Erstmals Hunde mit aus Fettzellen gewonnenen Stammzellen geklont

Die südkoreanischen Wissenschaftler hoffen, auf diese Weise auch Stammzellen für therpeutische Anwendungen herstellen zu können.

Südkoreanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, Hunde aus Fettzellen zu klonen. Das behauptet zumindest die Biotech-Firma RNL Bio, die für sich beansprucht, weltweit erstmals Hunde kommerziell geklont zu haben, und neben dem Klonen auch Stammzellentherapie anbietet. Überprüft wird die "Echtheit" der Klons erst noch anhand eines DNA-Tests von Seoul National University.

Die südkoreanischen Wissenschaftler hatten im Oktober des letzten Jahres einem Beagle Fettzellen entnommen und daraus multipotente Stammzellen gewonnen. Die Kerne der Stammzellen wurden in entkernte Eizellen injiziert und diese in 5 Hündinnen eingepflanzt. Am Dienstag hatte eine Hündin zwei Junge zur Welt gebracht.

Interessant ist das Ergebnis, sollte es zutreffen, auch deswegen, weil sich aus Fettzellen eines Patienten auch Stammzellen erzeugen lassen, um damit Krankheiten zu behandeln. Eine Methode, aus menschlichen Fettzellen Stammzellen zu gewinnen, hatten US-Wissenschaftler bereits vor 8 Jahren vorgestellt.

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