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Türkei: Wasser als Waffe

Hasankeyf. Foto: Elke Dangeleit

Die tagespolitische Berichterstattung über das Referendum und die damit verbundene Gefahr einer Diktatur in der Türkei, sowie die nicht enden wollenden Enthüllungen über Spitzeleien des türkischen Geheimdienstes in Europa lenken die Medien davon ab, was im Südosten der Türkei passiert.

Jenseits der alltäglichen Repressionen gegen die kurdische Bevölkerung zerstören Großprojekte eine einzigartige Natur und eine uralte Kultur. Unbeachtet von der Weltöffentlichkeit werden immer mehr Kulturgüter, die nicht islamisch sind - ganz in IS-Manier - von der türkischen Regierung zerstört.

Neben den Zerstörungen in den kurdischen Städten im Südosten hält die Türkei am umstrittenen Ilisu-Staudammprojekt[1] fest. Dort wird nicht nur eine antike Stadt unter den Wassermassen begraben, sondern dieser riesige Staudamm dient unter anderem auch dazu, mit Wasser Krieg gegen die Kurden in der Türkei und in Syrien zu führen. Mit ihren Staudämmen kann die Türkei Syrien und dem Irak das Wasser abdrehen. Gegen die Kurden und Christen in Nordsyrien wurde diese Waffe bereits eingesetzt.

Die historischen Hevsel-Gärten in der türkischen südöstlichen Provinzhauptstadt Diyarbakir (kurd.: Amed) sind 7000 Jahre alt. Sie liegen am Hang zwischen der Stadtmauer und dem Euphrat-Ufer und wurden 2015 von der UNESCO zusammen mit der Stadtmauer von Diyarbakir zum Weltkulturerbe ernannt.

Der Leiter der Architektenkammer von Diyarbakir berichtete im März, dass das türkische Ministerium für Umwelt und Urbanisierung eine Moschee, Cafés, Restaurants und Parkplätze an den Seiten des Kirklar Berges, also direkt neben den Hevsel-Gärten bauen will. Er befürchtet, dass die Bebauung langfristig dazu führen soll, die Hevsel-Gärten zu zerstören, denn in der Zeit der Zerstörung des historischen Bezirks Diyarbakir-Sur[2], auch UNESCO-Weltkulturerbe[3], wurden die Gärten bereits beschädigt.

Panzer zerwühlten den fruchtbaren Boden und Bäume wurden für Baggerarbeiten der Regierung gefällt. Die türkischen Behörden enteigneten die kurdischen Besitzer und konfiszierten ihre Bankkonten. Proteste aus der Bevölkerung und Umweltorganisationen wurden ignoriert.

Kebabci in Diyarbakir-Sur. Foto: Elke Dangeleit

Im Gegenteil: Die Regierung nutzte die Auseinandersetzungen um den Stadtteil Diyarbakir-Sur und die Hevsel-Gärten, um auch den Stadtteil zu enteignen und abzureißen. Laut Menschenrechtsorganisationen wurden rund 120.000 Menschen, die in dem Stadtteil wohnten, vertrieben. Der Abriss von Sur begann im November 2015. Rund 40.000 Menschen verloren ihre Häuser und ihren Grundbesitz. Die Architektenkammer und verschiedene Umweltorganisationen kritisierten[4] die UNESCO, weil sie der Zerstörung des Weltkulturerbes tatenlos zusah.

Seit fast zwanzig Jahren versuchen Umweltorganisationen und Bewohner, die 12.000 Jahre alte antike Stadt Hasankeyf und das einzigartige Ökosystem des Tigris-Tals zu retten[5].

Dort ist ein riesiger Staudamm im Bau, der dieses Jahr in Betrieb genommen werden soll. Das Ilisu-Überflutungsgebiet am Tigris liegt in Ober-Mesopotamien, wo die ersten Menschen zum sesshaften Leben übergingen und sich die ersten Menschheitskulturen entwickelten. Im Ilisu-Gebiet sind 289 archäologische Fundorte registriert. Nur an 14 Orten sind bis jetzt Ausgrabungen durchgeführt worden.

