Virenepidemie bei Microsoft: Firmenzentrale befallen!

Lange bekannter Virus wurde unvorsichtigerweise aus dem Ausland eingeschleppt

Nach all den Würmern, Trojanern und Viren der letzten Monate sollte man eigentlich meinen, dass sich das Softwareunternehmen Microsoft gegen Infektionen zumindest durch bekannte Viren mit entsprechender Technik abgesichert hat. Doch nun ist die Firmenzentrale in Redmond, Washington, USA selbst betroffen.

Komo TV hat am 25. August 2005 eine offizielle Sicherheitswarnung veröffentlicht, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Es handelt sich dabei unverantwortlicherweise um einen bereits sehr lange bekannten Virus, man könnte auch von einer Kinderkrankheit sprechen, welcher von einem Microsoft-Mitarbeiter eingeschleppt wurde, der sich im Ausland aufgehalten hatte. Neben zwei Restaurants in Redmond wurde der Virus vor allem in der Microsoft-Cafeteria und in der Microsoft-Firmenzentrale insgesamt vier Tage unerkannt verbreitet, nämlich vom 16. bis zum 19. August 2005.

Der Virus wurde von Fachleuten nach eingehender Analyse als Masern klassifiziert. Masern sind eine hoch ansteckende Viruskrankheit, die unter anderem durch Husten oder Niesen übertragen werden kann. Befallene zeigen Symptome wie hohes Fieber und einem roten Ausschlag. Firewall-Updates, genannt Schutzimpfungen, gegen Masern sind in ausreichendem Maß verfügbar.

Eine Übertragung des Virus über das Internet kann nach Angaben von Microsoft- Firmensprechern zuverlässig ausgeschlossen werden. Jedoch sei davor zu warnen, dass auch die Benutzung eines Macintosh- oder Linux-Rechners nicht vor der Infektion mit diesem Virus schützt. (Wolf-Dieter Roth)

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