Rechtsextremismus auf dem Fußballplatz

Ein Anruf bei der Polizei und seine Folgen

Rassistische und antisemitische Sprüche bei einem Fußballspiel im sächsischen Wurzen. 14-Jährige beschimpfen Gleichaltrige. Erwachsene finden das gar nicht so schlimm. Das passierte im Mai 2007. Ein Spieler der Gastgeber und der gastgebende Verein wurden durch ein Sportgericht verurteilt. Die Staatsanwaltschaft Leipzig jedoch stellte die Ermittlungen auf Verdacht der Volksverhetzung ein.

Rückblende. Leipzig im Juni 2007. Ein Junge steht verloren in einem langen Gang. Er ist 14, klein für sein Alter und allein. Keiner aus seiner Mannschaft des ATSV Frisch Auf Wurzen kam mit zur Verhandlung vor dem Gericht des Sächsischen Fußballverbandes. Ihm werden rassistische Äußerungen gegenüber einem vietnamesischen Spieler vorgeworfen. Der ist genauso alt wie er, kickt für den VfB Fortuna Chemnitz und wurde als Zeuge geladen. Er ist nicht allein. Zwei seiner Freunde sind mitgekommen.

In ihrer Nähe sucht ein älterer Mann Halt an einer Wand im Flur, wo alle auf den Aufruf des Gerichts warten. Er sieht geschafft aus, holt tief Luft. So laut, dass es jeder hören kann, sagt er: „Wir sind froh, dass wir Euch von der Straße runter bekommen – in den Verein. Und dann passiert so etwas genau hier, mittendrin.“ Seine Kopfbewegungen gehen hin und her, als wollte er etwas abschütteln. „Das ist das letzte, was wir gebrauchen können“, spricht er weiter mit verhaltener Stimme. „Das kann unsere ganze Arbeit gefährden.“ Der Mann heißt Klaus Reichenbach. Als Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) wollte er sich selbst ein Bild von dem machen, was er aus Presse, Rundfunk und Fernsehen erfahren hatte.

Spielt das nicht so hoch …

„Eine U-Bahn bauen wir, von Chemnitz bis nach Auschwitz...“ skandierten mindestens 30 alkoholisierte, jugendliche Zuschauer am Himmelfahrtstag im Albert-Kunz-Stadion Wurzen. „Schiri, wink' richtig, sonst ziehen wir dir die Vorhaut runter, du Jude!“ riefen einige dem ersten Assistenten der Schiedsrichterin direkt ins Gesicht. Sie pfiff am 17. Mai die Begegnung der C-Jugend zwischen dem ATSV Frisch Auf Wurzen und dem VfB Fortuna Chemnitz. „Du Fidschischwein“, „Ausländerschweine“, brüllte es zwei 14jährigen Jungen des Gastvereins beim Einwechseln auf dem Rasen entgegen. Sobald sie Ballkontakt hatten, ertönten affenähnliche Laute. „Du Judenschwein, fick deine Mutter, denn die ist Jüdin“, musste sich der 14jährige Torwart aus Chemnitz anhören. Einer aus seiner Mannschaft erhielt eine Rote Karte. Er hatte einen seiner Gegner gestoßen, weil er sich Ausdrücke wie „Fidschi“ und „dummer Asiate“ nicht gefallen lassen wollte. Nach der Begegnung hieß es seitens der Gastgeber: „Spielt das nicht so hoch... Solche Sprüche kommen doch bei jedem Fußballspiel vor.“

Trainer und Betreuer aus dem Lager der Gäste waren anderer Meinung. Zustände wie bei diesem Spiel hatten sie noch nie erlebt. Auch der Vater eines Wurzener Kickers, der mit an der Bande stand, nicht. Er war entsetzt. Noch im Stadion entschuldigte er sich für die gefallenen Worte beim Trainer der Chemnitzer C-Junioren. Nur einer wollte das so nicht stehen lassen: Henry Lickfeldt, der erste Assistent der Schiedsrichterin, rief die Polizei. Während des Spiels hatte er sich genaue Notizen gemacht. Später gab er das Erlebte zu Protokoll.

Lickfeldt, seit 1986 auf ostdeutschen Fußballfeldern als Unparteiischer zu Hause, unternahm weitere Schritte. Er erstattete Strafanzeige wegen Beleidigung und Nötigung. Zudem suchte der ehemalige Wurzener, der heute in Leipzig wohnt und arbeitet, die Öffentlichkeit. Während er noch immer sichtlich bewegt die Geschehnisse auf dem Rasen vor laufender Kamera bei RTL, SAT.1 und dem MDR schilderte, ermittelten Kriminalpolizei und Staatsschutz von Amts wegen auf Verdacht der Volksverhetzung. Die Recherchen bestätigten Lickfeldts detaillierten Sonderbericht zum Spielablauf, den das Sportgericht von ihm angefordert hatte. Und sie brachten ans Licht, was selbst Wurzens ATSV Präsident Heiko Wandel am Anfang der Ermittlungen nicht wahrhaben wollte: Der 14jährige Spieler aus der C-Jugendmannschaft war nicht der einzige Sprücheklopfer aus dem Verein. Auch alle anderen am Spielfeldrand kamen aus den eigenen Reihen.

