Querdenker: Von Guten und Bösen

Fussnoten

1

Implizit freilich schon mit meinem allerersten Telepolis-Beitrag in Sachen Corona vom Juli 2020. Alle von mir bereits damals aufgeworfenen Fragen sind für mich auch heute noch offene. Meine damalige Titel-Frage "Die Corona-Pandemie – Ein Irrtum?" würde ich aber inzwischen zu der Frage verschärfen wollen: "Die Corona-Pandemie – Eine Täuschung?".

2

Ein Punkt, der für meine um mich besorgten Freundinnen/Freunde vielleicht nicht ganz uninteressant ist: Dass ich mich mit dem vorigen tp-Artikel auch explizit als "Querdenker" geoutet habe, das konnte man (ohne mein Zutun) schon ein paar Stunden später in meinem Wikipedia Eintrag lesen.

3

Zu einer Auswahl meiner Terrorismus-Schriften siehe die Kapitel 11 bis 13 von Über Medien, Krieg und Terror, sowie – zugleich mein eigenes Resümee – meinen Artikel "Chomsky on Terrorism" in: Günther Grewendorf (Hg.), Chomsky on State and Democracy, Baden-Baden (Nomos), 2021, 177-210.

4

"Kognitiv" nenne ich diesen Kern deshalb, weil man ihn kennen muss, wenn man wirklich wissen will, was bzw. wer wirklich unter ihn fällt. Ob also z.B. jemand wirklich ein Querdenker bzw. Terrorist ist oder nicht.

5

Zur leichteren Überprüfung hier der letzte Absatz des genannten Artikels nochmal: "Radikal kritische Denker hat man früher, noch eingedenk der Folgen eines blinden Mitschwimmens im Strom des jeweiligen Herdentriebs, "gelegentlich" mit den Worten Dissident bzw. Querdenker geehrt. Dass letzteres inzwischen zu dem non-plus-ultra-Schimpfwort mutiert ist, sagt über den Verfall einer angeblich rationalen öffentlichen Kultur des Räsonierens eigentlich schon alles." Ich vertrete dieses Resümee weiterhin – jetzt freilich mit der in eckigen Klammern eingefügten Ergänzung. Dass diese Ergänzung nötig ist, diese Einsicht verdanke ich auch den im tp-Forum geführten Debatten sowie dem auf meinen eigenen Beitrag unmittelbar folgenden sehr hilfreichen TP-Artikel.

6

Merke: Einfach ≠ leicht!

zurück zum Beitrag