Von der Netzkritik zur Politik des Code

Blueprint für TOYWAR II

Benno Ohnesorg zum Gedächtnis

Kung Fu und Cheng Ho

Um 1400 konnte keine Weltregion sich mit China messen. Allen fruchtbaren Boden verlinkte seit dem 11. Jahrhundert ein kolossales Netz aus Kanälen. Papiergeld beschleunigte den Warenaustausch, Druck mit beweglichen Begriffszeichen den Wissenstransfer. Schießpulver und Kanonen hatten die Mongolen besiegt und die Karawanenrouten nach Rußland und Nahost befestigt. Das Neue Medium war jedoch das süße und mehr noch das salzige Wasser. Private und öffentliche Flotten konkurrierten um Handelsfrachten durch die Kanäle, die Küsten entlang und über den Indischen und Pazifischen Ozean hinweg nach Afrika und Japan. Das Navigationsinstrument der Meere, der magnetische Kompaß, ist eine chinesische Erfindung, und viel fehlte nicht, dann hätten die offiziellen Flotten Cheng Ho's die portugiesischen Eingeborenen im Südwestzipfel Europas "entdeckt". Doch innerhalb weniger Jahre schaffte es die konfuzianische Bürokratie, die Routen des Neuen Mediums versanden zu lassen und 1436 sogar den Bau seegängiger Schiffe zu verbieten. Die nächsten 564 Jahre verbrachten die Chinesen im Umfeld ihrer Kanäle, und auf den Eintritt in die Welthandelsorganisation warten sie noch heute.

Wir beginnen mit einem unendlichen Rückzug, der Welt, Körper und Ich hinter sich läßt. In einem rein mentalen Prozeß erfährt das entleerte Rezeptionsvermögen sich selbst als reines Medium. Adepten des ganzen Erdkreises haben diesen Zustand luminoser Selbstmedialisierung bezeugt, und Interpreten aller Kulturen haben die "Einfälle" der Transzendenz in die konventionelle Welt zu jeder Form von Glaubenssystemen semantisiert. Die westliche Philosophie hat diesen pneumatischen Prozeß als Reflexion ewiger Ideen theoretisiert, und dieses Reflexionswissen macht von der antiken theoria über die mittelalterlichen artes liberales bis zu den modernen Geisteswissenschaften Karriere. Isolieren wir demgegenüber einen technischen Prozeß in einer black box, nehmen wir eine gänzlich andere Wissensform in Anspruch. Hier geht es um ein Anwendungs- und Kontrollwissen, das darauf aus ist, einen möglichst effizient produzierten Output aus einem Prozeß herauszunehmen. Die westliche Traditionslinie führt hier von der antiken techne über die mittelalterlichen artes mechanicae zu den modernen Ingenieurwissenschaften. Das objektorientierte Programmieren der Informatik professionalisiert meiner Ansicht nach einen dritten Wissenstypus, den ich Netzwissen nenne. Wieder steht eine Einkapselung am Anfang. Das informatisierte "Objekt" wird als Modul verkapselt. Noch ähnelt alles der industriellen black box. Aber das Objekt wäre bloß eine nichtssagende Komponente, könnte es nicht definitionsgemäß mit anderen Objekten kommunizieren. Ein System von Objekten ist strukturell ein in seinen Zuständen ständig fluktuierender Kommunikationsverbund. Software ist nichts anderes als die Selbstbeschreibungssprache des in ihr hinterlegten Netzwissens.

1. In allen menschlichen Gesellschaften gibt es Reflexionswissen, Anwendungswissen und Netzwissen. 2. In allen menschlichen Gesellschaften gibt es clashes of codes zwischen den Wissensarten und ihren Vertretern. 3. Mit den technischen Netzen erfährt das Netzwissen einen gewaltigen Professionalisierungsschub. 4. Neben Reflexionswissenschaft und Anwendungswissenschaft wird sich Netzwissenschaft als dritter Wissenschaftspfeiler etablieren. 5. Modularisierung schafft Freiheitsgrade. 6. Die Kommunikabilität der Objekte wird immer intelligenter. 7. Die Kontrollmächte befinden sich in der strategischen Defensive. 8. Die Kontrollmächte müssen zwangsläufig in Codes des Netzwissens operieren. 9. Alle Codes sind schön, weil sie Komplexität steigern. 10. Die Essenz des Netzes ist Flow, und in seiner Sprunghaftigkeit nicht beherrschbar. 11. Glückliche Chinesen, ein zweites 1436 wird es nicht geben.

