"Will man Sklaven, so ist man ein Narr, wenn man sie zu Herren erzieht"

Gespräch mit Domenico Losurdo über die politische Philosophie Friedrich Nietzsches - Teil 1

Wenn man die minutiöse Studie Domenico Losurdos Nietzsche. Der aristokratische Rebell mit dem gängigen Nietzsche-Bild im offiziellen philosophische Diskurs vergleicht, in welchem der deutsche Geistesakrobat vor allem als Anti-Metaphysiker, Über-Ästhet und Gottsucher; als Wald- und Wiesenphilosophen gesehen wird, der auf Baumwipfeln und Berggipfelnd nackt sitzend fröhlich über Philosophie, Kunst, Religion und Sprache vor sich hin spintisiert, drängt sich der Eindruck auf, als wäre Philosophie die Meisterschaft, am Kern der Dinge vorbeizusehen.

Losurdo liest den deutschen Philosophen als konsequent politischen Denker, dessen verschiedene philosophischen Etappen unterschiedliche Wege und Weisen darstellen, den sozialen und demokratischen Bestrebungen der subalternen Schichten, insbesondere der politischen Arbeiterbewegung, jegliche Legitimation zu entziehen. Gleichzeitig mit der Elementarkritik an Fortschrittsglaube, Demokratie und Humanität hat Nietzsche jedoch ideologische Mechanismen herausgearbeitet, welchen sich auch heutzutage noch eine scheinbar im Interesse aller agierende Politik bedient. Losurdo berücksichtigt bei seiner Untersuchung nicht nur das offizielle Oeuvre des Philosophen, sondern arbeitet unveröffentlichte Textvarianten, dessen Korrespondenz und die damalige sozialen und politischen Entwicklungen sowie die diese Ereignisse reflektierenden politischen und philosophischen Debatten mit ein.

Der italienische Philosoph und Publizist (geb. 1941) ist Professor an der Universität Urbino, Präsident der Internationalen Gesellschaft für dialektisches Denken und gibt zusammen mit Hans Heinz Holz die philosophische Halbjahresschrift Topos heraus. Mit seiner 1100seitigen Monumentalstudie, die nun auch in deutscher Sprache vorliegt, hat er in Italien für Furore gesorgt.

