Die Verschuldung der USA wächst

Die Arbeitslosen werden nicht weniger

Neue Jobs gibt es in den USA nicht, zumindest war dies nicht so im August. Die Börsen gaben daraufhin weltweit noch einmal nach. Dafür steigen die Schulden der USA kontinuierlich weiter. Nach dem US-Finanzministerium sind die öffentlichen Staatsschulden erstmals über 10 Billionen US-Dollar angestiegen. Seit Obamas Amtsantritt 2009 ist dies eine Zunahme um fast 59 Prozent. Insgesamt ist der US-Staat mit fast 14,7 Billionen verschuldet, 4,6 Billionen sind "intragovernmental" Schulden.

Obama hat die Krise und die Probleme von seinem Vorgänger geerbt. Das aber nutzt ihm nichts. Dass die Arbeitslosenzahlen nicht zurückgehen, aber die Schulden steigen, kommt angesichts des bereits einsetzenden Präsidentschaftswahlkamps den Republikanern und der Tea Party Bewegung zugute. Dort wird auch zur Kenntnis genommen, dass 6,1 Billionen US-Dollar, 61 Prozent der Schulden, ausländischen Gläubigern, vor allem Chinesen und Japanern, aber auch der Fed gehören. Bei den Chinesen ist der US-Staat mit 1,16 Billionen verschuldet, bei den Japanern mit über 900 Milliarden. Die Fed hält 1,6 Billionen.

Schlechte Aussichten für Obama und die USA. Im August entstanden keine neuen Jobs. Obama wird als "President Zero" gegeißelt. Die Arbeitslosenrate hält sich bei 9,1 Prozent. Während das Weiße Haus argumentiert, dass nun schnell gehandelt werden müsse, sagen die Republikaner, dass Obamas Finanz- und Wirtschaftspolitik gescheitert sei. Nach Meinungsumfragen ist der Rückhalt für Obama auf ein Rekordminus gesunken. Gerade noch 42 Prozent stehen hinter seiner Politik, 50 Prozent lehnen sie ab.

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