Günter von Gravenreuth beging Selbstmord

Der vielen Internetnutzern bekannte Rechtsanwalt erschoss sich offenbar gestern Nacht

Günter Freiherr von Gravenreuth hat in der Nacht von Sonntag auf Montag offenbar Selbstmord begangen. In einer um 1 Uhr 16 an eine unbekannte Zahl von Empfängern verschickten Mail mit dem Betreff "Ein letzter Gruß an die Runde" führte er neben "schwersten Beziehungsproblemen" auch den wegen angeblich "verbindungsschädigenden Verhaltens" erfolgten Hinauswurf aus der katholischen Studentenverbindung Rhaetia, Symptome einer möglichen Krebserkrankung im Enddarm, finanzielle Probleme und seinen bevorstehenden Haftantritt an.

Vor allem durch den Hinauswurf aus der für ihn offenbar sehr wichtigen Studentenverbindung, bei der unter anderem der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle Mitglied ist, sei ihm, so Gravenreuth in der Telepolis vorliegenden Mail, der "soziale Boden unter den Füßen weggezogen" worden, weshalb er sich "eine Kugel in den Kopf jagen" wolle. Das Münchener Polizeipräsidium bestätigte heise online mittlerweile, dass es in der Nacht aufgrund einer Selbstmordandrohung einen SEK-Einsatz gab und dass es sich bei dem dabei aufgefundenen Toten um den Freiherrn von Gravenreuth handelt.

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