Wurde und wird Nietzsche überhaupt so verstanden, wie er gewollt hat und wenn nein, warum nicht?
Domenico Losurdo: In meinem Buch behaupte ich, dass man Nietzsche gegen seine unkritischen Apologeten verteidigen muss. Ist das nur ein Paradox? Wir haben es mit einem Philosophen zu tun, der im ganzen Verlauf seiner Entwicklung unermüdlich wiederholt, die Sklaverei sei die unerlässliche Grundlage der Kultur. Wie ist dieses Motiv zu interpretieren? Die Anfänge der literarischen Tätigkeit Nietzsches fallen mitten in den Sezessionskrieg, in eine Zeit, in der die Abolition der Sklaverei in den USA der Abschaffung der Leibeigenschaft in Russland entspricht. In den darauffolgenden Jahren, während Formen der Knechtschaft oder Halb-Knechtschaft in den beiden Ländern weiterbestehen, entwickelt sich die Debatte über diese Themen auf internationaler Ebene schärfer denn je. England, das 1833 die Sklaverei in seinen Kolonien abgeschafft hatte, verhängt in den siebziger und achtziger Jahren eine Seeblockade über die ostafrikanischen Küsten, um den noch andauernden Sklavenhandel, vor allem nach Brasilien zu verhindern, wo die Sklaverei und der entsprechende Sklavenhandel erst 1888 abgeschafft wurde, in dem Jahr, in dem die wache Existenz des Philosophen seinem Ende zu geht.
Die Debatte über die Sklaverei dringt auch stark in das Gebiet der Altertumskunde ein (die Disziplin, von der Nietzsche herkommt): in den USA rühmt die anti-abolitionistische Polemik wiederholt die herrliche Blüte des alten Griechenland, die ohne die Präsenz dieser wohltuenden Institution undenkbar wäre, die den unseligen Ideologen ohne Sinn für die Wirklichkeit so verhasst ist. In den Jahren vor dem Ausbruch des Sezessionskriegs steht im Mittelpunkt des Lehrplans der Schulen und Universitäten in den Südstaaten das Studium der lateinischen und griechischen Klassiker und besonders des Aristoteles, der als der Theoretiker der Entgegensetzung zwischen Freien und Sklaven von Natur aus gefeiert wird.
Bei Nietzsche und in der kulturellen und politischen Debatte der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts allgegenwärtig, verschwindet in der heutigen Unschuldshermeneutik das Thema der Sklaverei oder es verwandelt sich in eine unschuldige Metapher (Bataille, Deleuze, Vattimo, Colli, Montinari usw.). Der Philosoph wird zwar so “gerettet”, aber die Rettung ist teuer erkauft, weil man ihm verminderte Zurechnungsfähigkeit auf politischem Gebiet zuerkennt: er hätte beständig auf die “Metapher” der Sklaverei rekurriert und hätte nichts von der scharfen Polemik und dem harten Kampf gewusst, die zu diesem Thema zur gleichen Zeit um sich griffen.
Kampf gegen Demokratie und Egalitarismus
Wie schafft man es überhaupt, aus den Wust der mitunter nach Lust und Laune sich widersprechendenden Schriften Nietzsches eine einheitliche theoretische Grundtendenz zu destillieren? Was ist denn diese Grundtendenz ihrer Meinung nach?
Domenico Losurdo: Der junge Nietzsche begeistert sich für die militärischen Triumphe Bismarck-Deutschlands; in reifen Jahren erzürnt er sich darüber. Auf den ersten Blick scheint die eingetretene Wandlung radikal zu sein, aber es wäre oberflächlich, von Inkonsequenz zu reden. Der junge Nietzsche ist begeistert von dem Aufstieg Deutschlands, das Frankreich, das Land der Revolution und der Pariser Kommune besiegt; später bemerkt er, dass auch das Zweite Reich vom Parlamentarismus und von der Demokratie, von der Revolution angesteckt ist. Es steht in der vordersten Reihe, was die Schulpflicht und die Verbreitung der Bildung betrifft; es ist das Land, wo die Gewerkschaftsorganisation und die feministische Bewegung am stärksten und die Präsenz der Arbeiterpartei verwurzelter und engmaschiger ist; es ist das Land, wo Bismarck für die Reichstagswahl das allgemeine (männliche) Stimmrecht eingeführt hat, das England noch unbekannt ist, und wo er einer Revolution von unten mit einer Revolution von oben zuvorkommt, die die ersten, noch vagen Maßnahmen sozialer Sicherheit einführt. Daher schlägt bei unserem Philosophen die leidenschaftliche Verherrlichung Deutschlands in eine immer unerbittlichere Anklage um.
In jungen Jahren drückt Nietzsche Bewunderung für Kant und Beethoven aus; in den Jahren der Reife denunziert er bei ihnen das Vorhandensein der Leitgedanken und der Ideale der französischen Revolution. Nietzsche beginnt als Schüler Wagners und rühmt ihn als den Erneuerer der griechischen Tragödie und der großen griechischen Kultur insgesamt, einer Kultur, in der die Arbeitssklaverei als solche eine wohltuende und offensichtliche Realität war; in den Jahren der Reife verurteilt Nietzsche Wagner vor allem wegen dessen andauernder Bindung an das Christentum, eine Religion, die den Anfang des verhängnisvollen Sklavenaufstands bezeichnet, weil sie die Gleichheit der Seelen vor Gott predigt. Nur wenn man nicht das Element verdrängt, das sein Denken tief durchdringt, nur wenn man sich die Kritik und die militante Verurteilung der Revolution und der Moderne gut einprägt, kann man die Einheit von Nietzsches Denken und seine innere Konsequenz im Verlauf einer Entwicklung erfassen, die von verschiedenen Etappen, von verschiedenen Anläufen der nie aus den Augen verlorenen Kritik und Verurteilung der Revolution und der Moderne markiert wird.
