Insect Allies: Das Pentagon scheint biologische Waffen zu entwickeln

Die Gefahr, die von biologischen Waffen ausgeht

Das Establishment der USA und auch Deutschlands hat zu oft gelogen, als dass man ihre Vorwürfe "Verschwörungstheorie" noch ernsthaft berücksichtigt. Aber selbst wenn entgegen der Erkenntnisse aus der Geschichte, tatsächlich keine neuen biologischen Kampfstoffe als "nützliche Werkzeuge der Politik" entwickelt werden, sind die Risiken der Genmanipulation von Krankheitserregern und Überträgern solcher Krankheiten oder Genveränderungen vollkommen unkalkulierbar.

Bei der Entwicklung von Kernenergie und Kernwaffen kann es zu Problemen kommen, die furchtbar sind. Es kann sogar die Verseuchung der gesamten Weltmeere drohen, wenn zum Beispiel Fukoshima weiter in die Meere blutet. Aber auch das hat eine Quelle und kann bekämpft werden. Aber eine biologische Waffe oder ein, vielleicht aus Versehen zu einer Waffe mutierter Versuch kann die Weltgeschichte verändern.

Aedes albopicts, eine biologische Waffe. Bild: CDC

Ein Beispiel: Die US-Firma Metabiota Inc. hat 18,4 Millionen Dollar für Pentagon-Forschung erhalten. Dafür lieferte die Firma in Georgien und der Ukraine wissenschaftlichen und technischen Beratungsservice. Am 17. Juli 2014 erstellte das "Viral Hemorrhagic Fever Consortium" einen Bericht mit Anschuldigungen gegen die Firma. Die Firma wird beschuldigt, gegen eine bestehende Vereinbarung zu verstoßen, wie Testergebnisse gemeldet werden, und für das Übergehen von Wissenschaftlern aus Sierra Leone, die dort arbeiteten. Der Bericht erwähnte die Möglichkeit, dass Metabiota Blutzellen im Labor kultivierte, was höchst gefährlich wäre. Außerdem würden Patienten falsch diagnostiziert werden. Beschuldigungen, die Metabiota zurückwies.

Dass Experimente mit beißenden Insekten in der Vergangenheit bereits möglicherweise schief gingen, darauf weist die bereits erwähnte Journalistin Dilyana hin:

In den Jahren 2014-2015 wurden Phlebotomie Sandfliegen Spezies gesammelt und unter einem anderen Projekt "Surveillance Work on Acute Febrile Illness" (Arbeitsbeobachtung über akute Fiebererkrankungen) wurden alle (weiblichen) Sandfliegen getestet, um ihr Infektionspotential zu ermitteln. Ein drittes Projekt, das auch die Sammlung von Sandfliegen beinhaltete, studierte die Charakteristika ihrer Speicheldrüsen. Als Ergebnis wird Tbilisi seit 2015 von beißenden Fliegen heimgesucht. Diese beißenden Insekten leben in Häusern, Badezimmern, das ganze Jahr, was kein typisches früheres Verhalten dieser Gattung in Georgien war. (Normalerweise war die Saison der Phlebotomie-Fliegen in Georgien außergewöhnlich kurz, von Juni bis September.) Anwohner der Region beschweren sich, von diesen neuerlich aufgetretenen Fliegen gebissen zu werden, wenn sie sich nackt im Bad aufhalten. Die Fliegen haben außerdem eine große Widerstandsfähigkeit gegen Kälte und können sogar Temperaturen unter 0 Grad in den Bergen überleben.

Ähnliche Berichte wurden aus dem benachbarten Dagestan, das zur Russischen Föderation gehört, bekannt.

Fliegen der Phlebotomie-Familie können gefährliche Parasiten durch ihre Bisse übertragen. Die Krankheiten, die so übertragen werden, scheinen für das Pentagon von großem Interesse zu sein. In den Jahren 1970 und 1972 wurden Menschenversuche mit Sandfliegen-Fieber durchgeführt. (US Army Activities in the US, Biological Warfare Programs, 1977, vol II, p. 203). Trotz der offiziellen Beendigung des US-Biowaffen-Programms im Jahr 1982 führte die USAMRIID ein Experiment mit Sandfliegen und Moskitos durch, um festzustellen, ob sie Überträger für verschiedene Viren sein könnten, welche vorher von der US-Armee auf ihr Potential als Bio-Waffen getestet worden waren, wie Dilyana feststellt.

Unter dem DTRA Projekt "Virus and Other Arboviruses in Georgia" wurde im Jahr 2014 zum ersten Mal die nie vorher im Land beobachtete tropische Moskitoart Aedes albopictus festgestellt. Man findet sie nun auch in Teilen Russlands, wo sie vorher noch nie beobachtet wurden. Dilyana berichtet, dass mit verschiedene Moskito- und Fliegenarten am Lugar Center in Georgien geforscht wird.

Im Jahr 2014 wurden 34 Menschen in Georgien mit dem "Crimean-Congo hemorrhagic fever" (CCHF) infiziert, drei starben. Im gleichen Jahr hatten Pentagon-Biologen in Georgien unter dem Projekt "Epidemiology of febrile illnesses caused by Dengue viruses and other Arboviruses in Georgia" gearbeitet. Die Ursache für den Ausbruch der Erkrankung in Georgien ist nach wie vor unbekannt. Die lokalen Behörden erklärten, dass der Virus von Tieren auf den Menschen überging. Allerdings schreibt Dilyana, dass alle gesammelten Tierblutproben negativ waren. Sie schreibt, dass das Fehlen von infizierten Zecken und infizierten Tieren unerklärlich ist. Ihrer Meinung nach war der Ausbruch nicht auf eine natürliche Ursache zurückzuführen. Aus der Ukraine, sowie aus anderen Ländern, die ebenfalls Bio-Labors der USA beherbergen, wurden ähnliche Fälle von unerklärlichen Erkrankungen und Epidemien berichtet.

Notwendig ist eine öffentliche Diskussion

Der Artikel 8 der Römischen Statuten des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) bezeichnet biologische Experimente an Menschen als Kriegsverbrechen, in einem Atemzug genannt mit Folter und inhumaner Behandlung. Die USA haben jedoch das Gericht nie für sich selbst anerkannt (nur für ihre Gegner) und haben sogar mit einer Invasion von Den Haag gedroht, sollte ein US-Bürger vor dem Gericht angeklagt werden. Die Biowaffenkonvention ist ebenfalls ein Tiger ohne Zähne, weil sie keine Kontrollmodalitäten vorsieht und eine Ergänzung von den USA blockiert wird.

Deshalb es wichtig, dass Wissenschaftler und Medien darauf drängen, dass es zu einer öffentlichen Diskussion kommt, die hoffentlich die Menschen in den USA dazu bringt, ihr Establishment zu überzeugen, auf Biowaffenentwicklung zu verzichten.

Die Medien werten zwar im Skripal-Fall den von transatlantischen Denkfabriken und PR-Organisationen sowie der NATO unterstützten Rechercheur Bellingcat zum "Journalisten" auf, berichten umfassend über seine Erkenntnisse, verzichten aber, die wirklich explosiven Enthüllungen von Dilyana Gaytandzieva mit nachgewiesenen korrekten Dokumenten und die Erklärungen namhafter Wissenschaftler in einer der angesehenen Fachpublikationen ausreichend zu würdigen. Solange sich die Berichterstattung der meinungsführenden westlichen Medien, die denen einer Macht ähnelt, die sich bereits im Krieg befindet, nicht ändert, wird es schwierig werden, die dringend notwendige öffentliche Diskussion zu führen. (Jochen Mitschka)