt und ein breites Feld an kriminellen Möglichkeiten.

Das Wachstum dieser Großstädte ging schnell vor sich, in eineinhalb Jahrhunderten explodierten die Einwohnerzahlen in europäischen Städten auf das rund Siebenfache. Der erwähnte Georg Simmel hat nun den Existenzmodus dargestellt, wie er in der Großstadt, anders als auf dem Land oder in der Kleinstadt, funktioniert. Die kontinuierliche und enorme Reizüberflutung, etwa wenn einer sich am Gehsteig unter lauter Fremden bewegt, führt zur Reserviertheit in der Haltung all diesen Eindrücken gegenüber. Die Stadt macht zwar frei, da man selbst Fremder bleibt und mehr oder weniger tun und lassen kann, was man will, andererseits führt das jedoch zu einer abwehrenden, gelangweilten Blasiertheit.

Dazu kommt, dass die Fülle der Entwicklungen der materiellen Kultur (heute würde man dazu Zivilisation sagen), welche gerade in der Großstadt immerfort präsent sind, die jedoch der Einzelne überhaupt nicht mehr überblicken, geschweige denn kennen kann, zu einer Atomisierung der Person in dieser Kultur führt. Die Menschen sind nicht mehr Herren der Wirklichkeit, der Geschichte, die sie eigentlich - mit der Entlassung aus Unmündigkeit und der starren Gegebenheiten der Vergangenheit - hätten werden können.

Trotzdem wollen alle diese Menschen auffallen, Sich-Herausheben, Hervortreten aus der anonymen Masse, da das für die Selbstschätzung und das eigene Bewusstsein notwendig ist. Für Mode, Marotten und Allüren braucht es jedoch Geld, wer zu wenig davon hat, bleibt außen vor, verfällt in Frustration oder Aggression. Wohlgemerkt, das wurde bereits 1903 beschrieben und wird heute in ähnlicher Form von den zeitgenössischen Sozialwissenschaften weitergeschrieben. An Alternativen braucht man gar nicht zu denken, wer großstädtisch sozialisiert ist, wird sich mit dem Landleben meist nicht mehr wirklich anfreunden können, es sei denn, das bleibt eine temporäre Phase (kleine Kinder) oder man hat Zugang zu einer passenden alternativen Gruppe oder einer Sekte.

Für die Großstadt typisch ist auch die Normalisierung des Verruchten, also die Liberalisierung der Sexualität. Lange vor der spätkapitalistischen Entsublimierung der Libido, des Trieblebens der Menschen in den 1960er Jahren1, gab es in den großen Städten der Welt ansehnliche Nischen, in denen das Obszöne und Verbotene, Sex und Drogen, normalisiert wurden. Dort - nicht im mauretanischen Spanien oder in anderen bikulturellen Regionen - liegt auch der Ursprungsort für das, was man heute kosmopolitisch, multikulturell oder neuerdings "weltoffen" nennt.

Fortschrittsmotor industrielles Essen

Es ist ziemlich unwirtschaftlich und zeitraubend, wenn im Zeitalter der Industrie die vielen kleinen Familien sich ihr Essen selbst zubereiten. Die alten Linken entwickelten deshalb schon früh, Anfang des 20. Jahrhunderts, die Idee vom Einküchenhaus, also einer Gemeinschaftsküche in den Wohnanlagen, die aber keinen Anklang bei den Menschen fand. Die wollten lieber eine pseudoindividuelle Schrebergarten- und Kleingartenkultur, wenn sie sich das leisten konnten.

Die Industrie hat die Idee der vorbereiteten Nahrungsmittel an sich ziemlich langsam und träge, störrisch gewissermaßen, aufgegriffen. Da bedurfte es immer schon militärischer Impulse. Jedenfalls ist heute das Essen der Menschen durch Vorfertigungsschritte ziemlich bequem geworden. Convenience Food individuell konsumieren zu können, das entspricht den Vorstellungen der großen Mehrheit. Tatsächlich hat sich hier hygienisch viel verbessert. Vor fünfzig Jahren wurde schimmeliges Brot einfach oberflächlich "entschimmelt", muffig schmeckte es nach wie vor, die Kartoffeln waren die meiste Zeit schon ausgetrieben, die Bauern löffelten aus dem Suppentopf stets den Mundschleim der Sitznachbarn mit, marodes Fleisch oder angestochene Wurst kamen auf den Teller statt in den Mistkübel, und beim seltenen konsumierten Obst durfte man ebenfalls nicht heikel sein.

