Salat statt Beton - Gärtnern in der Stadt

Rettet Gärtnern die Welt?

In Zeiten, in denen Staat und Politik immer weniger Vertrauen entgegen gebracht werden, hält Christa Müller, Autorin des Buches Urban Gardening die Garten-Initiativen an der Basis für besonders wichtig. Für sie steht fest: Gärtnern muss die Welt retten!.

Foto: Schaugarten Witzenhausen. Mit freundlicher Genehmigung der Transition Town Witzenhausen

Auch wenn sie sicher nicht alle Probleme des industriellen Wachstums lösen, sind Gemeinschaftsgärten doch Ausdruck wieder entdeckter Natur in einer zunehmend technisierten Welt. Sie sind wichtige Experimentierfelder - gerade im Hinblick auf die Selbstversorgung.

Und sie üben Kritik an den etablierten Machtstrukturen einer stetig wachsenden Nahrungsmittelindustrie. Denn bei allem Spaß am gemeinsamen Gärtnern geht es vor allem um die Frage: Wie abhängig sind wir eigentlich von den Lebensmittelkonzernen? Sind wir überhaupt noch fähig, unser Essen selbst zu produzieren? Ganz nebenbei lernt so manch einer beim Anlegen der Gemüsebeete, die Lösung seiner Probleme wieder selber anzugehen. (Susanne Aigner)

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