"GERMAN MUT"

FDP wirbt mit pornographischem Slogan

FDP-Hoffnungsträger Christian Lindner, bekannt u.a. durch die Verpflanzung von Haarwurzeln von bislang unbekannten Hautstellen auf seinen Kopf, präsentierte jüngst den neuen Slogan der FDP "GERMAN MUT". Während zahlreiche deutsche Medien die Parole irrtümlich als denglische Sprachpanscherei "German Mut" wiedergaben und fälschlich als "deutschen Mut" interpretierten, ist die tatsächliche Bedeutung jedoch eine andere.

So steht "mut" im autralisch-englischen Sprachraum als Slangausdruck für ... Ähm ... Nun, ja ... Bitte mal selber hier eingeben: urbandictionary.com. Unklar ist, ob der neue Slogan speziell Feministinnen ansprechen soll, oder aber aus sexistischem Kalkül gewählt wurde. Letzteres dürfte eher der Stamm-Klientel der FDP entsprechen. So vermochte die FDP in Hamburg und Bremen mit ihren für den Politbetrieb vergleichsweise jungen Spitzenkandidatinnen die hanseatischen Wählerinnen und Wähler zu überzeugen.

Andere Erklärungsversuche wie die Vermutung, der Slogan hätte eigentlich German Maut lauten sollen, sind abwegig. Ebenso auszuschließen ist die denkbare, jedoch naive Möglichkeit, der Begriff "MUT" sei versehentlich gewählt worden, denn spätestens seit Mitsubishis Missgriff mit "Pajero", dessen spanische Bedeutung ebenfalls die Gürtelllinie unterschritt, checkt heute jede aufgeweckte Werbeagentur entsprechende Brandings frühzeitig ab. Nach dem Reinfall mit dem Spruch, Deutschland sei das coolste Land der Welt, ist selbst der FDP ein solches Missgeschick kaum zuzutrauen.

Im Gegenteil scheint Lindner die pornographische Bedeutung des neuen Slogans wohlbewusst zu sein. So forderte der Freidemokrat unter dem Hashtag #GermanMut" auf Twitter sogar dazu auf, ihm Fotos zuzusenden. Zu vermuten ist daher auch eine Neuauflage der einstigen Werbepartnerschaft der FDP mit der Pornoproduzentin Dolly Buster, die bereits 2002 für die FDP trommelte und entsprechende Fotos zweifellos zu vermarkten weiß.

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