Die antike Stadt Hasankeyf hat eine große historische Bedeutung vor allem für die kurdische Bevölkerung, die seit Jahrhunderten dort ansässig ist. Im Zuge der Politik der türkischen Wasserbehörde (DSI), den Tigris und den Euphrat in der Türkei mit riesigen Staudämmen zu stauen, soll Hasankeyf komplett vom Ilisu-Staudamm geflutet und ein riesiges Wasserkraftwerk (HEPP) gebaut werden.

Einzigartige historische Bauwerke würden damit verschwinden. Den Bewohnern wird nicht nur ihre Stadt genommen, sondern ein wichtiger Teil ihrer kurdischen Identität. Massenhafte Proteste konnten dies bis heute verhindern[6], indem sie immer wieder auf die Bedeutung dieses Ortes und die Risiken der Verlagerung einzelner Denkmäler hinwiesen.

Im Rahmen des Ausnahmezustandes wurde denn auch Hasankeyf zur "Ausnahmezone" wie Cizre, Diyarbakir-Sur oder Nusaybin erklärt. Das bedeutet, dass die Pressefreiheit nicht mehr existiert und Proteste juristisch kaum noch möglich sind.

In einem Offenen Brief[7] an das niederländische Unternehmen Bresser Eurasien und das türkische Unternehmen Er-Bu appellieren die Unterzeichner, sofort alle Arbeiten im Zusammenhang mit der Entfernung des 550 Jahre alten Zeynel Bey Grabs zu stoppen, bis der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte eine Entscheidung über die Beschwerde wegen der Beseitigung historischer Denkmäler durch die türkische Regierung gefällt hat.

Das niederländische Unternehmen Bresser Eurasien soll das Grab abbauen und an einem anderen Ort in der Nähe wieder aufbauen. Die Bevölkerung wies aber in der Vergangenheit darauf hin, dass dieses Grab im Kontext mit den anderen Denkmälern und der speziellen geographischen Lage zu sehen ist: Das Grab spiegelt die Formen und Farben der umliegenden Berge wider.

Die räumliche Beziehung zur Brücke, zu den Minaretten in der unteren Stadt und zur Bergzitadelle darf nicht zerstört werden, denn die geometrischen Linien, die diese Denkmäler miteinander verbinden, repräsentieren römische, byzantinische, kurdische, arabische, turkmenische, persische, muslimische, christliche und andere Traditionen.

Sie spiegeln das jahrhundertelange Leben im oberen Mesopotamien wider. Die Bevölkerung Hasankeyfs soll oberhalb des Staudamms umgesiedelt werden. Dies kommt einer Vertreibung gleich, denn die entstehenden Neubauten kann sich kaum jemand leisten.

Viele Familien können für ihre Häuser und ihre Agrarflächen keine Papiere vorweisen, weil sie traditionellerweise seit Generationen mündlich vererbt wurden. Damit haben sie keinen Anspruch auf Ersatzwohnraum oder Agrar-Land. Die gewachsenen kulturellen Strukturen werden ausgetauscht durch tote Wohnsilos.

Die Zerstörung Hasankeyfs mit seiner einzigartigen Kultur, Flora und Fauna könnte verhindert werden, wenn man hier behutsam den Tourismus ausbauen würde. Die Stadt ist für kulturinteressierte Touristen schon seit Jahrzehnten ein Anlaufpunkt. In keinem Reiseführer, nicht einmal in den türkischen Reiseprospekten fehlt sie.

Selbst auf der ITB dieses Jahr in Berlin wurden Hasankeyf, Göbeklitepe, Mardin und auch andere kulturhistorische Stätten im Südosten angepriesen, um Touristen zu gewinnen. Wie zynisch, denn keine Reisegesellschaft führt Touristen zum gegenwärtigen Zeitpunkt in solche Regionen. Einen kleinen Erfolg konnten die Umweltverbände und Aktivisten zumindest verbuchen: Das griechische Unternehmen Korres, das einen kleinen Anteil an dem Auftrag hatte, zog sich daraus zurück.

Der Bau von Staudämmen in der Türkei bewegt viele Menschen. Der Ilisu-Staudamm von Hasankeyf ist nur ein Beispiel mit verheerenden Folgen in sozialer, ökologischer und kultureller Hinsicht. In vielen Gebieten der Ursprungsgebiete von Euphrat und Tigris werden Staudämme gebaut, die die Fließgewässer stauen und damit Nebenflüsse und Agrarflächen der Kleinbauern austrocknen lassen.

