Telepolis-Gespräch: Wege aus der Krise

Sparen, Geld drucken oder Wettbewerbsfähigkeit steigern? Hinweis auf veränderte Uhrzeit

41504_1.htm Wege aus der Krise

Sparen, Geld drucken oder Wettbewerbsfähigkeit steigern?

Während in den USA auf die expansive Geldpolitik gesetzt wurde und wird, hat vor allem die deutsche Regierung in der Europolitik auf das Sparen gesetzt. Beide Strategien scheinen aber nicht zu wirken. Gewarnt wird bereits vor einer nächsten Blase oder einer Deflation, weil die ungefesselten Finanzmärkte sich weiter nach oben schaukeln und eine verantwortungsvolle Geldpolitik mit dem Risiko spielt, dass die globalen Finanzmärkte abstürzen. Hat die ökonomische Theorie versagt?

Vortrag von Heiner Flassbeck mit anschließender Diskussion. Moderation: Florian Rötzer, Chefredakteur von Telepolis. Statt wie vorgesehen wird das Gespräch nun bereits um 18 Uhr im Amerikahaus stattfinden. Wer möchte, kann im Anschluss ab 20 Uhr das Konzert von The Sweet Remains besuchen (freier Eintritt).

Heiner Flassbeck. Bild: Westendverlag

Heiner Flassbeck ist Professor für Ökonomie in Hamburg. Er arbeitete im Bundesministerium für Wirtschaft und am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), er war Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und leitete von 2003 bis 2012 die Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien beim Sekretariat der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD). Im Januar 2013 hat er flassbeck-economics gegründet, eine Institution, die sich der Aufklärung in wirtschaftlichen Fragen und der wirtschaftspolitischen Beratung widmet. Gerade ist sein neues Buch "66 starke Thesen zum Euro, zur Wirtschaftspolitik und zum deutschen Wesen" erschienen.

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