9 Stunden und 58 Minuten

Beim Masturbathon in San Francisco wurden Rekorde gebrochen

Am letzten Wochenende wurden in San Francisco zum neunten Mal die Wettspiele in sexueller Solodarbietung ausgetragen. An der internationalen Veranstaltung nahmen mehre hundert Mitstreiter in Teams und als Einzelkämpfer teil. Die Onanieade findet alljährlich zu Ehren von Jocelyn Elders, der ehemaligen obersten Gesundheitsbeauftragten der USA statt, die 1994 ihren Hut nehmen musste, weil sie Onanie für Jugendliche als geeigneten Weg zur AIDS-Prävention empfohlen hatte. Die Einnahmen der von dem Sexshop "Good Vibrations" initiierten Veranstaltung werden in verschiedene sexuelle Aufklärungsprojekte investiert.

Während im Zentrum für Sex und Kultur in der Mission Street einige Bereiche für die eher private Teilnahme am Wettbewerb reserviert blieben, gab es im verdunkelten "Masturbatorium" auch die Gelegenheit für das Publikum des munteren Treibens ansichtig zu werden. Teilweise durften für den karitativen Zweck vom aufreibenden Masturbathon sogar Fotos gemacht werden.

In der Disziplin Weitschießen war es dem in Top-Form befindlichen Flint Greasewood vergönnt, die bisherige nationale Bestmarke um einige Zentimeter, auf beachtliche 1,75 Meter verbessern. In Sachen "Gemeinsam-auf-der-Balalaika-Spielen" konnte die Frau/Mannschaft von "Lusty Lady" vor dem "Women`s Tag Team" die Dinge für sich entscheiden. Im Wettbewerb für masturbative Ausdauer durfte sogar ein neuer Weltrekord vermeldet werden: Der Manager einer japanischen Sex-Spielzeug-Firma, Masanobu Sato, konnte seine eigene Bestleistung vom letzten Jahr um ganze 25 Minuten überbieten und landete mit eindrucksvollen 9 Stunden und 58 Minuten auf dem Siegertreppchen.

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