Reaktion auf "den schlimmen Vorfall"

Das machte Wurzens Oberbürgermeister Jürgen Schmidt (CDU) sprachlos. Als Vizepräsident des ATSV Frisch Auf wollte er sich nach dem Spiel nicht äußern. Dann aber gingen er und Wandel, der am besagten Tag nicht vor Ort gewesen war, in die Offensive. Noch vor Verhandlungsbeginn am Sportgericht luden sie die Presse ins eigene Stadion ein. Mit dabei war der damalige Präsident der Polizeidirektion Westsachsen und heutiger Chef der sächsischen Polizei, Bernd Merbitz. Vor einem druckfrischen Banner mit der Aufschrift „Hier bei uns: Fairplay – gegen Rassismus und gegen Ausländerfeindlichkeit“ spielten sich der OBM und Wandel den Ball zu.

Die bisherige Berichterstattung „über den schlimmen Vorfall“ habe dem Ansehen der Stadt und dem Verein sehr geschadet, stellte Schmidt gleich zu Beginn des Gespräches fest. Wieder einmal sei Wurzen in den negativen Schlagzeilen. „Wir werden regelrecht bombardiert mit E-Mails, in denen die Ereignisse am Himmelfahrtstag mit denen aus den 90er Jahren in Verbindung gebracht werden.“ Auch einige Journalisten seien darunter, die das nicht lassen könnten. „Sie nutzen das Geschehene, um unsere Stadt wieder zurück in die braune Schublade zu stecken. Dabei haben wir hier in den vergangen Jahren vieles gegen Rechtsextremismus auf die Beine gestellt.“

Wandel distanzierte sich in aller Form von den Ereignissen und bedauerte, dass ein Hauptsponsor des Vereins abgesprungen ist. „Das war sehr schmerzlich für uns. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und machen eine gute Jugendarbeit. Bei uns spielen selber Vietnamesen im Verein, auch Russen und Türken, und noch nie ist so was vorgekommen.“ Er habe versucht, Namen zu ermitteln, aber keine bekommen. „Die halten zusammen.“ Doch sie kämen nicht so einfach davon, meinte er. Alle Eltern seien informiert worden „und diejenigen, die mitgemacht haben, erhalten eine gehörige Strafe.“ Er denke dabei an Arbeitseinsätze, Geldbußen, bis zum Rausschmiss aus dem Verein. Und schob hinterher: „Wir lassen uns doch von einer Handvoll Idioten nicht die ganze Nachwuchsarbeit kaputt machen.“

„Der Ruf nach Vereinsausschluss war sofort da“, sagte Schmidt. „Aber es sind unsere Kinder von nebenan. Sie zurück auf die Straße zu schicken, kann keine Lösung sein.“ Er werde sie in einen Bus nach Buchenwald und Auschwitz setzen, „um in den Köpfen Klarheit zu schaffen.“

Merbitz betonte die „gute, enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Verein, sächsischen Fußballverband und der Polizei.“ Anfang der neunziger Jahre hatte er die einstmals schlagkräftige Sonderkommission Rechtsextremismus (SokoRex) im Freistaat gegründet. Mit einer Razzia nach der anderen fegten die Polizisten die schlimmsten Schläger von der Straße. Dieser Vorfall aber habe ihn tief erschüttert, vor allem, „weil Erwachsene wegschauten. Wir nehmen die Sache sehr ernst.“ Aus seiner Sicht sei es eben kein normales Pokalspiel auf Landesebene gewesen. „Die Schimpfworte, die gefallen sind, erfüllen den Verdacht der Volksverhetzung.“ Auf keinen Fall solle der Eindruck entstehen, dass die Beamten wieder zur Tagesordnung übergehen. 16 Spieler, 15- bis 17jährige, seien bereits befragt worden. „Unsere Aufgabe ist es, die Ergebnisse der Untersuchungen der Staatsanwaltschaft zu übergeben“, betonte Merbitz. Doch damit sei es nicht getan. Für ihn „ist das Umfeld entscheidend.“

Wurzen

Wurzen, eine Kleinstadt bei Leipzig, zählt etwa 15 000 Einwohner und um die 1700 Arbeitslose. Der beschauliche Ort im Muldentalkreis ist bekannt für seine Kekse, den Dichter Ringelnatz - und für Neonazismus und Antisemitismus in vielfältiger Form. In den 90er Jahren machte die Stadt als Nazihochburg rund um den Globus Schlagzeilen. Portugiesische Bauarbeiter wurden bedroht und verprügelt. Das einzige Asylbewerberheim in der Region musste nach einem Anschlag aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Heute hat sich im Zentrum ein Versandhandel mit rechtsextremem Hintergrund niedergelassen. Im Stadtrat und im Kreistag sitzen Funktionäre der NPD. Ende April 2007 hatte Landrat Gerhard Gey (CDU) der „volkstreuen Jugend“ eine Audienz zum Thema Jugendarbeit gewährt. Danach hagelte es Kritik, selbst aus seiner eigenen Partei.

