Telepolis-Salon: Propheten und (zufällige) Parlamentarier

Antiker Würfel. Bild: Rama/CC BY-SA-2.0-fr

Telepolis lädt zu einer Veranstaltung im Münchener Lovelace für einen anderen Blick auf die Wahl ein

Das Online-Magazin Telepolis und die Gruppe Prismen laden ein zur neuen Veranstaltungsreihe Telepolis Salon in der Housetop-Bar im gerade eröffneten Lovelace am Mittwoch, den 20. September, ein. Sie wird in Zukunft monatlich bzw. zweimonatlich stattfinden. Wir freuen uns schon darauf, auch auf den interessanten Veranstaltungsort in dem denkmalgeschützten Gebäude, das 2005 von der HypoVereinsbank komplett entkernt und im Inneren modernisiert wurde, um als HVB Forum für Veranstaltungen und als Vorstandssitz der Bank zu dienen. Das Lovelace Team kann das Gebäude nun zwei Jahre lang als Hotel Happening nutzen.

Die erste Veranstaltung am Mittwoch, den 20. September um 20 Uhr 30, widmet sich jenseits von Parteiprogrammen und PR-Possen der Bundestagswahl: Wie (un-)demokratisch dürfen Wahlen sein? Könnten Parlamente nicht durch Losverfahren besetzt werden? Und erwarten uns amerikanische Verhältnisse mit seltsamen Propheten?

Gäste aus Wissenschaft und Medien stehen den Redakteuren von Telepolis Rede und Antwort. Die Gruppe Prismen interveniert mit Fakten, Zahlen und Schabernack.

Zur ersten Veranstaltung begrüßen wir Timo Rieg und Klaus Benesch, den dritten Gast kündigen wir später an.

Timo Rieg ist Verhaltensbiologe und Journalist und arbeitet als Publizist. Über Prof. Peter Dienel lernte Rieg die Beteiligung von ausgelosten Bürgern an Beratungsprozessen in Form der "Planungszelle" bzw. "Citizens Jury" kennen. Das Verfahren erprobte er später in Modellprojekten als erster auch mit ausgelosten Jugendlichen. Warum solche seit der griechischen Antike bekannte Losverfahren auch heute in einem modernen Staat eingesetzt werden müssen, beschreibt Timo Rieg in seinem Buch "Demokratie für Deutschland - Von unwählbaren Parteien und einer echten Alternative".

Klaus Benesch ist Professor für Nordamerikastudien und Direktor des Departments für Anglistik und Amerikanistik der Ludwig-Maximilians Universität München. Er hat an zahlreichen amerikanischen und europäischen Universitäten als Gastprofessor gelehrt. Von 2007 bis 2013 war Benesch außerdem Leiter der Bayerischen Amerika Akademie, mit Sitz im Münchner Amerikahaus, und in dieser Funktion ein nachgefragter Ansprechpartner bezüglich der Besonderheiten der amerikanischen Gesellschaft und Politik, gerade auch in vergleichender, transatlantischer Perspektive.

Durch die Veranstaltung führen Florian Rötzer und Thomas Pany, Redaktion Telepolis, sowie Bulgan Molor-Erdene, Leon Pfannenmüller und Lion Bischof, Prismen.

The Lovelace, wo die Veranstaltung stattfindet. Bild: Lovelace

Termin: Mittwoch, den 20.September 2017

Eintritt kostenlos

Beginn 20:30 Uhr

@Housetop Bar / The Lovelace

Kardinal-Faulhaber-Straße 1 80333 München

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