Willkommen Österreich: We are going to Ibiza

YouTube und Co. - unsere wöchentliche Telepolis-Videoschau

Mit der neuen österreichischen Nationalhymne starten wir heute ins Wahl-Wochenende. Und müssen gestehen, dass auch wir uns am Mittwochabend auf der geheimnisvollen Netzseite von Jan Böhmermann die Finger wund geklickt haben. Der Ansturm von Enthüllungs- und Skandalsüchtigen war nämlich so enorm, dass wir erst nach knapp zwei Stunden durchkamen. Und dann geschah das. Statt Ibiza, Koks, Oligarchen-Nichten und vollgedröhnten FPÖ-Politikern gab’s also nur ein fröhliches Liedchen über das schöne Europa. Nun ja, selber Schuld. Als kleiner, aber brillanter Skandal-Ersatz daher die "Willkommen Österreich"-Show von Dirk Stermann und Co.

Auf noch etwas hat am Mittwoch Deutschland und die Welt vergeblich gewartet: auf die angekündigte Antwort des CDU-Politstars und Frauenverstehers Philipp Amthor auf das mittlerweile weltberühmte Rezo-Video. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Mal sehen.

Neues gibt es dagegen vom ewigen Duell Kachelmann vs. Bild. Ein klarer Punktsieg für den Wetterexperten! Und wem Thai- und Kick-Boxen zu langweilig ist, der sollte hier mal klicken. Wirklich nett, Herr Meyer!

So, jetzt folgt der Postillon-Wochenrückblick, und dann wird gezaubert: der Löffeltrick und das Kartenhaus. It’s magic! Und das ist der Kanal dieser unglaublichen Zauberkünstler. Magisch sind diese japanischen Pranks zwar nicht, aber auf eine seltsame Weise unterhaltsam. Während RebelTV Woche für Woche immer die gleichen Scherze produziert: Pie in the Face.

Nun die obligatorische Wahlwerbung: Nico Semsrott im Europapark und dann der Blick in die Leserpost. Empfohlen werden: Hollywoods Flugzeug, Kurzfilm "Spring", Gorillas im Regen, lustiges Lama, Kurzfilm "Wire Cutters" und Wrong Cops.

Zum Schluss unser Schnelldurchlauf: der Madonna-Fake, Jimmy Kimmel über das GoT-Finale, depressive Tür-Klingel, Backofen-Zeitraffer, elf Jahre Pop-Musik, Gruß aus dem Irrenhaus, Hello, die Real Life Guys, Walulis über GNTM. Und den Schlusspunkt setzt: Nazi-Keule im Dritten Reich. (Ernst Corinth)