Stauseen mit Wasserkraftwerken fluten historische Baudenkmäler und wertvolles Agrarland. In der Folge verarmt die Bevölkerung oder ist zur Migration gezwungen. Das GAP-Projekt (türk. Güneydoğu Anadolu Projesi) ist das größte regionale Entwicklungsprojekt der Türkei. Es umfasst laut Wikipedia[8] insgesamt 22 Staudämme, 19 Wasserkraftwerke und Bewässerungsanlagen entlang der beiden Flüsse Euphrat und Tigris.

Die Bewässerungsanlagen dienen großen Obst- und Gemüseplantagen, von denen die ansässige Bevölkerung bestenfalls als schlecht bezahlte Plantagenarbeiter profitiert. Das 2 Milliarden Euro teure Ilisu-Projekt ist eine der umstrittensten Talsperren der Welt. Deutschland und die Schweiz haben daher ihre Beteiligung zurückgezogen.

Ursprünglich wurde dieses Großprojekt den Investoren als Entwicklungsprojekt für die ansässige Bevölkerung angepriesen. Es sollte die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region vorantreiben und auch die anhaltende Binnenflucht in den Westen der Türkei verhindern. Eigentlich sollte GAP 2010 beendet sein.

Aber viele Baumaßnahmen stocken, es fehlt an Geld, bzw. Gelder versackten im Nirgendwo. Für die Bevölkerung hat sich die Situation eher verschlechtert als verbessert. 55.000 Menschen in mehr als 199 Dörfern sollten umgesiedelt werden, was wiederrum viele Familien zur Migration zwang. Denn die Entschädigungszahlungen, so es sie überhaupt gab, waren mehr als unzureichend.

Profitiert haben bislang die Großgrundbesitzer, die 25% des Bodens besitzen. 70% befindet sich im Staatsbesitz, nur 5% ist im Besitz der Kleinbauern. Neue Arbeitsplätze wurden ebenfalls nicht geschaffen[9]. Zudem gibt es nicht ausreichend geeignetes Land, um alle Bewohnen in der Umgebung umzusiedeln.

In der gesamten Region des GAP-Projektes von Diyarbakir über Batman bis nach Cizre an der irakischen Grenze wurden in den 90er Jahren 4000 Dörfer von den türkischen Militärs zerstört. 2 Millionen Menschen wurden vertrieben[10]. Wie heute wieder, wurde vor zwanzig Jahren die ganze kurdische Bevölkerung kollektiv des Terrorismus, bzw. der Unterstützung der PKK, bezichtigt.


Ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe ist durch die Wasserpolitik der Türkei gefährdet: die Austrocknung des Ökosystems am Oberlauf des Tigris bedroht auch die Lebensfähigkeit der irakischen Sumpfgebiete Al-Ahwar, die vor kurzem auf die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste gesetzt wurden. Es gelangt nicht mehr genug Wasser[11] in die Sumpfgebiete im südlichen Irak zwischen Bagdad und Basra.

Der Ausbau des Staudamm-Netzes von Euphrat und Tigris versetzt die Türkei zudem in die Lage, Wasser als Kriegswaffe einzusetzen. Schon der ehemalige Staatspräsident Turgut Özal (von 1989-1993 im Amt) erkannte:

Die anderen Staaten der Region haben Öl, wir haben Wasser.

Turgut Özal

Wasser wurde und wird wie das Öl in den verschiedensten Regionen der Welt als Waffe eingesetzt. Ein unrühmliches Beispiel ist hier Israel, das schon seit langem den Palästinensern Wasser vorenthält[12]. Damit lässt sich Politik machen, man kann, ohne militärische Mittel einzusetzen, einem Staat die Versorgungsgrundlage der Bevölkerung entziehen.

Oder man kann durch die Regulierung des Wasserpegels von Flüssen in politische Krisengebiete zugunsten einer protegierten Gruppe eingreifen. Die Türkei setzt die Kontrolle über die Wassermengen von Euphrat und Tigris in Syrien und im Irak ein. Ohne das Wasser dieser beiden großen Flüsse funktioniert weder die Landwirtschaft, die fast nur auf Bewässerung basiert, noch die Trinkwasserversorgung - alle Städte entnehmen ihr Wasser aus den beiden Flüssen.