In Wurzen ist aber auch das „Netzwerk für demokratische Kultur“ (NDK) zu Hause. Eine Initiative junger Leute, die den Mund aufmachen, nicht wegsehen und sich mutig rechter Gewalt und Fremdenfeindlichkeit entgegenstellen. Seit seiner Gründung im Dezember 1999 wird der Verein immer wieder als Nestbeschmutzer seitens der Stadt abgestempelt. Und zwar immer dann, wenn seine Mitglieder auf rechtsextreme Aktivitäten hinweisen. Selbst zwei medienwirksame Besuche von Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Bundestages, konnten daran nichts ändern.

Verurteilung durch das Sportgericht

Mitte Juni sah es das Sportgericht als erwiesen an, dass durch den ATSV Frisch Auf Wurzen mehrere Straftatbestände erfüllt sind. Der Vorsitzende Stephan Oberholz sprach von einer „Verrohung menschlicher Werte, Taubheit und Blindheit seitens des Vereins.“ Besonders bedenklich fand das Gericht, dass es sich bei den Zuschauern, die menschenverachtende Parolen grölten, um eigene, junge Nachwuchsfußballer handelte. Bei der Einhaltung von Ordnungspflichten habe der ATSV Frisch Auf Wurzen vollständig versagt.

Das Gericht verurteilte den Verein „wegen fremdenfeindlichen und rassistischen Verhaltens seiner Zuschauer...“ zu einer Geldstrafe von 1200 Euro. Die Mannschaft der Landesliga C-Junioren wurde für das nächste Pflichtspiel gesperrt und bekam drei Punkte Abzug in der laufenden Meisterschaftsrunde. Die Kosten des Verfahrens in Höhe von 480 Euro musste der Verein selber tragen. Zudem bekamen die Wurzener die Auflage, einen umfassenden Bericht über ihr weiteres Vorgehen gegen rassistisches Fehlverhalten dem Jugendausschuss des Sächsischen Fußball-Verbandes vorzulegen. Termin war der 30. September 2007.

„Das Thema ist abgehakt“, sagt Präsident Wandel heute. „Wir waren mit den Jungs in Buchenwald. Im Februar fahren wir noch nach Auschwitz.“ Für die 1200 Euro Strafe mussten die beteiligten Vereinsmitglieder auch in die eigenen Taschen greifen, jeder 40 Euro. Dazu durften sie für Erdarbeiten im Stadion die Schaufel in die Hand nehmen. Alle, die damals vom ATSV als Zuschauer Parolen grölten, „wurden durch uns, über die Strafe des Gerichts hinaus, für weitere Pflichtspiele gesperrt“, betont Wandel „Und das tat weh“, sagt er. „Das war für sie das Schlimmste.“ Viele von ihnen, er schätzt allein 70 Prozent aus der damaligen C-Jugend, hätten daraufhin den Verein verlassen und bei anderen angefangen, in der Hoffnung, der Strafe zu entgehen. Das sei aber nicht gelungen. „Wir waren hinterher“ betont der Präsident. „Wenn sie gespielt hätten, hätten wir deren Namen veröffentlicht. Da bin ich hart.“

Wandel, der auch den Verein sponsert, ist Vertreter einer großen Versicherung mit eigenem Regionalbüro in Wurzen. Nach Bekanntwerden der Ereignisse im Stadion sah auch er sich „ganz bösen Anrufen und E-Mails ausgesetzt. Das ging bis zur Geschäftsleitung.“

Der Fußballer, der sich als einziger aus der C-Jugendmannschaft wegen rassistischer Äußerungen verantworten musste, wurde vom Sportgericht verurteilt. Er durfte an mehreren Pflichtspielen nicht teilnehmen. „Doch er ist noch da“, sagt Wandel ohne Groll. „Er spielt jetzt in der B-Jugend.“ Der mittlerweile 15-Jährige habe es schwer, sich durchzusetzen. Was zähle, seien seine sportlichen Leistungen. Wem solle er die Schuld geben, dass der Junge ausflippte, fragt Wandel. „Den Eltern, der Schule, dem Verein? Er ist ein Scheidungskind, lebt in Hartz IV“ und wenn auch er nicht mehr da wäre, „wären wir dann die Fragen los? Nein, so einfach ist das nicht“, ist er sich sicher. „Wir müssen die Kinder und Jugendlichen an die Hand nehmen, für sie da sein.“ Das versuche sein Verein schon lange mit einer betreuten Hausaufgabenzeit vor dem Training.

