Japan: Milch und Spinat kontaminiert

Noch werden Lebensmittellieferungen aus der Region um Fukushima nicht gestoppt

In Japan sorgt radioaktiv belastete Milch und Spinat für Beunruhigung. In der frischen Milch aus einem Bauernhof, etwa 30 km von Fukushima entfernt und in sechs Spinatproben, die laut Guardian aus 100 Kilometer Entfernung zum havarierten Kernkraftwerk stammen, sollen von Behörden Werte gemessen worden sein, die über den Grenzwerten liegen.

Regierungssprecher Edano versucht, wie gewohnt zu beruhigen: ein "unmittelbares Risiko für die Gesundheit" bestehe nicht. Der Guardian zitiert ihn mit dem bemerkenswerten Satz:

"It's not like if you ate it right away you would be harmed. It would not be good to continue to eat it for some time."

Edano präzisierte, der durchschnittliche jährliche Genuss dieser Milch würde einem CT-Scan entsprechen, beim Spinat handele es sich um ein Fünftel dieser Werte.

Wenn weitere Tests eine Kontaminierung bestätigen, würden Nahrungsmittelzulieferungen aus diesem Gebiet gestoppt werden.

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