Internetvideo-Boom in Deutschland?!

Deutschland bringt andere Voraussetzungen und neue Herausforderungen mit sich

Mit dem Kauf von YouTube, das noch immer defizitär war, für 1,65 Milliarden US-Dollar durch Google werden die Karten sicher überall neu gemischt. Für den US-Markt kommt es dabei allerdings zu einer Machtkonzentration, da YouTube einen Anteil an 46% und Google Video von 23% am US-Markt hat. Die Stars viraler Videos kommen nicht mehr nur aus Übersee. Inzwischen haben sich auch einige deutsche Talente etabliert. Lynne und Tessa aus Frankfurt zum Beispiel, deren Lipsync-Video Barbie Girl bei Google Video schon mehr als vier Millionen Zuschauer hatte. Ihre Internetpopularität brachte die beiden Frankfurterinnen sogar ins Fernsehen, denn in Nachrichtenmagazinen wie Focus TV oder in den Sat.1 News wurden sie als Beispiel herangezogen. Andere deutsche Produktionen sind ähnlich beliebt. Die NDR-Satire Bush Pilot oder die Animation Der Bonker wurden beide mehrere Millionen Mal auf YouTube und Google Video abgespielt.

Der deutsche Internetvideo-Hit "Bush Pilot" auf Google Video.

Es überraschte deshalb nicht weiter, dass Google im Juli Google Video in einer deutschen Version herausbrachte. Auch YouTube ist den meisten deutschen Jugendlichen ein Begriff. Aber wie sieht es aus mit Clipfish, MyVideo oder Sevenload? Das sind die deutschen Antworten auf YouTube und das rapide Wachstum der Internetvideos.

Der deutsche Internetvideo-Hit "Der Bonker" auf YouTube.

Angesichts der anscheinend übermächtigen Dominanz von YouTube und der vor allem finanziell sehr potenten Konkurrenz von Google müssten sich die deutschen Anbieter eigentlich in Bescheidenheit üben. Doch bisher ist eher das Gegenteil der Fall: Die deutschen Anbieter grenzen sich selbstbewusst von den großen ab. Die Konkurrenz durch Google fürchtet bisher keiner. Es herrscht vielmehr Einigkeit darüber, dass Google die Kompetenz fehlt, eine lebendige Community aufzubauen, ein Unterfangen, das die deutschen Angebote forcieren.

Der deutsche Internetvideo-Hit "Barbie Girl" auf Google Video.

Keiner bietet mehr lediglich eine reine Videohosting-Plattform. Die Videohoster wollen sich vielmehr zur Video-Community entwickeln und deshalb gehören Features wie Freunde, Kommentare, Bewertungen und Einladungen mittlerweile zum Standard. Über die nächsten Schritte wird bereits nachgedacht. Auch YouTube wird wegen der fehlenden deutschen Lokalisierung und mangelnden Erfahrung im Umgang mit deutschen Usern nicht als allzu großer Konkurrent gesehen. Es bleiben also MyVideo, Clipfish und Sevenload, die auf unterschiedlichen Wegen versuchen, an die Spitze in Deutschland zu kommen. Die Ansprüche und Ansätze reichen dabei von der Technologieführerschaft bis hin zur Integration ins Fernsehen.

Die Startseite von MyVideo.de

MyVideo versucht das deutsche Publikum über möglichst witzige und unterhaltsame Clips anzuziehen, was vor allem beim jüngeren Publikum von Erfolg gekrönt ist. Trotzdem soll das Angebot eine breite Masse an Besuchern ansprechen und so zur Video-Community Nr. 1 in Deutschland werden. Momentan ist MyVideo schon die größte Plattform, wenn man YouTube und Google Video außen vor lässt. Im August wurden ca. 42 Millionen Videos über die Seite abgespielt und in der Bibliothek von MyVideo tummeln sich ca. 70 000 Videos.1 Bei der Masse an Videos und Usern kann es zuweilen sehr unaufgeräumt auf der Seite zugehen. Zum Teil wird dasselbe Video von verschiedenen Usern knapp dreißig Mal hochgeladen und gelistet. Ein ähnliches Chaos kennt man sonst hauptsächlich von YouTube.

Interessant dürfte die Entwicklung der MyVideo-Community in den nächsten Monaten werden, denn vor kurzem ist ProSiebenSat.1 mit 30% bei der rumänischen Muttergesellschaft MyVideo Broadband SRL eingestiegen. Es stehen für MyVideo also große Herausforderungen vor der Tür. ProSiebenSat.1 hingegen sollte die Handhabung von MySpace durch Fox Interactive Media als gelungenes Beispiel genauestens analysieren, denn die Integration einer Community in einen Medienkonzern birgt viele Gefahren und selbst bei MySpace werden jetzt noch Stimmen laut, die den Untergang der Plattform voraussagen.

