Citigroup-Manager "erwirtschaften" fast 8,3 Milliarden Dollar Verlust

Auch die Bank of America steckt tief in den roten Zahlen

Wie heute bekannt wurde, liegen die Verluste der Citigroup im vierten Quartal 2008 bei 8,29 Milliarden Dollar. Das ist deutlich mehr, als Analysten erwartet hatten. Die Manager der Bank, die sich mit 45 Milliarden Dollar bereits sehr ausgiebig aus der ersten Tranche des "Rettungspakets" bedienten, pflegen außerordentlich gute Kontakte zur US-Politik. Dort ließ man bereits durchblicken, dass die zweite Zahlung noch großzügiger ausfallen könnte als geplant. Zentralbankchef Ben Bernanke deutete sogar die Möglichkeit eines dritten, noch einmal 700 Milliarden Dollar teuren, Bailout-Pakets für Banken an.

Auch die Bank of America machte im vierten Quartal 2008 Verluste, allerdings nur in Höhe von 2,39 Milliarden Dollar. Die US-Regierung kündigte bereits vorher an, dem Konzern, der im September den Konkurrenten Merrill Lynch geschluckt hatte, mit weiteren 20 Milliarden Dollar an Direktzuschüssen aus Steuergeldern und einer Bürgschaft für faule Anlagen in Höhe von 118 Milliarden Dollar auszuhelfen.

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