Der Ordnungsdienst des ATSV Frisch Auf Wurzen, der laut Sportgericht als Gastgeber vollständig versagte, hat sich auf die Schulbank gesetzt. „Bei einer sächsischen Wachschutzfirma lernten sie ihre Rechte und Pflichten besser kennen, mit einem praktischen Teil“, meint Wandel: „Sie fuhren auch nach Magdeburg, zu einem Spiel.“

Keiner habe dem Verein bei der Bewältigung der Probleme finanziell unter die Arme gegriffen. „1000 Euro von Nichts mussten wir bezahlen“, schimpft Wandel. „Noch dazu, wo das Singen des U-Bahn-Liedes gar nicht strafbar ist“, erklärt er. „Das hat man mir bei der Kripo selbst gesagt. Und wir, wir bleiben auf den Kosten sitzen.“ Das ärgere ihn sehr.

Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt

„Das Lied in abgewandelter Form ist nicht strafrechtlich relevant“, erklärt Steffen Dittmann, Leiter Staatsschutz bei der Polizeidirektion Westsachsen. Diesbezüglich gebe es mehrere eingestellte Verfahren. „Doch es stammt von einer verbotenen CD mit dem Titel "Geheime Reichssache“. Darauf seien vor allem Hasslieder gegen die Juden. „Nach Paragraph 130 StGB ist sie ein Straftatbestand, volksverhetzend“, sagt er. „Dennoch würde ich vermuten, dass es den Tonträger in einschlägigen Geschäften zu kaufen gibt.“ 2004 wurde die CD durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) auf den Index gestellt.

Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat das Lied auf seine strafrechtliche Relevanz hin geprüft. Danach war aus rechtlichen Gründen keine Anklage zu erheben. „Die Voraussetzungen des in Betracht kommenden Tatbestandes der Volksverhetzung sind nicht erfüllt. Die Spieler und Betreuer des VfB Fortuna Chemnitz, auf die das Lied bezogen war, sind kein ,Teil der Bevölkerung' im Sinne des Gesetzes“, teilte sie dem verblüfften Schiedsrichterassistenten Lickfeldt schriftlich mit. Der bloßen Textzeile „Wir bauen eine U-Bahn von Chemnitz nach Auschwitz“ könne nicht entnommen werden, dass die Vergasung der Chemnitzer Spieler nach dem Vorbild des KZ Auschwitz gewünscht und damit der Völkermord in Auschwitz als Vorbild gutgeheißen wird.

Das Ermittlungsverfahren gegen sieben junge, namentlich bekannte Vereinsmitglieder vom ATSV Frisch Auf Wurzen wurde eingestellt. Dabei stehe laut Staatsanwaltschaft „ohne Zweifel fest“, dass es während des Spiels am 17. Mai zu erheblichen rassistischen und antisemitischen Beschimpfungen durch Zuschauer und durch Spieler des Vereins kam. Doch die Beschimpfungen konnten keinen konkreten Zuschauer zugeordnet werden. Zudem sei die Strafverfolgung an fehlenden Strafanträgen gescheitert, sowohl an denen der anderen Schiedsrichter als auch denen der Betreuer und Fußballer des VfB Fortuna Chemnitz.

Beim Verein der Erzgebirgsstadt, in dem Michael Ballak spielerisch groß wurde, heißt es dazu: „Die vietnamesischen Familien wollten das nicht.“

Dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellte, macht Lickfeldt sprachlos. Seit Jahren reist er nach Vietnam. Er kann sich fließend auf Vietnamesisch unterhalten und hat viele Freunde in dem südostasiatischen Land. „Aber das ist für meine Strafanzeige nicht ausschlaggebend gewesen“, versichert er. „Hier ging es um Ausländerfeindlichkeit unter jungen Spielern, fast noch Kinder, und um Erwachsene, die nicht eingriffen.“

Lickfeldt hätte gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Beschwerde einlegen können. Er sei müde vom Kämpfen, sagt er. Er fühle sich allein gelassen. Er tat es nicht.

Wurzens Oberbürgermeister Schmidt betont, dass der Tagesausflug nach Buchenwald „außerordentlich erfolgreich gewesen ist“. Er selbst hatte sich hinter das Lenkrad eines Busses gesetzt, um mit Jugendlichen aus dem Verein in das ehemalige KZ zu fahren.

Der Besuch habe viel Diskussionsstoff in den Mannschaften ergeben. Was Buchenwald bedeutet, hätten die wenigsten gewusst. (Heike Baldauf)