Und das ist noch nicht alles. Die Urteile, die der Philosoph über die verschiedensten Bereiche abgibt, werden immer von einer deutlich konterrevolutionären Perspektive aus formuliert. Warum verurteilt Die Geburt der Tragödie die Oper? Nicht aus ästhetischen Gründen. Man müsse die Oper bekämpfen und sogar “vernichten”, weil sie, den “Optimismus” verbreitend, den Aufstand der Sklaven anspornt, die sich einbilden, das Glück gewinnen zu können. Und warum bringt der späte Nietzsche seine ganze Verachtung für die “Soziologie” zum Ausdruck? Die neue Disziplin (der Terminus war seit kurzem erfunden worden) ist der erneute Beweis für die Gleichschaltung und Vermassung, die mit der Moderne und mit der Revolution vorrückt: verschwunden sind die Hierarchie und die unüberwindbaren qualitativen Unterschiede und die von der “Soziologie” untersuchte Gesellschaft besteht aus ideell gleichen Individuen, alle gleichermaßen Gegenstand der Komparation und Klassifizierung (GD, Streifzüge eines Unzeitgemässen, 37 u. KSA, 13, 220).
Es gibt keine Disziplin, so weit sie auch vom politischen Konflikt entfernt zu sein scheint, die von Nietzsche nicht von einer konterrevolutionären politischen Perspektive aus gedeutet wird. Man denke an die Physik. Weit entfernt neutral zu sein, ist auch sie vom ruinösen Egalitarismus befallen, der sich auf der sozialpolitischen Ebene ausbreitet: die angebliche “’Gesetzmäßigkeit der Natur’” geht Hand in Hand mit der angeblichen “’Gleichheit vor dem Gesetz’”. In Wahrheit handle es sich um “einen artigen Hintergedanken, indem noch einmal die pöbelmännische Feindschaft gegen alles Bevorrechtete und Selbstherrliche (…) verkleidet liegt”. Nach Art der Physiker zu rufen, “’hoch das Naturgesetz’” sei nur eine andere Weise, nach Art der Anarchisten zu rufen, “’Ni Dieu ni maître’“ (JGB, 22).
Es steht außer Zweifel. Der Leitfaden des Denkens Nietzsches ist die Verurteilung der Revolution auf politischer, philosophischer und epistemologischer Ebene.
“Sklaverei ermöglicht das “
Ihren Ausführungen zufolge sind die Schriften von Nietzsche gar nicht so unzeitgemäß, wie ihr Urheber den Eindruck erwecken wollte. Auf welche Quellen und Diskurse greift Nietzsche in seinem Werk zurück?
Domenico Losurdo: Auf der einen Seite ist bei Nietzsche die “unzeitgemässe” Geste eins mit der vornehmen aristokratischen Geste: man muss eine Kluft schaffen zwischen Elite und Masse und vermassten Intellektuellen, denen es nicht gelingt, energisch auf die demokratischen und sozialistischen Tendenzen zu reagieren und die sich vom angeblichen Strom der Geschichte mitreißen lassen. Auf der anderen Seite verweist Nietzsche selbst auf seine Zeit. Die Notwendigkeit der Eliminierung der “Missratenen” wird mit der betrübten Erinnerung an das alte Griechenlands bewiesen, als “die Religion keine Moralpredigerin” war und bedenkenlos “die Tötung des embryo, die Beseitigung der Früchte unglücklicher coitus. usw.” erlaubte (KGA, 9, 476).
Gleichzeitig verweist Nietzsche jedoch wiederholt, explizit oder implizit, auf Francis Galton, den Erfinder der Eugenik, der neuen “Wissenschaft”, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entschieden “aktuell” und Mode war. Ähnlich hat Nietzsche ständig das Modell des Altertums vor Augen, wenn er die Sklaverei als unausweichliche Grundlage der Kultur rühmt, aber er bringt auch seine große Verachtung für Beecher-Stowe zum Ausdruck, die Autorin des berühmten abolitionistischen Romans Onkel Tom’s Hütte; und wenn er das tut, verhält er sich genauso wie die US-amerikanischen Anti-Abolitionisten. Die Sklaverei ermöglicht das otium (Muße, RJ) für die Besten und wiederum wird die Vortrefflichkeit dieser Sozialordnung mit dem Verweis auf das Altertum bewiesen. Aber gleichzeitig kann das otium der Besten die koloniale Expansion gewährleisten, die die Eingeborenen unter Zwangsarbeit stellt. Und erneut nimmt Nietzsche auf die in seiner Zeit üblichen Praktiken Bezug: “Mit was für Mitteln man rohe Völker zu behandeln hat, und dass die ‘Barbarei ’der Mittel nichts Willkürliches und Beliebiges ist, das kann man in praxi mit Händen greifen, wenn man mit aller seiner europäischen Verzärtelung einmal in die Nothwendigkeit versetzt wird, am Congo oder irgendwo Herr über Barbaren bleiben zu müssen” (KGA, 12, 471).
