Warren Buffet investiert 30 Milliarden Dollar in Erneuerbare Energie

Ein Kommentar

Der Mann ist einer der erfolgreichsten Investoren der Welt, die Investorenlegende der USA. Dass für ihn aber Geld nicht alles ist, bezeugt sein legendärer Ausspruch: "Es macht wenig Sinn, der Reichste auf dem Friedhof zu sein."

Der Zusammenhang von Geld und Sinn ist für Warren Buffet schon lange sehr wichtig. So hat er bisher für die Stiftung von Belinda und Bill Gates 30 Milliarden Dollar gestiftet und angekündigt, dass er bis zu seinem Lebensende 99% seines Vermögens spenden werde. Damit kann viel Leid und Elend gelindert werden.

Und jetzt macht eine neue Riesen-Investition der Spenden-Legende wieder viel Sinn. Er hat soeben auf der Jahrestagung des Edison Electric Institute angekündigt, seine bisherigen Investitionen in Erneuerbare Energien verdoppeln zu wollen. Das wäre eine Steigerung von bisher 15 Milliarden Dollar auf dann 30 Milliarden.

Das viele Geld soll hauptsächlich in den Aufbau von Wind- und Solarenergie-Firmen fließen. Damit dürfte Buffet wieder einmal einen wichtigen Investment-Trend setzen, was er schon öfter tat. Erfolg zieht Erfolg nach sich. Und gute Beispiele sind so ansteckend wie die schlechten.

Als vor einem Jahr das Gerücht die Runde machte, Buffet habe Interesse, das insolvente Solarunternehmen Suntec Power zu übernehmen, stieg die Aktie um 22%.

Während in Deutschland die aktuelle Politik der Bundesregierung potentielle Investoren in erneuerbare Energien eher abschreckt, erleben die USA den exakt gegenteiligen Trend. Diese positive Entwicklung für die Erneuerbaren lässt sich zurzeit auch in Japan, China, Taiwan, Südkorea und einigen Entwicklungsländern zu beobachten.

Es ist offensichtlich, wer in die Zukunft investiert. Das Braunkohle-Deutschland sicher nicht.

Mehr von Franz Alt auf der Sonnenseite.com.

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