Schon in den 1980er/90er Jahren versuchte die Türkei die syrische Regierung damit zu zwingen[13], gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK vorzugehen. Die gleiche Politik wird nun von der türkischen Regierung gegen die syrischen Kurden verfolgt.

Als der IS 2016 die christlichen Dörfer nahe Hasaka, entlang des Flusses Khabur[14] einem Nebenfluss des Tigris, überfiel, machte die Türkei genau zum richtigen Moment die Schleusen dicht, so dass der Fluss, der vorher Wasser führte, kaum noch Wasser führte[15].

Damit wurde dem IS ermöglicht, mit einer großen Zahl an Kämpfern und schweren Waffen, den Fluss zu den christlichen Dörfern am andern Ufer zu durchqueren. Die christlichen Oberhäupter riefen die Türkei wie die internationale Gemeinschaft um Hilfe. 1,5 Millionen Christen, Kurden und andere Zivilisten seien gefährdet.

Sie baten die Türkei, das Wasser wieder fließen zu lassen, um die Überquerung des Flusses für den IS zu verhindern und zudem die Grenzen für die Flüchtlinge zu öffnen[16]. Nichts dergleichen geschah.

Der katholische Nachrichtendienst berichtete, die Christen und Kurden in der Region seien mit ihren leichten Waffen nicht in der Lage, das Gebiet zu verteidigen[17]. Über 130 Menschen wurden in der Folge vom IS verschleppt, christliche Medien sprechen von über 230 verschleppten Christen, darunter viele Frauen und Kinder[18].

Der IS, die FSA (Freie Syrische Armee) und andere islamistische Milizen setzten ebenfalls auf Wasser als Kriegswaffe[19]. 2015 erlangten sie die Kontrolle des Euphrat-Staudamms Tishrin, an dem die Wasser-und Stromversorgung von Aleppo hing sowie die Kontrolle des Tabqah-Staudammes der Provinz Raqqa.

2016 eroberten die kurdischen SDF den Tishrin-Damm zurück. Ende März gelang ihnen mit US-Unterstützung die Rückeroberung des Tabqah-Dammes im Zuge der Rakka-Offensive. Die Staudämme in der Hand der Kurden - für die Türkei ein Unding. Sie drehte ihnen kurzerhand das Wasser ab.

Anfang März 2017 konnte die "Demokratische Föderation Nordsyrien" die Wasserkraftwerke zur Stromerzeugung am Tishrin-Damm des Euphrat nicht mehr arbeiten lassen, weil aufgrund der Schließung der Staudämme in der Türkei in Syrien der Wasserstand zu niedrig war. Muhammad Rasho, ein Mitglied der demokratischen Zivilverwaltung von Manbij sagte, sie müssten Kraftstoff einsetzen, um die Generatoren in der Stadt und den benachbarten Dörfern zu betreiben.

Die Türkei verletzte[20] mit der Wassersperrung des Euphrat die internationalen Konventionen von Energiegewinnung durch Wasser und Flüsse. Die türkische Regierung hat Syrien schon viele Male das Wasser des Euphrat abgedreht. Mit dieser Politik hat die Türkei unter anderem zum Ausbruch der Konflikte in Syrien mit beigetragen.

Nachdem Erdogan seinen ehemaligen Freund Assad, mit dessen Familie er und seine Familie einst gemeinsamen Urlaub verbrachte, zum Feind erklärt hatte, setzte er auf die Austrocknung der "Kornkammer" Syriens im Norden[21]. Dieses fruchtbare Agrargebiet auf dem heutigen Territorium der demokratischen Föderation Nordsyriens, versorgte einen Großteil der syrischen Bevölkerung mit Agrarprodukten.

Allerdings durfte die Bevölkerung dort nur Weizen, Oliven, Gemüse etc. anbauen, die Verarbeitung erfolgte im Inland. Dies ist ein Grund, warum die Föderation in Nordsyrien kaum über verarbeitende Industrie verfügt und die Bevölkerung sehr arm war. Mit der Sperrung der Euphrat-Dämme in der Türkei vertrockneten die Anbaugebiete.

Die Bevölkerung hatte keine Arbeit und Erträge mehr. In der Folge wanderten sie massenhaft in Städte wie Aleppo ab, die dem Bevölkerungswachstum nicht gewachsen war. Konflikte unter der Bevölkerung waren vorprogrammiert und von Erdogan kalkuliert.


