Rauchen aufhören, mit kreativer Werbung

Neben der Spur

Da rauchten den Kreativen die Köpfe, Beispiele für einfallsreiche Antiraucherwerbung.

Antiraucherwerbung muss ja nicht heissen, dass man was gegen Raucher haben soll. Solange sie versuchen, sich das Laster abzugewöhnen, haben wir sie ja alle lieb. Das liegt im Trend der Zeit, hat in Bayern mit seinen Bierfesten und Rauchverboten sogar den Bürgerzorn in eine politische Bewegung umgeformt. Deshalb applaudieren wir +10Steps+%2810Steps.SG%29: diesen herrlichen 50 Beispielen, wie sich Art Direktoren vorstellen, dass Einsicht zur Aufgabe führt.

Da wandeln sich Rauchfahnen in Tote und böse Wesen und möglichst beides gleichzeitig. Die Schöne vor dem Spiegel sieht Krebs in ihrem Spiegelbild. Und die Kippe wird zur durchgeladenen Waffe. Die Macht der Bilder soll die eigene Blindheit beenden. Ein schön paradoxer Vorgang und ein nettes Thema, um die eigenen Kreativteams wieder einmal frei laufen zu lassen.

Und weil Zahlen einfach noch mehr beeindrucken: Schon 2007 ging man von einer Milliarde Toten durch Rauchen in diesem Jahrhundert aus. Unter uns: Die meisten unter uns werden dieses Jahrhundert vermutlich eh nicht überleben. Schicke Werbung gegen Rauchen ist vermutlich so effizient wie Plakatflächen, die um Spenden für Hungernde bitten. Sie unterhält aber unbeschwerlicher. Denn aktive Raucher sind im Gegensatz zu den anderen selbst an den Folgeschäden Schuld und somit keine Opfer.

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