Information entsteht als lokales Ereignis in einem engen personellen Umfeld. Als frei kopierbare Bitsequenz fixiert, büßt die mobil gemachte Information ihren lokalen Verstehenshorizont ein und erreicht in einem nicht-geldwerten, zeitlich-sukzessiven Prozeß sämtliche weltweiten personellen Umfelder, die mit der Information irgendetwas anfangen können. Strukturell ist Information kein Knappheits-, sondern ein Überflußgut, und es gibt im wesentlichen nur drei Strategien, um der Information einen fiktionalen Knappheitscharakter aufzuzwingen. Erstens: Man verknappt die Übertragungskanäle und sichert sich so eine Transaktionsrente (Maut). Genau das tut das derzeitige Domainnamensystem, das nur ein winziges Spektrum eines prinzipiell unbeschränkten Adreßraums freischaltet und damit bewirtschaftbar macht. Zweitens: Man individualisiert die Information und verschafft sich dadurch einen positionellen Mehrwert, der das freie Gut marktmäßig handelbar macht (Markenbildung). Belegt man das asemantische Zahlenfeld des IP-Adreßraums mit einem Lexikon von Domainnamen, dann kapitalisiert man sämtliche gesellschaftlichen Differenzen, die dieses Lexikon enthält, zu geldwerten positionellen Gütern. Der erste Informationstransfer, der hier erfolgt, ist der der gesellschaftlichen Machtverteilung selber. Warenform gewinnt das Überflußgut Information zum dritten durch Strategien informationeller Mehrwertbildung. Rekonstruiert man z.B. das semantische Umfeld, worin die Information Sinn macht, oder entwickelt man ein Szenario von Anwendungsoptionen, oder verkürzt man den Zeitabstand, bis die Information einen Interessenten erreicht, oder übersetzt man sie in eine andere Sprache, fügt man der Information einen geldwerten informationellen Mehrwert zu. Dem DNS-System läßt sich dann gut schreiben, daß es gegenüber dem IP-System Such-und Merkoperationen beschleunigt und erleichtert und so einen informationellen Mehrwert schafft. Muß die Information zudem zunächst erzeugt werden, treten die Theorie der Eigentumsrechte, die einen steileren Wissensproduktionspfad bei privaten Verwertungsrechten voraussagt, und die Open-Source-Theorie, die komparative Entwicklungsvorteile durch prestigegesteuerte Kooperationsketten erwartet, in offene Konkurrenz. Wahrscheinlich ist eine optimale Informationsproduktion und -distribution, die Informationen sowohl rasch erzeugt als verteilt, nur in einem ständig neu auszuhandelnden hybriden Mix aus Eigentumsrechten und Open Source und aus partieller Informationsbewirtschaftung bei weitgehendem freien Informationszugang erreichbar. Generelle Lösungen erwecken hier die meisten Zweifel.

1.) Das Prinzip der Gegendifferenzierung bildete einen enormen Antrieb der europäischen Entwicklung. Man schickt zwei irreduzible Antagonisten in einen Verausgabungswettbewerb, z.B. Papst und Kaiser, die beide dadurch Hegemonie anstreben, daß sie Leistungen des Gegenparts mit Eigenmitteln zu überbieten suchen. Das führt zunächst zu bemerkenswerten internen Differenzierungsgewinnen auf beiden Seiten und irgendwann zum gemeinsamen Kollaps, der windgeschützte Mitsegler, z.B. merkantilistische Territorialstaaten volle Fahrt aufnehmen läßt. Anstatt nun der internetökonomischen Theoriebildung eine Entscheidung zwischen Marktökonomie und Geschenkökonomie abzuverlangen, ist es vielleicht aussichtsreicher, zunächst das Modell der Gegendifferenzierung auszureizen und das komplexe Wechselspiel von Markt- und Geschenkökonomie zum Thema zu machen.

