Roboterfräulein für Vereinsamte

Neben der Spur

Natürlich aus Japan kommt ein Roboter, der mit seinen weiblichen Formen so manchem Programmierer in langen Nächten Gesellschaft leisten soll.

Eigentlich war es klar. Solch ein Roboter kann wie schon sein Urahn Aibo von Sony nur aus einer japanischen Werkstatt kommen. Aibo? Wir erinnern uns. Der/das/die Aibo ist eine Hundmaschine mit dem Bedürfnis nach einer Steckdose, zu der er/es/sie auch brav zurück trottet, sobald der Akku auf Null geht. Und weil das alleine noch zu sehr an einen dieser modernen Staubsauger erinnert, kann man Aibo auch Kunststückchen beibringen. Ein kleiner Tätscher auf seinen Hintern belohnt ihn also dabei und konditioniert ihn positiv.

Ein Schelm, wer da auf eine andere Idee kommt.

Aber seit kurzem gibt es nun diese Roboterpuppe, die dem einen oder anderen vielleicht einen ersten Ansatz zur sozialen Resozialisation bietet. Und reden will die Puppe nicht immer. Sie muss nicht zu einem Eis ausgeführt werden und hat sicher keine Ansprüche ausser dem eines Stromanschlusses. Ausserdem erzählt sie nicht so schreckliche Dinge, die mit Ich fühle... oder gar Ich denke... anfangen. Ausserdem kann sie eine Businesskarte überreichen. Und dazu hat er/es/sie vermutlich ein Handtäschchen, in dem sogar Aussenstehende Dinge finden können.

Wem das doch zu weit weg vom Original ist, dem sei gesagt: Das ist ein durchaus verständlicher Gedanke. Wir empfehlen auch den Gang zur offline-Variante des Lebens. Alles andere verdient klarerweise del *.* und braucht noch eine Menge an Upgrades. Wird eh nix.

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