Bayerische Landesbank stärker gefährdet als bisher bekannt?
Angeblich denkt Goldman Sachs darüber nach, aus der Risikoabschirmung auszusteigen
Nach einer Meldung des Bayerischen Rundfunks könnte die BayernLB durch die Ereignisse auf dem amerikanischen Finanzmarkt so stark belastet sein, dass die Investmentbank Goldman Sachs, die sich noch Anfang September an einer Risikoabschirmung für die Landesbank beteiligen wollte, über einen Ausstieg aus diesem geplanten Geschäft nachdenkt.
Bei einer Pleite des von Finanzminister Erwin Huber kontrollierten Geldinstituts würde nicht nur der Steuerzahler möglicherweise stark belastet. Weil die bayerischen Sparkassen Mitträger der Landesbank sind, könnten auch sie wesentlich stärker in den Verluststrudel hineingezogen werden. Nachdem die EU die Gewährträgerhaftung verbot und die Einlagesicherungsfonds keinen Rechtsanspruch bieten, wären in solch einem Fall potentiell auch Einlagen von Kunden gefährdet.