Linke und Rechte schimpfen heute massiv gegen Convenience Food und sind schlecht auf die Lebensmittelindustrie zu sprechen; Bio, Öko, Regional sind zu teuren Preisen angesagt, aber den Menschen am besten zur modernen Lebensführung verholfen hat die Lebensmittelindustrie, denn sie hat Kochen und Essen in den Haushalten radikal vereinfacht und erst damit die schönen finanziellen Errungenschaften der "Zweiverdiener-Haushalte" ermöglicht. Auch wenn Linke, Ökos und Rechte noch so sehr auf natürlichem Essen beharren mögen, leisten könnte sich das heute niemand mehr in den eigenen vier Wänden, das geht sich alles schon zeitmäßig nicht aus, und im Restaurant zahlt man sich für so ein essentielles und schickes Erlebnis zu Tode. Natürlich hat bei dieser Haltbarmachung von Lebensmitteln stets der militärische Aspekt eine Rolle gespielt, Nahrungslogistik hatte im Militärwesen eine ganz zentrale Bedeutung.

Zurück aber zum Alltag. Mit Industrieessen müssen, sagen wir das doch auch einmal sarkastisch, Unterschichtmenschen wenigstens nicht verhungern. Das einzig Problematische am industriellen Essen ist weniger die Chemie, denn die ist beim Essen ohnedies immer dabei, sondern das Tierleid bei der Schlachtung - hier sündigt die Gesellschaft massiv und das muslimen- und judenfreundliche Schächten ist ohnedies eine völlig unverständliche und unzivilisierte Kapitulation vor dem Mittelalter, die längst hätte abgestellt gehört. In diesem Fall entschuldigen das manche unserer multikulturellen Genossen aus mitterechtem und mittelinkem Lager, hüstel, hüstel, mit generöser Toleranz fürs archaische Abschlachten.

Natürlich wissen wir über die sich kumulierenden Folgen des fröhlichen Chemieeinsatzes und der industriellen Produktion des Essens nicht wirklich gut Bescheid. Aber das ist bspw. bei der Strahlung der Handys und der WLANs nicht anders, ähnlich bei der Atomindustrie. Langfristige Folgen haben nun nie wirklich interessiert, Technikfolgenabschätzung heute ist eher eine marketingmäßig ausschlachtbare Augenauswischerei, die nach ein paar Tagen in den Medien wiederum vergessen ist. Einwände und Bedenken sind immer schon hinderlich für den Fortschritt gewesen. Ziemlich unbestritten dürfte aber sein, dass wir heute mit der Convenience-Industrie wesentlich hygienischer leben als zu früheren Zeiten.

Verfettung braucht immer zwei

Die Verfettung der westlichen Bevölkerung (ebenso wie der Mittelschichten in den sogenannten Entwicklungsländern) durch exzessiven oder unbedachten Konsum trifft nicht allein die Industrie. Auch ein Drogenkonsument ist in erster Linie selbstverantwortlich, wenn er seine Grenzen überspannt. Verantwortung da an andere zu delegieren, ist ein eher etwas zu primitives Ablenkungsmuster: Die Mammi oder der Pappi sind nicht an allem schuld. Für Adipositas braucht es zwei: den Anbieter und den Verzehrer von Nahrung.

Komfortabel und reichlich zu essen, scheint heute ein informelles bürgerliches Grundrecht für alle, ähnlich wie die Eheschließung. Dabei war sie "als individuelles Grundrecht bis in das 20. Jahrhundert unbekannt und die Ehe damit quasi ein Privileg. Von den Ehebeschränkungen waren vor allem sozio-ökonomisch benachteiligte Schichten betroffen." Das änderte sich erst mit der Industrialisierung des Militärs; die Fürsten und Kaiser benötigten Nachschub für ihre Armeen. Da sollen dann die unteren Klassen ungebremst Soldaten fürs Vaterland produzieren.

Mit der Verwaltung kamen die Grenzen

Erste Vorformen von Staaten waren Stämme, Stadtstaaten und Großreiche der Frühzeit. Grenzen waren hier eher diffus und nur wenig festgelegt. Der jeweilige Herrscher schuf eine lose Klammer aus Infrastruktur und Tributpflicht sowie Recht vor allem in der Kernregion seines Herrschaftsgebiets, die räumliche Abgrenzung war instabil und veränderte sich mitunter rasch. In Europa ergab sich zu Ende des Mittelalters übrigens eine immer größere Zersplitterung.2

Der Staat als Begriff und Verständnis kommt erst mit der Neuzeit in die Welt, da erfolgte nämlich eine Vereinnahmung dieser zersplitterten Herrschaftsräume durch die Landesfürsten, es schloss sich dann vergleichsweise schnell die Etablierung einer Verwaltungsstruktur an, die Ausbildung eines einheitlichen Rechts und Steuersystems, ebenso einer einheitlichen Amtssprache und die penible Festlegung der territorialen Grenzen. Hauptinteresse der Verwaltung war dabei, die Kassen des Staates, also des Fürsten, für Kriege, Landnahmen und aristokratischen Luxus zu füllen.

