Wer schützt uns vor den Killer-Clowns?

YouTube und Co. - unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

Das Wetter ist trüb, die Stimmung ist mies, und da hilft nur eins: ein fröhliches Tanzvideo. Und nachdem wir uns gerüttelt und geschüttelt haben, legen wir uns wieder hin und schnarchen wie eine junge Ente. Doch bevor wir heute zu philosophisch werden, kümmern wir uns lieber kurz um einen der neusten Trends aus den USA. Ähnlich wie im Präsidentschaftswahlkampf treiben dort seit einiger Zeit Killer- oder Horror-Clowns ihr Unwesen. Sie tauchen plötzlich in der Dunkelheit auf, erschrecken ahnungslose Leute und bekommen dann zuweilen und ganz zu Recht einen auf die Nuss. Das Video stammt allerdings aus Großbritannien, wo das Phänomen auch schon aufgetaucht ist. Bei uns übrigens auch wie Beispiel 1 und Beispiel 2 zeigen. Das ist Horror pur.

Was das Ganze soll, ob es ein verfrühtes Halloween-Phänomen oder gar Werbung für einen Horrorfilm ist, weiß keiner so genau, selbst die Plattform für schlechte Witze stern.de nicht, aber einen Eindruck dieses gewöhnungsbedürftigen Freizeitspaßes gibt’s hier und dort. Und das meint dazu der Ozzy Man. Übrigens kostet so ein Killer-Clown-Kostüm schlappe 80 Euro. Und noch ein bisschen US-Wahlkampf: The Grab ’Em Remix, der Pussygate Scandal, das wunderschöne Time of my Life, Bad Lip Reading und Neues von Wikileaks.

Nun reicht es aber, nun wird es deutsch mit dem Duo Importanza, danach russisch mit einer besonderen Art Getreide zu verarbeiten, und nach diesem Lecker-Brot schauen wir in unseren Mail-Kasten. Empfohlen werden: Kitchen Nightmares, scharfe Tortilla-Chips, die Eier-Wette und die Waschanlage.

Zum Schluss unser Schnelldurchlauf: John Olivers Hitler, Trumps Women, Hunde-Geheul, kluger Vogel, brasilianische Müllwerker, Einkauf-Erlebnis, Schneehase, Firecrackers, der Wiesel, Ei vs. Gasbrenner, Dackel-Test, Abgehakt, Unfallopfer. Und den Schlusspunkt setzt der Snoop Dogg. (Ernst Corinth)