Hinter Cizre, entlang der irakischen Grenze werden insgesamt elf Staudämme auf Flüssen und Bächen in den bergigen Provinzen Şırnak (kurd.: Şirnex) und Hakkari (kurd.: Colemêrg) gebaut, die die Bewegungsmöglichkeiten der kurdischen Guerilla, die seit vielen Jahren mit der türkischen Armee in militärischen Auseinandersetzungen steht, eingrenzen sollen.

Das staatliche Wasseramt der Türkei (DSI) nennt in ihrem Jahresbericht 2007 die Staudämme als wichtig für die Sicherheit der Grenzen[22]. Die Staumauern der "Sicherheitsstaudämme" sollen eine Höhe von 35 bis 80 m haben.

Hintergedanke aus Sicht des Staates ist, dass die Flusstäler von der Guerilla gern als Korridore für das "Einsickern" in das türkische Staatsgebiet genutzt werden. Diese Durchgangsstrecke aus dem irakischen Staatsgebiet könnte nun mit Dämmen und Mauern und anschließenden Stauseen an mehreren Stellen versperrt werden. Weiterhin könnten dieser Logik nach viele von den HPG (PKK, Anm. d. Autorin) genutzte Höhlen und Verstecke überflutet werden. Der dritte "Sicherheitsaspekt" wäre, dass ein großer Stausee auf mehreren (oder gar dutzenden) Kilometern ein Hindernis bei der Überquerung des entsprechenden Flusses darstellen würde. Denn zu Tag und Nacht könnte von Beobachtungspunkten auf Hügeln bzw. Bergen aus durch das Militär die große glatte Seefläche gut observiert werden.

"Die Rückkehr des Krieges in die Politik"

Aber nicht nur die PKK ist von den Staudämmen betroffen. Die Flüsse, an denen die elf Staudämme liegen, fließen südlich der irakisch-türkischen Grenze alle weiter direkt oder indirekt in den Tigris. Ist der Türkei die Politik z.B. der kurdischen Autonomieregion von dem nicht gewählten, aber noch amtierenden Präsident Barsani nicht genehm, kann sie ihm das Wasser abdrehen. Dies hätte dann Auswirkungen bis in die weiter flussabwärts gelegenen Gebiete.


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Links in diesem Artikel:
[1] http://www.spiegel.de/politik/ausland/ilisu-staudamm-projekt-in-der-tuerkei-soll-hasankeyf-ueberschwemmen-a-953465.html
[2] https://www.heise.de/tp/features/Zerstoertes-Diyarbakir-3380209.html
[3] https://www.unesco.de/kultur/2015/welterbestaetten2015-portraits.html
[4] http://kurdishquestion.com/article/3873-turkey-destroying-kurdish-world-heritage-site-hevsel-gardens-unesco-silent
[5] http://www.focus.de/politik/ausland/tuerkei-die-waffe-der-zukunft_aid_215492.html
[6] https://www.nytimes.com/2016/09/02/world/europe/turkey-hasankeyf-ilisu-dam.html?smid=fb-share&_r=1
[7] http://www.hasankeyfgirisimi.net/?p=426
[8] https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdostanatolien-Projekt
[9] https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdostanatolien-Projekt
[10] http://ercanayboga.blogspot.de/2014/02/wasser-als-waffe-konflikte-um-wasser.html
[11] http://www.spiegel.de/spiegel/a-708763-2.html
[12] http://www.wassermagazin.goenczi.de/inhalt/051.htm
[13] http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-07/syrien-wasser-strom-knapp
[14] https://de.wikipedia.org/wiki/Chabur
[15] http://www.bestanuce1.com/haber/175318/til-temirde-savunma-gucleri-ortak-aciklama-yapti&dil=tr
[16] http://www.christiantoday.com/article/assyrian.christian.leaders.call.for.help.against.renewed.isis.offensive.in.hassakeh/49749.html
[17] http://www.aina.org/news/20150310025534.html
[18] http://www.dw.com/de/gro%C3%9Fe-sorge-um-verschleppte-christen/a-18277908
[19] https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2015A94_lsw.pdf
[20] http://en.hawarnews.com/turkey-cutting-off-euphrates-water-tishrin-dam-ceases/
[21] http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-07/syrien-wasser-strom-knapp
[22] http://www2.dsi.gov.tr/faaliyet_raporlari/raporlar.htm