Langsam bildete sich damit das heraus, was man Nation zu nennen begann; ein Beiprodukt war, dass Verwaltung und Territorialität den Landesbürgern Sicherheit gab und Dauer versprach. In den vornationalen Zeiten gab es eminent chaotische Zustände, und dort wo sich Staaten bzw. Nationen auflösten, entwickelten sich in der Folge wieder chaotische Zustände. Multikulturalisten und "Grenzenlos"-Fans begreifen das nicht oder wollen es nicht wahrhaben.

Bürokratie

Jede staatliche Herrschaft funktioniert heute als Verwaltung, wie schon Max Weber feststellte. Es ist nicht mehr der Fürst, der seinem missliebigen Untertan das Schwert zornentbrannt in den Körper jagt, sondern die Polizei nimmt fest und die Richter verurteilen zu lebenslanger Haft (die politologische Unterscheidung in legislative, exekutive und judikative Formen und deren parteipolitische Infiltration schenken wir uns der Einfachheit halber). Bürokratie, also Verwaltung wird auf Grund von Gesetzen tätig und soll durch ihre Gesetzesgebundenheit ein gleiches Recht für alle sichern - in der Alltagspraxis gibt es natürlich viel an Wahrnehmungsverzerrungen und oft unterschiedliche Strafen oder Schulnoten, wie jedermann aus eigener Erfahrung weiß.

Die Parkinsonschen Gesetze

Der britische Soziologe Northcote Parkinson hat ab den 1960er Jahren eine Reihe von Büchern zu den von ihm entdeckten Gesetzen des unaufhaltbaren Bürokratiewachstums verfasst, die damals sehr populär waren, da sie nicht nur stimmig, sondern ebenso unterhaltsam geschrieben sind.

Der durchgängige Zug von Verwaltungen wäre, dass sie unaufhaltsam wachsen. Nun, 2016 gab es in Deutschland 5,888 Millionen vom Staat beschäftigte Menschen. Geht man tiefer in diese sehr kunstvoll und detailreich aufgefächerte Statistik hinein, zeigt sich seit 2000, der Personalstand wurde offenbar etwas kleiner, trotz mehr Teilzeitbeschäftigung. Nun, es wurde viel ausgelagert.

Bemühungen um Bürokratieabbau gibt es ja seit langem, übrigens schon viele Jahre vor der neoliberalen Wende, Stichwort: Parkinson. Aber das war dann ein Schwerpunkt in den 1990er Jahren. Bürokratie hat wie jedes Unternehmen, jede NGO, jeder Verein - und viele Menschen denken für sich selbst ebenfalls so - das Bestreben zu wachsen, an Bedeutung zu gewinnen, damit eigene Macht und Einflüsse zu vermehren. Wenn es jedoch um die Frage der Herrschaft der Subsysteme (Wirtschaft versus Staat) geht, hat mittlerweile die Bürokratie das Nachsehen. Zeitgenössische Berliner Verhältnisse, wo man wochenlang auf Aktivitäten einer Behörden warten muss, mögen weder Menschen als Bürger noch Unternehmen. Deshalb ist Bürokratieabbau eine allgemein wichtige und gerne akklamierte Angelegenheit, nur mitunter benötigte man paradoxerweise eben mehr Beamte dafür.

NGOs: Man kann sich helfen (Geld verdienen), und sich mitunter sogar helfen lassen

Was nirgendwo verbucht ist, viele Aufgaben, die früher von der öffentlichen Hand selbst durchgeführt wurden (genauer: durchgeführt worden wären), sind mittlerweile an viele abertausende NGOs abgewandert bzw. ausgelagert. Damit mutierten sie, das hat man sich von den rationalisierungswütigen Unternehmen abgeschaut, vom Personalaufwand zum Sachaufwand, auf den die Kritiker der staatlichen Verwaltung, also der Bürokratie, etwas weniger achten.

Zudem gelten NGOs als nett, als "zivilgesellschaftliche Errungenschaft", da sind die betroffenen Menschen stets milder mit ihren Urteilen. Wenn Bürokraten, also Behörden, das, was heute NGOs machen und sich zu sagen erlauben, wäre der Teufel los. Jedoch bei der Caritas, Diakonie oder den Ärzten ohne Grenzen, der Umwelthilfe oder Tierschützern sieht man das als besonders lobenswertes gesellschaftspolitisches Engagement. Und es ist nebenbei ein wunderbares Milliardengeschäft geworden, das tunlichst weiterlaufen soll. NGOs sind de facto kapitalistische Unternehmen, in ihrer Gesamtheit eine Dienstleistungsindustrie.