Die Startseite von Clipfish.de

Die Integration in einen Medienkonzern muss Clipfish nicht fürchten. Clipfish entstammt der RTL Tochter Opal und kann somit aus dem gesamten Potential der RTL-Group schöpfen. Entsprechende Kooperationen zum Beispiel in Hinblick auf "Deutschland sucht den Superstar" sind bereits im Gange. Trotzdem fühlen sich die Mitarbeiter bei Clipfish wie in einem Start-Up, denn die Seite ging bereits sehr früh an den Start und Clipfish befindet sich momentan noch in der Beta-Phase. In dieser Phase versuchen die Clipfish-Macher den Service an die Benutzer-Wünsche anzupassen und Fehler zu beseitigen.

Die Beta-Phase spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Mit ca. 10 000 Videos in der Bibliothek liegt Clipfish noch weit hinter den Konkurrenten. Allerdings kommt es den Clipfish-Machern nicht unbedingt auf die Quantität der Videos an, viel mehr sollen Internetphänomene entdeckt und gebunden werden. Clipfish soll von Original-Inhalten leben und möchte die Produzenten dieser Inhalte vor allem durch Wettbewerbe, Preise und die Bereitstellung der Plattform fördern.

Das sind anspruchsvolle Ziele, denen die Plattform in ihrer jetzigen Form noch nicht ganz gerecht wird. Es existieren noch einige Baustellen, denen sich der Besucher und Benutzer ausgesetzt sieht. Diese Baustellen werden vom Opal-Team und den zum Teil externen Entwicklern momentan behoben. Man darf also gespannt sein auf die finale Version von Clipfish.

Die Startseite von Sevenload.de

Sevenload hingegen braucht sich um seine technische Basis keine Sorgen zu machen. Die Entwicklung der Plattform begann bereits vor dem Boom im April 2005 und die Technik steht somit mittlerweile auf einem soliden Fundament. Als besonderes Feature bietet Sevenload nicht nur die Möglichkeit Videos hochzuladen, sondern es können auch Bilder und Fotoalben online verwaltet werden. Bei den Nutzungszahlen liegt Sevenload mit 7,5 Millionen abgespielten Videos im August hinter MyVideo auf Platz zwei.

Die Aufmachung von Sevenload ist im Vergleich zu MyVideo weniger bunt und die Inhalte decken zum Teil andere Aspekte ab. Das kann auch mit dem Anspruch zusammen hängen, dass man eher auf Nutzer setzt, die sich ausdrücken wollen und somit Original-Inhalte produzieren. Entsprechende Bemühungen zeigen sich bei der Mindtime Show von Rob Vegas oder bei der Kooperation mit Nicole Da Silva. Trotz dieser Inhalte und einem starken Wachstum in den letzten Monaten muss Sevenload nun vor allem um Zuschauer kämpfen. Bei YouTube, MyVideo oder Google Video erreichen Produzenten immer noch ein um einiges größeres Publikum und für viele Produzenten ist das potentielle Publikum mit einer der wichtigsten Faktoren für die Wahl des Videohosters.

Normalerweise wird den Videohostern gern ein fehlendes Geschäftsmodell vorgehalten, doch die deutschen Vertreter haben sich bereits früh über mögliche Geschäftsmodelle und Refinanzierungsstrategien Gedanken gemacht. Besonders Sevenload sticht dabei hervor, da dort bereits nach sehr kurzer Zeit profitabel gearbeitet wird. Allerdings werden die Umsätze nicht über die Sevenload-Seite, sondern über die zugrunde liegende Technologie erzielt. Mit sogenannten White-Label-Lösungen, das sind speziell an Kunden angepasste Foto- und Videodienste auf Basis der Sevenload-Technologie, kann das Unternehmen seine Ausgaben für Hosting, Personal und Traffic decken und erwirtschaftete nach eigenen Angaben in den letzten beiden Monaten sogar einen Gewinn. Entwicklungsmöglichkeiten für Sevenload ergeben sich in Richtung Infrastrukturprovider für massive Traffic- und Serveranwendungen, ein Markt der momentan von Akamai dominiert wird, oder in Richtung Programmanbieter, indem man versucht, den Trend zu nutzen und dem klassischen Medium Fernsehen Zuschauer abzuwerben. Diese Entwicklung beginnt bereits mit den exklusiven Inhalten und soll in Zukunft ausgebaut und ergänzt werden.