2.) Dass hochentwickelte Gesellschaften bis hin zu den oberen Rändern der Unterschichten gigantische Geldsummen in Hochrisikosektoren wie die Internetwirtschaft pumpen, halte ich über jeden Börsencrash hinweg, Tattoo und Piercing vergleichbar, für einen Vitalitätsschub, der die Schiffe hinter sich verbrennt, um ins Ungewisse aufzubrechen. Ebendrum wüßte man gern Genaueres über den Verbleib der Summen. Auf die Tagesordnung gehört eine Untersuchung der tatsächlichen Eigentums- und Machtverhältnisse im Netz. Wie hoch sind die Anteile, die tatsächlich in die technische, inhaltliche und soziale Evolution der Netze fließen? Wie hoch sind die Anteile, die auf dem Dolcefarniente zum Bankrott konsumtiv verausgabt werden? Und wie hoch sind die Anteile, die aus der Bubbleökonomie abgezweigt werden, ohne vom Netz mehr als Finanztransfers gesehen zu haben?

3.) Seit Ende der sechziger Jahre überbieten sich Wirtschaftswissenschaftler mit Argumenten, warum Volkswirtschaften Wohlstandsverluste durch inflationäre Tendenzen erleiden. Jeder Fernsehzuschauer zuckt inzwischen beim Wort Inflation zusammen. Die Höhenflüge der Börsen werden indes einhellig angehimmelt. Preisfrage: Weshalb ist eine moderate Warenpreisinflation von Übel, eine galoppierende Wertpapierpreisinflation ein Segen?

4.) Fällig ist auch die Abgrenzung von dotcom- und Netzökonomie und die Erforschung beider. Ich behaupte, dotcom-Ökonomie ist nichts anderes als die in vielen Fällen zum Scheitern verurteilte Übertragung des Verfahrenskontrollparadigmas des Industriezeitalters aufs Netz. Das sind Unternehmen mit Vision, Corporate Identity und Businessplan. Nichts davon funktioniert im Netz. Netzökonomie ist Fluxus pur. Mikrovernetzung, Modularisierung kleinster Einheiten, Arbeiten in Parallelwelten. Emergenten Pfaden folgen, alles andere löschen. Fließende Grenzen, fließendes Wissen. Multilogik statt Monologik.

In den fünfziger Jahren bildeten sich in den norditalienischen Großbetrieben der Automobilbranche kleine Zirkel der Arbeiterradikalität, die sich als "operaismo" von den traditionellen gewerkschaftlichen und parteipolitischen Vertretungen absetzten. Grundgedanke des operaismo war, die kapitalistische Mehrwertproduktion im Zentrum des kapitalistischen Produktionsprozesses selbst anzugreifen und damit die kapitalistische Entwicklungsdynamik zu blockieren. Dazu wurde, alles per Hand und von keinem Computer unterstützt, die gesamte Produktionslogistik der Automobilbranche abteilungs- und werkübergreifend rekonstruiert. Am Schluß kannte man die neuralgischen Punkte der ganzen Wertschöpfungsmatrix, sodaß eine Gegenmatrix aus Blaumachen, Zulieferblockaden und punktuellen Streiks innerhalb kürzester Zeit die gesamte Automobilproduktion zum Stillstand brachte. Die Kunst bestand darin, einen überlegenen Gegner ohne Aufwand mattzusetzen.