Alles ist relativ

In Anbetracht der vielen Billionen und Aberbillionen an Geld (aus dem Geld der vielen kleinen dummen, konservativen oder weltoffenen mittelschichtigen Bürger, nämlich ihrem Steuergeld), die für Militärtechnik geflossen sind (Panzer, Kampfjets, Bomben, Minen usw.) müsste man beim ersten Nachdenken darüber sofort nachhaltig verzweifeln oder sich aus Verzweiflung umbringen. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Dazu kommt dann natürlich die Esoterik

Dennoch kommt in den Zeiten dieser modernen Unübersichtlichkeit gerne Esoterik, eine Art wieder modern gewordene Alchemie, für die ja bereits unsere naturwissenschaftlichen Größen wie Newton anfällig waren, ins Spiel. Eigentlich sind es esoterische "Low-level"-Verschwörungstheorien. Egal ob bei einem Krankenhausneubau in Wien nun ein "energetischer Schutzkreis" um 95.000 Euro verbraten wird oder die Autobahn A2 bei Hannover von einer "Elfenexpertin" energetisch versiegelt werden soll.

In einer durchrationalisierten Welt mit gewaltigen Ermüdungserscheinungen gegenüber der Politik, sowie einem - zu Recht (Stichwort: Noam Chomsky) - steigenden Misstrauen gegenüber den Medien, erleben narzisstische Selbstinszenierungen ebenso Aufschwung wie die Metarealität eines alten, geheimen Wissens, also das okkulte Axiom einer wirkmächtigeren Realität, als der des banalen Alltags.

Natürlich ist das nichts anderes als eine neue Art von Religiosität und Sektierertum und nebenher eine skandalöse Schande für das Bildungssystem. 68 Prozent der Deutschen sind in irgendeiner Form abergläubisch, deutlich mehr als es fünfundzwanzig Jahre früher waren, stellte das Institut für Demoskopie Allensbach schon 2005 fest. Esoterik, Aberglaube und Mystifizierung gesellschaftlicher Grundannahmen begleiten paradoxerweise die kaufbaren körperlichen Materialisierungen von Schönheit, Kleidung, Accessoires, und ihre körperliche Ausprägung, wie Schlankheit, Tattoos, Piercings und kosmetische Operationen. Übrigens, die meisten Graffitis in unseren Städten sind, bleiben wir ehrlich, einfach nur abgrundtief hässliche, frustrierte Schmierereien stumpfsinniger Menschen.

Der Ersatz des Religiösen durch soziale und rechtliche Normen war eine andere Art von Fortschritt, sie findet sich bereits im Alten Testament der Zehn Gebote, wo sieben davon keine metaphysischen, sondern soziale Regeln sind. Die moderne Entfernung des christlichen Religiösen in der westlichen Welt durch Aufklärung, Demokratisierung, Ökonomisierung, sowie wissenschaftlich und technischem Fortschritt hat zu einer Privatisierung des Metaphysischen geführt: Aberglaube, Esoterik und eine Anfälligkeit für Verschwörungstheorien, also Wirklichkeitserklärungen und Weltanschauungen aller möglicher Arten.

Schlussendlich, Menschenverachtung als Fortschritt

Jedenfalls sind Veränderungen im Fortschritt, ist ein Verzicht auf erst einmal entdeckte oder entwickelte Technik oder Wissensbestände, bislang nicht möglich gewesen. Esoterik, Aberglauben, was als "Geheimwissen" einmal da war, bleibt und setzt sich ungebrochen, verdeckt oder unterirdisch fort, und kommt immer wieder hervor. Esoterik, Halbwissen und Naturwissenschaftliches vermischen sin in der Wahrnehmung vieler, derweilen setzt die verwertbare Technik ihren "Fortschritt" unaufhaltsam fort. Sei es bei der Atomkraft, sofern man sich keiner "deutschen Illusion" hingibt, oder bei der Gentechnik, beim militärischen "Fortschritt", der Digitalisierung, der ökonomisch angetriebenen Wissenschaft. Eine Wendung zum "Guten", zu mehr Humanität, Gerechtigkeit, zur Versöhnung von Mensch und Natur, oder wie immer man das nun einkreisen will, kann man sich wohl abschminken.

Die Gier nach Geld, Macht, Sex und Aufmerksamkeit bleibt ebenso wie der Alltagsfaschismus, von dem die ethnisch zentrierten Rechten und die multikulturalistischen Linken längst schon heftig infiziert sind. Einen einmal eingeschlagenen Entwicklungspfad geben Wissenschaft, Technik, Militär, Unternehmen und die gesellschaftlichen Eliten nicht mehr auf. Das können weder einzelne Menschen, noch Gruppen mit ihrem mitunter tödlichen Gruppendruck, schon gar nicht Gesellschaften, sofern es keinen ganz großen Crash gibt.

(Karl Kollmann)

Anzeige