MyVideo und Clipfish streben auf Grund ihres Hintergrunds eher Kooperationen mit den Fernsehsendern an. So will man bei Clipfish mittelfristig ein bis zwei Formate im Fernsehen etablieren, die aus der Clipfish-Community mit Inhalten gefüllt werden. Einen ersten Aufruf zu Einsendungen gibt es bereits auf der Clipfish-Seite. Geplant sind spezielle Absprachen mit den Produzenten der Videos in gesonderten Verträgen, in denen auch eine Entlohnung festgeschrieben wird. Zusätzlich zur Syndikation sollen bei Clipfish in den nächsten Monaten mögliche weitere Geschäftsmodelle für das Portal getestet werden. Die Ansätze gehen vom Sponsoring über Promotion, Musikvideos und Onlinewerbung bis hin zur Vermarktungsplattform. Dieses Vorgehen zeigt deutlich, dass bis jetzt noch kein Patentrezept für eine erfolgreiche Vermarktung eines Videohosters existiert.

MyVideo versucht es über ein Drei-Säulen-Modell. Die erste Säule besteht aus der klassischen Online-Vermarktung wie Bannereinblendungen oder Textwerbung, die bereits jetzt auf der MyVideo-Seite zu finden sind. Eine weitere Säule bildet die Vermarktung der Plattform als Promotionfläche für Kinofilme und Videowerbung ähnlich dem YouTube-Werbemodell (Die Videohoster suchen nach Antworten) und als letzte Säule wird eine enge Angliederung an die Bezahlinhalte des ProSiebenSat.1 Filmdownload-Angebots Maxdome angestrebt.

Was die Beteiligung der User an den möglichen Einnahmen der Videohoster betrifft, gehen die Vorstellungen der einzelnen Anbieter auseinander. MyVideo sieht das primäre Bedürfnis der Nutzer darin, gesehen zu werden und möglichst viel Aufmerksamkeit zu erlangen. Dahinter steckt die Philosophie, dass die Nutzer keine finanzielle Entlohnung wünschen, sondern viel mehr nach Anerkennung suchen. Diese Meinung wird vom Digg-Gründer Kevin Rose geteilt, der ebenfalls dagegen ist, seine Top-User für die geleisteten Community-Beiträge zu entlohnen. Diese Einstellung mündete in einem heftigen Streit mit dem Netscape-Manager Jason Calacanis, denn dieser lockte Top-User von Digg mit finanziell lukrativen Angeboten zu Netscape. Welcher Ansatz der richtige ist und ob am Ende die Liebe an der Tätigkeit oder die finanziellen Anreize ausschlaggebend sind, werden die User selbst entscheiden. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass Sevenload aktiv an einem entsprechenden Entlohnungsmodell seiner Top-User arbeitet und auch Clipfish durchaus Tendenzen in diese Richtung aufweist.

Neben dem Verhalten gegenüber ihrer Community müssen sich die deutschen Anbieter in naher Zukunft noch vermehrt Gedanken darüber machen, wie sie ihre Angebote inhaltlich sauber halten. Die Mechanismen der Selbstreinigung in Bezug auf Pornographie und Gewalt funktionieren schon sehr gut. Fragwürdige Inhalte auf Sevenload und MyVideo werden innerhalb weniger Sekunden bis Minuten von der Community entfernt. Bei Clipfish werden solche Inhalte erst gar nicht publiziert, da ein externer Dienstleister alle Videos zuvor überprüft.

Doch damit haben die Anbieter nur die leichteste Hürde genommen. Jeder User kann pornographische Inhalte erkennen, dabei hilft die berühmte Definition I Know It When I See It. Problematischer verhält es sich bei Urheberrechtsverletzungen. Auf allen Plattformen findet sich eine Vielzahl von geklauten Inhalten, obwohl alle Anbieter ihren Usern Leitlinien zum Urheberrecht an die Hand geben. Nicht einmal der externe Dienstleister von Clipfish kann alle Urheberrechtsverletzungen unterbinden, was die Problematik verdeutlicht.

Vergleicht man die Verletzungen in Deutschland mit denen bei YouTube, erscheint das Problem erst einmal marginal, jedoch gibt es einen entscheidenen Unterschied: YouTube wird vom "Digital Millenium Copyright Act" geschützt, der die Rechteinhaber zwingt, erst einen sogenannten "DMCA-Letter" mit der Aufforderung zur Löschung des fraglichen Inhalts an YouTube zu schicken, bevor sie rechtliche Schritte einleiten können. Solange YouTube diesen Aufforderungen nachkommt, drohen vorerst keine Klagen. Anders sieht es in Deutschland aus, denn hier fehlt eine solche Instanz. Es ist noch nicht klar, ob die Videohoster oder die User für die Verletzungen zur Rechenschaft gezogen werden, doch mit der zunehmenden Kommerzialisierung der Plattformen durch Werbung steigt das Risiko für die Videohoster. Aber selbst wenn "nur" die User verklagt würden, hätte dies negative Auswirkungen auf die Plattformen. Es kommt also noch einige Arbeit in diesem Feld auf die Videohoster zu.