EToys lief in eine ähnliche Falle. Nach ihrem Börsengang am 20. Mai 1999 konnten sie vor Kraft kaum laufen. Im Juni nahmen sie Verhandlungen mit etoy auf, erstes Angebot $ 30,000 - Antwort ein smiley, um den lästigen Domainnachbarn ein-für-allemal loszuwerden. Als etoy höhere Angebote ausschlug, spielten sie den einzigen Trumpf aus, den sie hatten, etoy in einer Gerichtskostenlawine zu begraben - und verschwanden bis zum Ende der Kampagne von der Bildfläche. Als typische, ins Netz verlaufene Dotcompany strampelten sie im Laufrad ihrer businessplanwirtschaftlichen Monologik, und fanden kein Rezept gegen die über sie hereinbrechenden Multilogiken des Netzes. Zur Erinnerung. Auf Rechtsebene war es ein Markenrechtsstreit. Im Verlauf der juristischen Auseinandersetzung wurde eToys' Argumentation immer brüchiger. Sie liefen sogar Gefahr, ihren Markenrechtsanspruch an etoy zu verlieren. Auf der Geschäftsebene, im direkten Kontakt der Kontrahenten, beschränkte etoy sich keineswegs auf die Verteidigung ihrer Domain. etoy bot sogar einen Firmenzusammenschluß an, und hätte die eigene Domain in dieses Merger eingebracht. Eine derartige Geschäftslogik machte den Gegner so fassungslos wie die von mir entwickelte und gemeinsam mit RTMark hochgezogene Generalausrichtung der Kampagne auf die restlose Vernichtung des Börsenwerts von eToys. Die Beweggründe für diese Strategie habe ich in "Telepolis" ausführlich dargelegt, deshalb hier nur die nackten Zahlen. Als ich den Vorschlag über die Listen jagte, standen eToys bei $ 55, als etoy wieder am Netz war bei $ 13,75: das ist ein Börsenwertverlust von $ 4,97 Mrd. Börseninsider schreiben einen Teil der Verluste der Kampagne zu.

Kampagnentechnisch interessanter ist aber, wie ein scheinbar durchschlagendes Strategieelement die Köpfe beider Seiten besetzt. Eine direkte Erschütterung der Kundenbeziehungen, die eToys einzig und allein über die Webseite aufbaut, drohte mit einem an zehn vorweihnachtlichen Tagen auf jeweils fünf fünfzehnminütige Perioden beschränkten Virtuellen Sit-in, bei dem Kampagnenteilnehmer durch massenhaften Aufruf der Webseite den Webserver von EToys auf Touren brachten. Kurz darauf formierte sich auf der Toywar-Plattform eine Kette von siebenhundert Avataren, einer kämpferischer als der andere, und niemand wußte, was sie im Schilde führten. Bald kamen auf einen eToys-Beschäftigten drei Spielzeugkrieger. Und zu allem Überfluß ein Dauerbeschuß mit Protestmails und ein immer höher drehendes Medienkarussel bis hinauf in die Weltspitzenpresse. Webkampagnen gewinnt, wer Zeit und Phantasie des Managements über jedes bewältigbare Maß hinaus strapaziert.

Ein Weltkulturmedium mit hunderten Millionen Gestaltern bedarf anderer Regeln als ein Internet für ein paar zehntausend Militärs, Wissenschaftler und Computerfreaks. Weil erstens die reflexions- und kontrollgeprägten Kulturträger vergangener Epochen die Offenheit, Freiheit und Transparenz implementierenden Netzarchitekturen mit ihren Urheber-, Patent-, Marken- und Haftungsrechtsansprüchen legalistisch unter Beschuß nehmen und ihren ideologischen und merkantilistischen Interessen entsprechend umzucodieren versuchen, weil zweitens die Schutzregeln bürgerlichen Zusammenlebens wie Anonymity, Krypto, Privacy und Security einer Neuregelung bedürfen, und weil drittens die Inkompatibilitäten zwischen transnationalen Verrechtlichungsbestrebungen, nationalen Rechtsordnungen und dem System der gewachsenen Spielregeln dramatisch anwachsen - eröffnen sich für die einen Nostalgiechancen nach den guten alten Pionierzeiten, für die anderen Aktionsfelder einer progressiven Politik des Code und für die dritten Hoffnungen auf einen "contrat digital" aller Netizens zum Aufbau einer globalen Netzdemokratie.