Das hier angeführte Beispiel ist interessant. Ein Jahr nach dem Ende der wachen Existenz des Philosophen reist Joseph Conrad nach Afrika und in den Kongo und sammelt dort die Informationen und Anregungen, die später in Heart of Darkness und der dort enthaltenen Beschreibung der Schrecken der kolonialen Expansion und Herrschaft aufgehen: man denke an die “Köpfe (der Rebellen), die man auf den Pflöcken unter den Fenstern des Herrn Kurtz austrocknen ließ”, des Sklavenhalters, der die Schlüsselfigur der Novelle ist.
“Niemand lügt soviel als der Entrüstete”
Eine Frage, die ich allein deshalb so beknackt formulieren möchte, weil sich Nietzsche vermutlich darüber aufgeregt hätte: Was ist das "Gute" und was ist das "Böse" des jenseits von Gut und böse stehenden Philosophen und lässt sich beides überhaupt trennen?
Domenico Losurdo: Die beiden Seiten lassen sich tatsächlich nicht trennen. Gegen die Unschuldshermeneutik muss betont werden, dass das entmystifizierende Potenzial Nietzsches nur dann begriffen werden kann, wenn man den extrem reaktionären Charakter seines Denkens versteht. Die Verherrlichung der Sklaverei zu verdrängen bzw. sie metaphorisch zu deuten heißt, wie wir gesehen haben, dem Philosophen, den man zu verehren behauptet, großes Unrecht antun. Versuchen wir indessen, den historischen Kontext heranzuziehen. Da zeitigt nämlich gerade die Verherrlichung der Sklaverei am Ende eine unerwartete kritische Wirksamkeit. Sie fällt in die Zeit, in welcher der europäische Kolonialismus seine Expansion als einen entscheidenden Beitrag zum Kampf gegen die Barbarei der Sklaverei verklärt. So wird ein Kreuzzug, manchmal im buchstäblichen und christlichen Sinn des Wortes verstanden, ausgerufen; doch geht sein Vormarsch Hand in Hand mit der Unterwerfung der “einheimischen” Bevölkerung unter eine mehr oder weniger explizite Zwangsarbeit und sogar mit einer Zunahme der sklavischen Arbeit, um ganz von der Zersetzung und der Zerstörung der einheimischen Kultur zu schweigen. Nietzsches Verherrlichung der Sklaverei verknüpft sich paradoxerweise mit der Entmystifizierung der realen kolonialen Praktiken der Verknechtung und des Ethnozids: “’Aufhebung der Sklaverei’, angeblich ein Tribut an die ‘Menschenwürde’, in Wahrheit eine Vernichtung einer grundverschiedenen species, Untergrabung ihrer Werte und ihres Glücks” (KGA, 12, 437).
In den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts entscheidet Bismarck, ebenfalls die Parole von der Abschaffung der Sklaverei in den Kolonien und von der Expansion der Kultur und der humanitären Prinzipien zu lancieren. Und mit diesen Worten wendet er sich an seine Mitarbeiter: “Kann man nicht schaurige Details über Menschenquälerei auftreiben?” Auf der Woge der so ausgelösten moralischen Entrüstung würde es dann leichter sein, zum Kreuzzug gegen den Sklavenhalter-Islam aufzurufen und die internationale Rolle Deutschlands zu konsolidieren. Man könnte mit Jenseits von Gut und Böse kommentieren; “Niemand lügt soviel als der Entrüstete” (JGB 26). Zweifellos kann eine Kritik des “humanitären Krieges” und des “Imperialismus der Menschenrechte” nicht von der Lektion Nietzsches absehen.
“Die Unteren haben den Oberen zu dienen“
Wie wichtig ist bei Nietzsche der Unterschied zwischen einer "transversalen" (globale Elitenbildung) und einer "horizontalen" Rassifizierung ?
Domenico Losurdo: Im herrlichen, imperialen, von Mein Kampf beschworenen Deutschland, muss es “eine größere Ehre sein, als Straßenfeger Bürger dieses Reiches zu sein als König in einem fremden Staate”. Nach Hitlers Anschauung ist die germanische Nation oder besser Herrenrasse, dazu berufen, die Nationen oder besser Dienerrassen, die in Osteuropa wohnen, zu versklaven. Der aus der französischen Revolution hervorgegangene Begriff Nation (alle Bürger sind gleichwertige Mitglieder der Nation) wird vom Imperialismus benutzt und verzerrt, um die höheren Nationen-Rassen den niedrigeren Nationen-Rassen entgegenzustellen. Das ist die “horizontale” Rassisierung.
Im Kielwasser von Boulainvillers und Gobineau, weist Nietzsche entsetzt allein schon die Idee Nation zurück, die für ihn von einem verhassten Egalitarismus behaftet ist: sie stellt sowohl die Herren als auch die Sklaven, sowohl die “Rasse” der Herrscher als auch die “Rasse” der Diener auf dieselbe Ebene, sie stellt sie als Bürger gleich. Die Gegenposition hierzu ist die “transversale” Rassisierung. Diese zerreist die Nationen und betrachtet Oberschicht und Unterschicht, Herren und Sklaven, als Angehörige verschiedener Rassen, und vereint Oberschicht und Unterschicht über Ländergrenzen hinweg, indem die Unteren den Oberen im globalen Maßtstab zu dienen haben. Das 20. Jahrhundert hat den Übergang von der “transversalen” zur “horizontalen” Rassisierung erlebt: zunächst das wilhelminische und später Hitlerdeutschland konnte die Volksmassen sicher nicht davon überzeugen, sich massenweise zu opfern, indem sie diese im Voraus als Mischmasch von Tschandala und Sklaven von Natur aus abstempelte, wie das bei Nietzsche geschieht.