Trotz der rechtlichen Problematik bietet gerade der deutsche Markt den Videohostern eine einmalige technologische Chance. Neben Korea, Schweden, Japan und Frankreich ist Deutschland eines der wenigen Länder, in denen Breitbandverbindungen jenseits der 10 Mbit/s beinahe flächendeckend und kostengünstig verfügbar sind. Die Angebote aller Videohoster wurden bisher auf langsame Breitbandverbindungen optimiert, was oftmals zu schlechter Bildqualität und somit einem fragwürdigen Seherlebnis führt. Aufgrund der verfügbaren Bandbreite bietet sich in Deutschland die Chance die Angebote aufzuwerten. In Bezug auf Qualität und Benutzerführung haben die Videohoster noch viel Luft nach oben und die Möglichkeit neue Seherlebnisse und Anwendungen zu schaffen, die in anderen Ländern erst in einigen Jahren möglich sein werden.

Die weite Verbreitung von Breitbandverbindungen hat bis jetzt die Entwicklung des Internetvideo-Booms überhaupt erst ermöglicht, trotzdem könnten Internetvideos einen entscheidenden Beitrag zu Verbreitung der schnelleren Verbindungen leisten. Zurzeit fehlt noch die sogenannte "Killer-Application", um die neuen Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen zu vermarkten. Die Internet Service Provider versuchen die Lücke durch Video-on-Demand-Dienste oder Internet Protocol Television (IPTV) zu schließen. Bieten die Videohoster hochwertigere Dienste in verbesserter Qualität und Umfang an, ergeben sich für sie neue Möglichkeiten der Kooperation, indem Breitbandverbindungen und Original-Inhalte gemeinsam vermarktet werden. Flash Video, das bevorzugte Format der Videohoster, bietet die Vorraussetzungen, Videos in annähernd HD Qualität abzuspielen, das verdeutlichen verschiedene Beispiele wie Worldtv.com oder dvlabs.com/ im Internet.

Neben den hier behandelten Videohostern gibt es noch weitere Anbieter, wie zum Beispiel Zeec, die neben einer eigenen Plattform für den Bilder- und Video-Uploads auch White-Label-Lösungen anbieten. Eine ähnliche Plattform, die sich noch im Alpha-Stadium befindet, betreibt Focus mit Focus Live, wo ebenfalls Bilder und Videos hochgeladen werden können. Leider fehlt diesen Diensten bis jetzt jedoch noch die breite Nutzerbasis.

Startseite des Bitfilm Clubs

Es muss jedoch nicht immer ein Videohosting-Dienst sein. Rund um Internetvideos ergeben sich eine Vielzahl neuer Geschäftsmodelle und Innovationen, die erschlossen werden können. Ein interessantes Konzept verfolgt das fast schon als "Veteran" im deutschen Internetvideo-Bereich zu bezeichnende Bitfilm, das bereits seit 1999 existiert und das schwierige Internet-Zeiten erfolgreich durchlebt hat, mit dem Bitfilm Club. Dort stehen nicht die Videos sondern die Produzenten im Vordergrund. Es soll ein soziales Netzwerk für professionelle Filmschaffende aufgebaut werden, in dem die Mitglieder ihre Arbeiten präsentieren können. Die hochgeladenen Videos dienen dabei als Ausstellungsstücke für die Fähigkeiten der Produzenten. Die Community wurde von Beginn an international angelegt und existiert bereits jetzt in vier Sprachen, obwohl der offizielle Start noch nicht erfolgt ist.

Es gibt also durchaus Erfolg versprechende Ansätze und innovative Ideen rund um Internetvideos in Deutschland. Mit der Zeit dürften sich die Videohoster noch weiter ausdifferenzieren und ein größeres Publikum fesseln. Viele Nutzer in Deutschland beginnen gerade erst die neuen Möglichkeiten zu erkunden. Ob es zu einer direkten Konkurrenz der Anbieter untereinander kommt, oder ob sie gemeinsam das Fernsehen herausfordern und zum Umdenken bewegen, wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wenn die Entwicklungen klarer abzusehen sind.

"Internetvideo-Boom in Deutschland?!" ist der fünfte Teil der Serie "Internetvideo-Boom". In den vorhergehenden Teilen wurde zuerst das Phänomen der Videohoster quantitativ im Artikel YouTube und Co. betrachtet. Anschließend folgte mit Videohoster im Porträt ein Überblick über die Landschaft der Videosites. Die Geschäftsmodelle dieser Seiten wurden im dritten Teil Die Videohoster suchen nach Antworten näher beleuchtet. Im Artikel Mit Internetvideos über Nacht zum (unfreiwilligen) Sta wurden Erfolgs- und Misserfolgsgeschichten rund um virale Videos erzählt.

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