Schulstreiks: CDU-Ministerpräsident findet Schüler zu frech

Bild: Juventud Por El Clima

und diese ihn vermutlich zu faul

Auch am gestrigen Freitag gingen wieder rund um den Globus in zahlreichen Städten Jugendliche auf die Straße, um effektiven Klimaschutz zu fordern. Nach der Auflistung auf der offiziellen Seite der Bewegung gab es Aktionen in 148 Ländern und 1639 Städten.

Besonders viele Kundgebungen und Demonstrationen wurden wieder aus den USA (331 Städte), Indien (179), Schweden (101) und Spanien (67) gemeldet, aber auch aus Mexiko (42), Brasilien (20), Südafrika (16), den Philippinen (16) und Somalia (4).

Auch aus Chile gab es 24 Meldungen, aber dort gehen die Aktionen völlig in den Auseinandersetzungen um eine neuen Verfassung unter. Vielfach werden sich die jungen Klimaschützer einfach, wie letzte Woche in Santiago de Chile, an den freitäglichen Demonstrationen gegen die rechte Regierung beteiligen, die in der Hauptstadt und vielen anderen Städten stattfinden. Das chilenische Fernsehen zeigte gestern Abend eine viel tausendköpfige Menschenmenge im Zentrum Santiagos.

In Deutschland protestierten an 36 Orten Schüler unter anderem gegen die als äußerst mangelhaft empfundene Politik der Bundesregierung, wie eine Aufstellung auf der deutschen FFF-Seite zeigt. Hierzulande wird nun eine Weihnachtspause eingelegt. Im Januar soll es weiter gehen.

Zugleich feierten die hiesigen Schulstreiks sozusagen Geburtstag. Im Dezember 2018 gingen die ersten deutschen Schüler nach schwedischem Vorbild am Freitag statt in die Schule auf die Straße. Mehr als 700 Ortsgruppen gibt es inzwischen, schreiben die jungen Klimaschützer auf Twitter.

Auch vor der Madrider UN-Klimakonferenz gab es eine Protestaktion. Die Konferenz ist in der Nacht von Freitag auf Samstag zu Ende gegangen, aber dazu später mehr.

Und dann war da noch so ein alter Mann. Einer von einer Landespartei, die gerne Wälder abholzt, um Flughäfen zu erweitern und ansonsten vor allem für ihre schwarzen Kassen bekannt ist. Von einer Partei, mit der die Grünen so gerne koalieren.

Dieser offensichtlich nicht besonders weise alte Mann meinte Greta Thunberg, jene junge schwedische Schülerin, deren Gradlinigkeit eine ganze Generation begeistert und sie für die Hälfte einer anderen Generation zum Hassobjekt macht, dazu auffordern zu müssen, mehr Respekt gegenüber den Politikern zu zeigen. Diese strengten sich doch so sehr für unser aller Wohl an.

Das muss man eigentlich nicht weiter kommentieren, oder?