Aktionsfelder einer progressiven Politik des Code

Abschließend eine kleine Skizze möglicher Aktionsfelder, die sich - wie Dotcoms und wir alle - die Fragen gefallen lassen müssen: Was soll denn vernetzt werden? Warum eigentlich? Welche Arten von Netzwissen werden professionalisiert? Kommt das Internet als Weltkulturmedium voran? Eröffnen sich neue Chancen für Weltkulturkapitalproduktion?

1.) ICANN. ICANN steht für eine totale Kontrolle des Internets durch die US-Regierung und für eine künstliche Verknappung von Domainnamen. ICANN soll das Management des A-Root-Servers übernehmen und oberste Regulierungsbehörde des Internets werden. Daraus ergibt sich die Doppelstrategie einer unerbittlichen Delegitimierung von außen und einer massierten Demokratisierungsbewegung von innen. Einerseits eine Implementierung neuer Toplevel-Domains durch das bestehende System hindurch, andererseits Erwerb der ICANN-Mitgliedschaft und progressive Politik von innen.

2.) Ausrichtung der Entwicklungspolitik auf die Finanzierung von Wireless-broadband-Netzen für Entwicklungsregionen.

3.) Eine weltweite Kampagne für die Einführung von Open Source in internationalen Organisationen, Regierungen, Verwaltungseinheiten, Firmennetzwerken und Schulen.

4.) Globalisierung der Sprachenvielfalt. 90% der Netzintelligenz fällt durch das Zwangsdiktat des Englischen durch den Rost. Die Anglokraten sind das Gegenstück der Digerati.

5.) Entwicklung von Peer-to-Peer-Architekturen. Peer-to-Peer bedeutet, dass User Dateien ihrer Festplatte für das Netz freigeben, ohne dass ein Server dazwischen geschaltet wird. Die Zukunft gehört Open-Source-Projekten wie Freenet, insbesondere wenn sie alle Dateiformate exportieren, alle Dateien verschlüsseln und alle Rechner anonymisieren.

6.) Einlösung alter Protokollversprechen. Weiterentwicklung des WWW zur Versionsvielfalt userveränderbarer Webseiten (editierbare Dokumente) und zur freien Verlinkung in existierende Webseiten hinein (reversible Links).

7.) Etablierung browserloser Netze in Weiterentwicklung von Netomat.

8.) Technisierung der Netzkultur. Mailinglisten verkörpern die Ideologie des Immer-so-weiter. Sie können in echte Kooperationsplattformen umgewandelt werden, sodaß eine Vielzahl von Arbeitsgruppen parallele Projekte bearbeitet. Mailinglistenarchive gewinnen an Wert, werden die Beiträge untereinander ständig neu verlinkt. Die Blastertechnologie kann das: sie assoziiert Themenbezüge automatisch.

9.) Aufbau technischer, medialer und sozialer Infrastrukturen virtuellen Protests. So entwickelt Alvar Freude, Co-Autor des "Assoziations-Blasters", als Semesterarbeit des "Active Link"-Seminars Olia Lialinas an der Stuttgarter Merz-Akademie ein "Virtuelles Demonstrations-Netzwerk", das für Virtuelle Sit-ins eingesetzt werden kann. Parallel dazu hat sich eine Begleitgruppe aus Juristen, Politologen und Publizisten gebildet, die die Diskussion um Legitimität und Legalität des Netzaktivismus in die Öffentlichkeit tragen will.

Dieser Text entstand als Diskussionspapier für die Tulipomania Dotcom-Konferenz in Amsterdam und Frankfurt. Der politische Teil profitierte sehr von der Netzpolitik-Debatte in der Mailingliste rohrpost. Wichtige Überlegungen gehen auf Dirk Schröder zurück. Brian Currid lieferte in Windeseile eine ausgezeichnete englische Übersetzung. Reinhold Grether.

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