Teil 2: “Der späte Nietzsche ist dogmatisch“

Siglen der zitierten Schriften Nietzsches

  • AC Der Antichrist
  • EH Ecce homo. Wie man wird, was man ist
  • GD Götzendämmerung
  • JGB Jenseits von Gut und Böse
  • KGA Kritische Gesamtausgabe, hgg. Von Giorgio Colli und Mazzino Montinari
  • MA Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister

Auswahl Werke Domenico Losurdos:

• Immanuel Kant - Freiheit, Recht und Revolution Köln 1987
• Philosophie als Verteidigung des Ganzen der Vernunft Köln 1988
• Hegel und das deutsche Erbe, Köln 1989
• Fichte - die Französische Revolution und das Ideal vom ewigen Frieden, Berlin 1991.
• Zwischen Hegel und Bismarck Berlin 1993
• Die Gemeinschaft, der Tod, das Abendland. Heidegger und die Kriegsideologie, Metzler, Stuttgart 1995
• Geschichtsphilosophie und Ethik, Frankfurt 1998
• Flucht aus der Geschichte? Essen 2000
• Hegel und die Freiheit der Modernen, Frankfurt 2000
• Der Marxismus Antonio Gramscis Hamburg 2000
• Die Linke, China und der Imperialismus Essen 2000
• (mit Erwin Marquit) Zur Geschichte der kommunistischen Bewegung, Essen 2005
• Kampf um die Geschichte. Der historische Revisionismus und seine Mythen Papyrossa, Köln 2007
• Demokratie oder Bonapartismus : Triumph und Niedergang des allgemeinen Wahlrechts ebd. 2008
• Nietzsche der aristokratische Rebell. Intellektuelle Biographie und kritische Bilanz Argument, Hamburg 2009

(Reinhard Jellen)

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